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Aufwärtstrend |08.10.2020|16:00

Dirk Lottner: "Noch genügend andere Ziele"

Dirk Lottner: "Es war wichtig, das Spiel gegen den Ball zu verbessern."[Foto: imago images/Picture Point]

Vier Spiele, zehn Punkte: Für Ex-Bundesligaprofi Dirk Lottner hätte der Trainerstart beim FC Energie Cottbus in der Regionalliga Nordost kaum besser laufen können. Zuvor war Cottbus nur ein Sieg aus fünf Partien gelungen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 48-Jährige über den erfolgreichen Auftakt in seine Amtszeit in Cottbus und das anstehende Landespokalspiel mit Derbycharakter.

FUSSBALL.DE: Ihr Start beim FC Energie Cottbus verlief vielversprechend. Von zwölf möglichen Punkten aus den ersten vier Spielen holten Sie zehn. So kann es weitergehen, oder Herr Lottner?

Dirk Lottner:  Auf jeden Fall, wir hätten nichts dagegen. Aber wir müssen die zurückliegenden Wochen auch vernünftig einordnen. Die Situation in Cottbus war nicht einfach, als ich das Traineramt übernommen habe. Es ging erst einmal darum, Selbstvertrauen zurückzugewinnen und die Lage zu stabilisieren. Das ist uns gelungen. Allerdings war auch noch nicht alles perfekt. Wir sind sehr zufrieden mit der Punkteausbeute, aber es waren einige knappe Spiele dabei.

Bei Ihrem Amtsantritt hatte der FC Energie nach dem 5. Spieltag erst drei Punkte auf dem Konto. Drei Wochen später sind es 13 Zähler. Wo haben Sie bei Ihrem Team zuerst angesetzt?

"Es wäre vermessen, aktuell über den Aufstieg in die 3. Liga zu reden"

Lottner:  Die Mannschaft hatte nach fünf Spieltagen bereits zehn Gegentore kassiert. Das waren deutlich zu viele. Deshalb war es zunächst kurzfristig wichtig, das Spiel gegen den Ball zu verbessern. Langfristig haben wir nun vor, unser eigenes Spiel mit dem Ball voranzutreiben. Das ist allerdings ein Prozess, mit dem wir während der kompletten Saison beschäftigt sein werden.

Durch die starken Leistungen kletterte Cottbus auf Platz sechs. Weil Tabellenführer Viktoria Berlin aber alle bisherigen neun Spiele gewann, beträgt der Rückstand auf die Spitze bereits 14 Zähler. Überrascht Sie die Konstanz der Viktoria?

Lottner:  Die Siegesserie ist auf jeden Fall ein beeindruckendes Statement. Um das aber beurteilen zu können, kenne ich Viktoria Berlin noch zu wenig. Insgesamt habe ich mich mit der Spitzengruppe noch nicht allzu viel auseinandergesetzt. Ich hatte erst einmal andere Baustellen und das Ziel, den Verein aus der unteren Tabellenregion herauszuholen. Dass wir das jetzt so schnell geschafft haben, ist auch wichtig für eine positive Entwicklung unseres sehr jungen Teams. Beim jüngsten 3:2 gegen den  BFC Dynamo  waren beispielsweise zwei A-Jugendliche in der Startelf. Je weniger Druck verspürt wird, desto besser können Talente ihr Potential ausschöpfen. Entsprechend sind wir sehr glücklich, dass wir schon nach kurzer Zeit bereits auf Platz sechs vorrücken konnten.

Lautet in Cottbus trotz des großen Abstandes auf Platz eins das Ziel, in dieser Saison in die 3. Liga zurückzukehren?

Lottner:  Absolut nicht. Wir wollen nach dem Fehlstart weiter Konstanz in unsere Leistungen bringen und den Abstand nach unten vergrößern. Es sind schließlich aktuell nur vier Zähler bis zur Gefahrenzone. Wo wir am Ende landen, werden wir sehen. Aber es wäre vermessen, aktuell über den Aufstieg in die 3. Liga zu reden.

Am "Deadline Day" verpflichtete der FC Energie noch einmal drei neue Spieler. Warum gab es mit den Zugängen Yanik Frick vom FC Rapperswil-Jona aus der Schweiz, Mario Crnicki vom FK Sarajevo in Bosnien und Jonas Hofmann von U 23 des FC Schalke 04 eine so späte Transferoffensive?

Lottner:  Wir haben in der Breite des Kaders Bedarf gesehen - sowohl qualitativ als auch quantitativ. Außerdem wollten wir damit klarmachen, dass wir die Saison nicht herschenken. Auch wenn der Abstand nach oben bereits groß ist: Es gibt noch genügend andere Ziele zu erreichen. Beispielsweise wollen wir den Landespokal von Brandenburg gewinnen und die Mannschaft stetig weiterentwickeln. Mehr Konkurrenzkampf trägt zum Erfolg bei.

Am Wochenende geht es für Ihr Team mit dem Landespokalspiel beim Oberliga-Tabellenführer VfB Krieschow weiter. Was erwarten Sie dort für eine Partie?

Lottner:  Krieschow ist nicht einmal zehn Kilometer von Cottbus entfernt und einige Spieler beim VfB haben eine Vergangenheit beim FC Energie. Daher wird der Gegner extrem heiß sein, uns zu besiegen. Es wird ein kampfbetontes Spiel mit Derbycharakter und alles andere als ein Spaziergang.

Für Sie ist Cottbus die erste Trainerstation nach Ihrem überraschenden Aus beim jetzigen Drittligisten 1. FC Saarbrücken, den Sie von Juli 2016 bis Dezember 2019 erfolgreich gecoacht hatten. Wie würden Sie Ihre Zeit dort rückblickend bewerten?

Lottner:  Es waren dreieinhalb sehr erfolgreiche Jahre, in denen wir zahlreiche Rekorde gebrochen und insgesamt viel erreicht haben. Die Zeit in Saarbrücken möchte ich nicht missen, auch wenn das plötzliche Ende die sonst so hervorragende Zusammenarbeit etwas überschattet hat.

Nach vielen Jahren schaffte der 1. FC Saarbrücken in der zurückliegenden Saison die Rückkehr in die 3. Liga. Sehen Sie das ein stückweit auch als Ihren Verdienst?

Lottner:  Ohne überheblich klingen zu wollen: Ich denke, dass die Arbeit unseres Trainerteams mit der Mannschaft einen Bärenanteil zum Aufstieg beigetragen hat. Es waren schließlich nur vier Spiele, in denen ich vor dem Saisonabbruch im März nicht mehr an der Seitenlinie stand. Unsere Arbeit trägt auch jetzt in der 3. Liga noch Früchte.

Saarbrücken führt nach dem 3. Spieltag die Tabelle in der 3. Liga an. Wie intensiv verfolgen Sie noch das Geschehen bei Ihrem Ex-Klub?

Lottner:  Natürlich nicht mehr so intensiv, seitdem ich meinen neuen Job in Cottbus habe. Aber die 3. Liga habe ich immer im Blick. Und ich freue mich sehr, dass es für Saarbrücken so gut läuft und der FCS sich scheinbar schnell in der 3. Liga zurechtgefunden hat. Aber das ist für mich Nebensache. Ich habe beim FC Energie eine schöne neue Aufgabe, die ich bestmöglich meistern möchte. Der Anfang ist schon einmal gemacht.

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