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Regionalliga |29.12.2015|17:45

Die Regionalliga-Mannschaft der Hinrunde

[Foto: FUSSBALL.DE]

Wieder geht ein Jahr zu Ende, die 91 Klubs der fünf Regionalliga-Staffeln befinden sich längst im wohlverdienten Winterurlaub. Grund genug für FUSSBALL.DE, einen Blick auf das vergangene halbe Jahr zu werfen und die auffälligsten Spieler in die Regionalliga-Mannschaft der Hinrunde zu berufen.

Mit Defensivspieler Kamen Hadzhiev und Angreifer Kifuta Kiala Makangu haben es gleich zwei Spieler des VfB Oldenburg in die Auswahl geschafft. Das dürfte kaum verwundern, nachdem sich die Blau-Weißen als Tabellenführer der Regionalliga Nord in die Winterpause verabschiedet hatten. Dabei kommt das positive Abschneiden der Blau-Weißen äußerst überraschend. Nur Valerien Ismael, ausgerechnet Trainer des wohl größten Titelkonkurrenten VfL Wolfsburg II, hatte die Oldenburger schon vor Saisonbeginn auf der Rechnung. „Außenseiter-Chancen sehe ich für den VfB Oldenburg“, hatte der „Wölfe“-Trainer und franzözische Ex-Profi schon vor der Saison prophezeit.

Mit Hadzhiev, der während der Hinserie schon dreimal in die Mannschaft der Woche von FUSSBALL.DE berufen wurde, hat Oldenburg einen der treffsichersten Defensivspieler in den eigenen Reihen. Bereits fünfmal traf der Neuzugang vom bulgarischen Traditionsverein Lokomotive Sofia ins gegnerische Tor. Damit rangiert er in der internen Torschützenliste als Verteidiger auf dem zweiten Platz. Die Rangliste führt Angreifer Makangu an, der bereits 13 Treffer markiert und mit zwei Nominierungen ebenfalls den Sprung in die Elf der Hinrunde geschafft hat.

Für den ersten Platz in der Torschützenliste reichte es in der Nord-Staffel allerdings nicht. Diesen sicherte sich nämlich „Mr. Dreierpack“ persönlich. Die Rede ist von Dino Medjedovic aus der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg. In 16 Einsätzen für die „Wölfe“ brachte der 26-jährige Angreifer das Kunststück fertig, sich in drei Begegnungen jeweils dreimal in die Torschützenliste einzutragen. Klar, dass er dabei auch immer in das Team der Woche berufen wurde.

Bektasi zwischen Genie und Wahnsinn

Tore zu verhindern wusste dagegen Marvin Gladrow vom SV Babelsberg 03. Der 25-jährige Schlussmann stand in dieser Saison in den ersten elf Begegnungen der Potsdamer zwischen den Pfosten. Dabei musste er nur siebenmal hinter sich greifen, spielte satte siebenmal zu Null und stand dreimal in der Mannschaft der Woche . Ab dem 12. Spieltag musste Gladrow dennoch auf der Ersatzbank Platz nehmen. SVB-Trainer Cem Efe gab bis zum Winter dem 21-jährigen Kevin Otremba den Vorzug. Auch er machte eine sehr gute Figur und ließ in sechs Spielen nur ein einziges Gegentor zu. Im kommenden Jahr werden die Karten im spannenden Babelsberger Torwartduell wohl neu gemischt.

Neben Kamen Hadzhiev sicherten sich auch Jannik Löhden (Alemannia Aachen) und Markus Palionis , Kapitän des SSV Jahn Regensburg, einen Platz in der Verteidigung. Der 2,01 Meter lange Löhden sorgte nicht nur mit dafür, dass die Alemannia eine der besten Abwehrreihen der West-Staffel stellt. Er brachte seinen Namen auch noch sechsmal auf die Anzeigetafel. Er ist damit der erfolgreichste Alemannia-Torschütze überhaupt. Ebenso wie Löhden in Aachen war auch der litauische Ex-Profi Palionis (früher unter anderem SC Paderborn 07 und Dynamo Dresden) maßgeblich daran beteiligt, dass der SSV Jahn in der Regionalliga Bayern weiterhin im Aufstiegsrennen mitmischt.

Zwischen Genie und Wahnsinn bewegte sich Shqipon Bektasi vom KSV Hessen Kassel während der Hinrunde der Spielzeit 2015/2016. In der Offensive glänzte der Angreifer durch seine Treffsicherheit. Zwölfmal überwand er die gegnerischen Torhüter, häufiger als jeder andere Stürmer in der Regionalliga Südwest. Und das, obwohl Bektasi nur elfmal auf dem Platz stand. Die übrigen acht Partien musste er von der Tribüne aus verfolgen.

Gegen die SV 07 Elversberg (0:1) fehlte er wegen einer Gelb-Rot-Sperre, prompt setzte es am siebten Spieltag die erste Niederlage für den KSV Hessen. Knapp vier Wochen später leistete sich Bektasi beim 0:2 gegen Eintracht Trier einen „Fehlgriff“ in den Genitalbereich seines Gegenspielers Benedikt Koep. Vom Sportgericht wurde der 25-jährige Torjäger der „Löwen“ für sieben Spiele gesperrt, fünf weitere Begegnungen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Erst beim letzten Auftritt vor der Winterpause durfte Shqipon Bektasi erstmals wieder eingesetzt werden - und traf als „Joker“ zum 1:0-Endstand gegen den SC Freiburg II.

Außerdem ergatterten Manuel Glowacz von der Überraschungsmannschaft des Jahres in der Regionalliga West, der SG Wattenscheid 09, und Kapitän Sören Siek vom SV Rödinghausen eine Position im Mittelfeld. Der 28-jährige Glowacz, Sohn von Ex-Bundesliga-Profi Jürgen Glowacz (1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, SV Werder Bremen), war als Standardspezialist an 13 Wattenscheider Toren direkt beteiligt (sechs Treffer, sieben Vorlagen). Siek, der schon seit der Verbandsliga für den SVR kickt, traf immerhin schon viermal und sorgte vor allem mit einem Treffer aus fast 50 Metern beim 1:1 an der Essener Hafenstraße für Aufsehen.

Die Mannschaft der Hinrunde komplettieren die Angreifer Mijo Tunjic (SV 07 Elversberg) und Jan Nezmar (FC Oberlausitz Neugersdorf). Tunjic markierte im Südwesten in 19 Begegnungen elf Tore für den Aufstiegsaspiranten, rangiert in der Torschützenliste nur einen Treffer hinter Shqipon Bektasi auf Platz zwei. Mit drei Berufungen in die Mannschaft der Woche von FUSSBALL.DE gehört er ebenfalls zu den herausragenden Regionalliga-Kickern der Hinserie.

In der Nordost-Staffel schützte auch das Alter nicht vor Toren. Der bereits 38-jährige Routinier Nezmar erzielte zwar „nur“ vier Tore für den Aufsteiger, bereitete aber sechs weitere Treffer vor. Auch wegen der Leistungen des tschechischen Stürmers befinden sich die von Ex-Profi Vragel da Silva trainierten Oberlausitzer auf einem unerwarteten Höhenflug. Das Jahr schloss der FCO auf dem fünften Platz ab.

So sieht unsere Regionalliga-Elf der Hinrunde aus:

Torhüter: Marvin Gladrow (SV Babelsberg 03/drei Berufungen)

Abwehr: Kamen Hadzhiev (VfB Oldenburg/drei), Jannik Löhden (Alemannia Aachen/drei), Markus Palionis (SSV Jahn Regensburg/zwei)

Mittelfeld: Dino Medjedovic (VfL Wolfsburg II/drei), Shqipon Bektasi (KSV Hessen Kassel/drei), Manuel Glowacz (SG Wattenscheid 09/zwei), Sören Siek (SV Rödinghausen/zwei)

Angriff: Mijo Tunjic (SV 07 Elversberg/drei), Kifuta Kiala Makangu (VfB Oldenburg/zwei), Jan Nezmar (FC Oberlausitz Neugersdorf/zwei)

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