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Trendsetter |13.08.2019|20:45

Ex-Profi Kunert plötzlich Model

Kunert: "Natürlich habe ich die Bilder auch auf Facebook und Instagram geteilt."[Foto: privat]

Am 7. April 2007 spielt der FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach, Gerald Asamoah und Kevin Kuranyi schießen für den damaligen Tabellenführer der Fußball-Bundesliga einen umjubelten 2:0-Sieg heraus. In der 90. Minute wechselt Trainer Mirko Slomka den späteren Weltmeister Mesut Özil aus, für ihn kommt Timo Kunert.

Ein Dutzend Jahre später spielt der gebürtige Gladbecker, der schon mit zwölf Lenzen vom VfB Kirchhellen zu Schalke wechselt und die komplette „Knappenschmiede“ bis in zum Profikader durchläuft, beim Regionalligisten FSV Frankfurt . Über die Stationen Hamburger SV II , Sportfreunde Lotte , Rot-Weiß Oberhausen , 1. FC Saarbrücken und TSV Steinbach ist der Mittelfeldkicker (32) am Bornheimer Hang gelandet und beschäftigt sich längst mit der Karriere nach der Karriere – zum Beispiel dem Modeln.

FUSSBALL.DE: Timo Kunert, wie kommen Sie plötzlich in die aktuelle Ausgabe des Mindener Trendjournals?

Timo Kunert:  Das kam aus einer Laune heraus. Mein Kumpel Florian Pablo-Perner hat meinen langjährigen Steinbacher Mitspieler Nico Herzig und mich letztens in Frankfurt besucht. Wir waren zum Ausgehen verabredet, da hatte ich diese Klamotten an, die man auf dem Bild sieht. Flo meinte, ich könnte so glatt als Model durchgehen und ob wir nicht mal ein paar Aufnahmen machen sollten. Gesagt, getan!

"Für mich war es eine spannende Erfahrung, solche Fotos zu machen"

Der Start in eine glamouröse Karriere...

Kunert: (Lacht) Mal sehen! Das Trendjournal ist ja nur ein kleineres Magazin, in dem Veranstaltungstipps und Ähnliches für die Region Ostwestfalen stehen. Florians Vater hat das Heft einst gegründet. Für mich war es eine spannende Erfahrung, solche Fotos zu machen und dann das Ergebnis in gedruckter Form zu sehen. Natürlich habe ich die Bilder auch auf Facebook und Instagram geteilt, dort habe ich viel positives Feedback erhalten.

Trotzdem: Falls Sie jetzt entdeckt werden, könnten Sie sich vorstellen, als Model zu arbeiten?

Kunert: Natürlich wäre das toll, davon träumen sicherlich viele Menschen, aber ich sehe das realistisch: Auf den Laufstegen dieser Welt werde ich mit meinen 1,78 Metern wohl kaum landen (lacht).

Wie konkret gehen Sie denn inzwischen das Leben nach Ihrer Fußballer-Karriere an?

Kunert: Das wird jetzt langsam Zeit, nachdem ich seit der Jugend mich immer nur auf Fußball konzentriert habe. Schließlich ist es ja so, dass du auch in der Regionalliga unter Profibedingungen arbeitest, zumindest war das in den Vereinen so, in denen ich in den letzten Jahren gespielt habe. Wenn du fünf- bis sechsmal die Woche trainierst und am Tag vor dem Spiel ins Hotel fährst, dann hast du einfach kaum Zeit, um dich nebenbei um andere Dinge zu kümmern. Das möchte ich jetzt aber angehen.

Was genau schwebt Ihnen da vor, ein Job im Fußball oder mal etwas ganz anderes? Es muss ja nicht zwingend Modeln sein...

Kunert: Mein Vertrag beim FSV läuft zwei Jahre. Wenn der 2021 ausläuft, bin ich 34. Mal gucken, ob es dann noch im Fußball weiter geht. In meiner Karriere bin ich für den Fußball acht Mal umgezogen, das reicht ja auch dann irgendwann. Ich komme aus dem Ruhrpott und möchte eigentlich nach meiner aktiven Laufbahn mit meiner Frau dahin zurück. Über meinen Schwiegervater, der eine Logistik- und Speditionsfirma führt, habe ich bereits einen guten Einblick ins Berufsleben erhalten und war mit ihm auf der weltweit größten Logistikmesse in München. Außerdem habe ich einen Crashkurs in Immobilien- und Finanzberatung gemacht und könnte mir auch vorstellen, später in dem Bereich zu arbeiten. Bis dahin hat der Fußball aber weiter Priorität.

Wie gut ist eigentlich noch Ihr Kontakt in die Heimat und nach Schalke?

Kunert: Das ist mein Verein, dort habe ich mein erstes – na ja und leider auch einziges – Bundesligaspiel gemacht. Das kann mir keiner mehr nehmen. Da meine Zeit bei den Blauen aber schon länger zurückliegt und sich dort seitdem viel getan hat, ist die Verbindung nur noch sporadisch. Außer ganz wenigen Leuten vom Staff oder meinen damaligen Jugendtrainer Norbert Elgert und Manni Dubski ist ja von früher kaum noch einer auf Schalke. Regelmäßig Kontakt habe ich noch zu meinem früheren Mitspieler Christian Pander, außerdem schreibe ich ab und zu mit Benni Höwedes und Ralle Fährmann.

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