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Serie "Familienbande" |25.06.2016|18:31

Fabian Süle: Von "Anfield" nach New York

Niklas Süle (Foto rechts) hat es in die U 21-Nationalmannschaft geschafft, sein Bruder Fabian (Foto links, links) nach New York. [Foto: Fotos Getty, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Rio oder doch lieber New York? Wenn die Süle-Bruder in diesem Sommer auf Reisen gehen, dann könnten ihre Ziele kaum attraktiver sein. Hoffenheims Profi Niklas Süle (20) zieht es zum Zuckerhut, er vertritt voraussichtlich mit den U 21-Fußballern die deutschen Farben bei den Olympischen Spielen in Brasilien. Sein drei Jahre älterer Bruder Fabian hingegen kehrt zurück nach News York – auch, aber nicht nur wegen des Fußballs. Die neueste Folge unserer Serie „Familienbande“.

Wie Junioren-Nationalspieler Niklas Süle hat auch Fabian in der Jugend bei Rot-Weiss Walldorf gekickt. Während der heutige 1899-Innenverteidiger schon bald im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt den nächsten Karriereschritt ging, blieb Fabian Süle in seinem Heimatverein. „In der A-Jugend habe ich ein Jahr übersprungen und bin mit 17 gleich in unsere erste Mannschaft hochgezogen worden und habe auch in der Hessenauswahl gespielt. Ich hätte da auch zur U 19 von Mainz 05 wechseln können, habe mich aber dagegen entschieden, um mein Abitur zu machen“, berichtet er.

In der beschaulichen Kindheit gab es für die Süle-Brüder nur eins: Fußball. Nach der Schule wurde schnell Mittag gegessen und dann ging es gemeinsam raus auf den Bolzplatz in der Schwarzwaldstraße in Walldorf. Wenn für ein ordentliches Spiel nicht genügend Kumpel zusammen kamen, musste halt der heimische Garten dran glauben. „Niklas und ich haben immer Anfield Road gespielt“, erinnert sich Fabian Süle und lacht: „Wir haben den Rasen nass gemacht und uns dann gegenseitig abgegrätscht.“

Frühes Verletzungspech

"Wir haben den Rasen nass gemacht und uns dann gegenseitig abgegrätscht"

Verletzungspech schon in jungen Erwachsenenjahren, ein Mittelfußbruch und ein Kreuzbandriss, verhinderten möglicherweise zumindest den Sprung in die Regionalliga. Profi zu werden, wie bald sein jüngerer Bruder, war für den defensiven Mittelfeldmann allerdings nicht wirklich realistisch. „Fabian hatte immer schon dasselbe Talent wie ich, vor allem technisch“, wirft „Niki“ ein. Aber: „Vielleicht hatte er für ganz oben nicht genug Willen, sich durchzusetzen. Trotzdem ist er eins meiner fußballerischen Vorbilder und ich bin stolz darauf, was er sich aufgebaut hat.“

Mag sein, dass die USA trotz Jürgen Klinsmann in Sachen Fußball gegenüber Weltmeister Deutschland noch eine Menge Nachholbedarf haben – die Möglichkeiten, Sport und eine professionelle Ausbildung miteinander zu verbinden, sind jenseits des „großen Teiches“ jedoch deutlich größer als hierzulande. Als Fabian Süle ein Angebot vom St. Francis College in Brooklyn ins Haus flatterte, zögerte er nicht lange und verließ die Heimat. Seit zwei Jahren ist er nun in New York, spielt bei den „Terrier Athletics“ und studiert Business Management, Economics und Finance. „Mein nächstes Ziel ist eine renommierte Business School zu schaffen und meinen Master zu machen“, erklärt Fabian Süle.

Enger Kontakt

„Niki“ hat ihn vor fünf Wochen, gleich nach dem Saisonende mit Hoffenheim in der Bundesliga, in New York besucht. Der Kontakt zwischen den Süle-Brüdern ist eng und intensiv, auch über 6.000 Kilometer hinweg mit viel Wasser dazwischen. „Wir sind nicht nur Brüder, sondern auch beste Freunde“ betont Fabian und macht klar: „Ich freue mich unglaublich für ihn und bin super stolz.“

Zurzeit sind die beiden Süle-Brüder wieder in Deutschland vereint. Fabian absolviert gerade im Rahmen seines Studiums ein Praktikum bei SAP in Walldorf und wohnt bei Niklas, der am Montag aus seinem Dubai-Urlaub zurückgekehrt ist. „Und wenn ich mal in den Semesterferien hier bin, unternehmen wir jeden Tag was“, verrät Fabian Süle.

Am 11. August muss er wieder nach New York. Wenn „Niki“ gerade die Gruppenphase beim Olympischen Fußballturnier in Brasilien beendet hat, beginnt für Fabian die Vorbereitung auf die letzte College-Saison. Das nächste Brüdertreffen muss dann wohl bis Weihnachten warten.

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