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Finaltag-FAQ |22.08.2020|08:45

FAQ: Alle Infos zum Finaltag der Amateure

Die Landespokalendspiele werden am 22. August von der ARD in drei Live-Konferenz übertragen.[Foto: imago]

Fast alle Landespokalendspiele an einem Tag. Fast alle Landespokalendspiele live im Fernsehen. In einer fünfeinhalbstündigen Konferenzschaltung, von der ARD bundesweit übertragen. Heute geht der Finaltag der Amateure in seine fünfte Auflage. FUSSBALL.DE beantwortet alle Fragen rund um das Amateurfußball-Highlight.

Was ist der Finaltag der Amateure?

Am Finaltag der Amateure werden die Endspiele der Landespokalwettbewerbe bei den Männern ausgetragen. Deren Gewinner qualifizieren sich für den DFB-Pokal. Der Finaltag der Amateure kann daher als Brücke aller Landespokalwettbewerbe hin zum DFB-Pokal verstanden werden. Die ARD überträgt alle Partien am Finaltag in einer großen bundesweiten Livekonferenz im Ersten. Die Spiele werden auf verschiedene Anstoßzeiten (14.45 Uhr, 16.45 Uhr und 17.45 Uhr) über den Tag verteilt. Seine Premiere feierte der Finaltag der Amateure am 28. Mai 2016. Am 22. August 2020 steht die Veranstaltung vor ihrer fünften Auflage.

Welche Idee steckt hinter dem Finaltag der Amateure und welche Ziele verfolgt er?

Ihren Anfang nahm die Idee 2015, als der WDR die Endspiele der Landesverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen erstmals in einer Livekonferenz übertrug. Aus dem gelungenen Test entwickelten alle Landesverbände gemeinsam den bundesweiten Finaltag der Amateure. Dieser bietet dem Fußball und den Klubs unterhalb der Bundesligen durch die Präsenz in der ARD eine einzigartige Bühne und Aufmerksamkeit.

Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, erklärt: "Der deutschlandweit live in der ARD übertragene Finaltag gibt den Amateurfußballern einmal im Jahr die Bühne, die sie verdienen. In diesem Jahr bekommt die Live-Konferenz noch einmal einen höheren Stellenwert, da die Partien aufgrund der Corona-Pandemie unter völlig anderen Rahmenbedingungen stattfinden und wesentlich weniger Menschen in die Stadien dürfen, falls überhaupt Zuschauer zugelassen sind. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass nicht alle Landespokal-Finals an einem Tag stattfinden können. Sachsen-Anhalt hat den Wettbewerb nach Gesprächen mit den vier Halbfinalisten abgebrochen, in Bayern ist aufgrund der behördlichen Entscheidungslage kein Wettkampf-Spielbetrieb möglich."

Wie fällt das Urteil nach den ersten Jahren aus?

Sehr gut. Das Konzept ist aufgegangen, das Feedback der Fans, der Vereine und deren Spieler sowie der ARD ist positiv. Die Teilnahme am Finaltag sorgt gerade bei den Amateurklubs für große Euphorie und überproportional hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Der Finaltag liefert der ARD und damit den Fans namhafte Traditionsvereine und kämpferische Underdogs, genau die Geschichten also, die den Pokalwettbewerb so faszinierend machen. Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt. Durchschnittlich lockte der Finaltag 1,64 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme, in der Spitze waren es 2,52 Millionen.

Beteiligen sich alle Landesverbände am Finaltag?

In diesem Jahr werden es wieder 19 Begegnungen sein. Das Endspiel in Bayern wird erst am 5. September stattfinden, der Landespokal in Sachsen-Anhalt wurde abgebrochen - dem 1. FC Magdeburg wurde der DFB-Pokal-Startplatz zugesprochen.

Wer terminiert den Finaltag der Amateure?

Der Termin für den Finaltag der Amateure wird nicht durch den DFB festgelegt, sondern gemeinsam durch die Landesverbände, wobei die finale Entscheidung von den Landesverbandspräsidenten getroffen wird. Sie vertreten dabei die Interessen der knapp 25.000 Vereine und des gesamten Amateurfußballs.

Welche Herausforderungen stellen sich bei der Terminierung?

Die Corona-Pandemie erforderte eine sehr kurzfristige Terminierung des Finaltags. Die 21 Landesverbände hatten sich bereits im Mai auf das Ziel verständigt, wenn möglich, die Ermittlung der Landespokalsieger sowie die Meldung der Teilnehmer für den DFB-Pokal 2020/2021 auf sportlichem Weg vorzunehmen. Nachdem allmählich Lockerungen im Spielbetrieb umgesetzt wurden, musste der Finaltag-Termin durch die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) genehmigt werden, auch die ARD musste zustimmen.

Die Landesverbände stehen dann vor der komplizierten Aufgabe, all die verschiedenen Perspektiven zu gewichten und einen bestmöglichen Kompromiss zu beschließen - im Sinne des Amateurfußballs und im Sinne der größtmöglichen Zahl an Finalteilnehmern.

Wie werden die Konferenzen und Anstoßzeiten festgelegt?

Der Finaltag der Amateure geht auf einen gemeinsamen Entschluss aller 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zurück. Daher sind bei der Planung auch alle Landesverbände involviert. Die Organisation wird stellvertretend beim Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) gebündelt. Das hat zweierlei Gründe: Einerseits entstand dort die Idee, mit einem gemeinsamen Endspieltag die Bedeutung des Amateurfußballs und des Pokalwettbewerbs hervorzuheben, andererseits besteht dort der direkte Kontakt zum in Köln ansässigen Westdeutschen Rundfunk (WDR), der die Koordination der TV-Übertragung des Finaltags der Amateure für die ARD übernimmt.

Um das Ereignis trotz der vielen Partien für den Zuschauer nachvollziehbar und attraktiv zu machen, gibt es in 2020 drei Anstoßzeiten. Die Verteilung der einzelnen Landespokal-Endspiele auf die Konferenzen bedarf einer komplexen Planung mit drei beteiligten Parteien.

Zunächst dürfen die Landesverbände Wünsche für die Einordnung ihres Endspiels in eine der drei Konferenzen äußern. Aus diesen Vorgaben ergibt sich eine vorläufige Planung. Dann erfolgt die Abstimmung mit der ARD. Die dortigen Verantwortlichen müssen prüfen, ob die Übertragung in dieser Zusammensetzung technisch möglich ist und sie zu diesen Uhrzeiten über ausreichende Kapazitäten verfügen.

Das Ergebnis geht dann an die Landesverbände, die jetzt nochmals Hinweise geben können, wenn die Wunschzeit nicht gehalten werden konnte. In diesen ganz seltenen Fällen wird sich nochmals abgestimmt, wobei die bundesweite Sicherheitseinordnung den Ausschlag gibt. Anschließend kommunizieren die Landesverbände die Anstoßzeiten als ihr gemeinsames Ergebnis.

Steht bereits fest, auf welche Bundesligisten die Landespokalsieger in der 1. Runde des DFB-Pokals treffen werden?

Ja. Da der Finaltag der Amateure aufgrund der Corona-Pandemie erst am 22. August ausgetragen wird, die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal jedoch schon vom 11. bis 14. September stattfindet, wurden die Erstrundenpartien bereits ausgelost, mit folgendem Ergebnis:

Pokalsieger Baden - SC Freiburg

Pokalsieger Berlin - 1. FC Köln

Pokalsieger Brandenburg -  VfL Wolfsburg

Pokalsieger Bremen - Borussia Mönchengladbach

Pokalsieger Hamburg - Bayer Leverkusen

Pokalsieger Hessen - SV Sandhausen

Pokalsieger Mecklenburg-Vorpommern - VfB Stuttgart

Pokalsieger Mittelrhein - FC Bayern München

Pokalsieger Niederrhein - Arminia Bielefeld

Pokalsieger Niedersachsen (A) - FC Augsburg

Pokalsieger Niedersachsen (P) - 1. FSV Mainz 05

Pokalsieger Rheinland - VfL Bochum

Pokalsieger Saarland - FC St. Pauli

Pokalsieger Sachsen - TSG Hoffenheim

Pokalsieger Sachsen-Anhalt -  SV Darmstadt 98

Pokalsieger Schleswig-Holstein - VfL Osnabrück

Pokalsieger Südbaden - Holstein Kiel

Pokalsieger Südwest - SSV Jahn Regensburg

Pokalsieger Thüringen - SV Werder Bremen

Westfalen 1 - SC Paderborn 07

Pokalsieger Württemberg - Erzgebirge Aue

Westfalen 2 - SpVgg Greuther Fürth

Bayern 2. Starter - FC Schalke 04

Pokalsieger Bayern - Eintracht Frankfurt

Warum stellen Niedersachsen, Westfalen und Bayern jeweils zwei DFB-Pokal-Teilnehmer?

Aufgrund der Mitgliedsgröße. Bei den Landesverbänden handelt es sich um die drei mitgliederstärksten Verbände.

Wie werden die zweiten Teilnehmer in diesen Landesverbänden ermittelt?

Die zweiten Teilnehmer der jeweiligen Verbände werden unterschiedlich bestimmt. Der Niedersachsenpokal wird seit der vergangenen Saison in zwei voneinander getrennten Wettbewerben ausgespielt. Während beim ersten Wettbewerb nur die Teams aus der 3. Liga und Regionalliga teilnehmen, treten beim zweiten Wettbewerb alle Oberliga-Klubs und die Pokalsieger der vier NFV-Bezirke an. Die Sieger beider Wettbewerbe qualifizieren sich für die 1. Runde des DFB-Pokals.

In Westfalen erhält neben dem Landespokalsieger der Gewinner eines Qualifikationsspiels einen Startplatz. Dieses Spiel wird zwischen dem bestplatzierten westfälischen Team in der Regionalliga und dem Meister der Oberliga Westfalen ausgetragen. In Bayern erhält neben dem Landespokalsieger auch das beste Amateurteam (Meister der Regionalliga Bayern) einen Startplatz im DFB-Pokal. Am Stichtag der Meldefrist, wird der BFV dann dem DFB den Bayerischen Amateurmeister – ausgenommen sind Zweitvertretungen von Profiklubs – als zweiten bayerischen Amateur-Pokalteilnehmer melden. Aktuell wäre dies der 1. FC Schweinfurt 05 als bestplatziertes Amateurteam der Regionalliga Bayern. Theoretisch könnte sich das Tabellenbild allerdings nochmals verändern, sollte die Regionalliga Bayern vor Ablauf der Meldefrist wieder den Spielbetrieb aufnehmen können.

Warum muss in Westfalen eine zweite Auslosung durchgeführt werden?

Der erste Starter ist der Landespokal-Sieger, der zweite Startplatz geht aus dem Sieger der Begegnung Meister der Oberliga Westfalen (Wiedenbrück) gegen den bestplatzierten westfälischen Regionalligisten (Rödinghausen) hervor. Welchen der beiden Westfalen-Startplätze (Westfalen 1 und Westfalen 2) der Landespokalsieger bzw. der Qualifikant bekommt, wird in einem weiteren Losverfahren ermittelt (der Gegner von Westfalen 1 ist der SC Paderborn 07, der Gegner von Westfalen 2 die SpVgg Greuther Fürth). Da Rödinghausen sich sowohl über den Landespokal, als auch über das DFB-Pokal-Qualifikationsspiel für den DFB-Pokal qualifizieren könnte, soll mit einer zweiten Auslosung verhindert werden, dass sich Rödinghausen den Gegner aussuchen kann. Gewinnt Rödinghausen den Pokal, bestreitet der zweitbestplatzierte westfälische Regionalligist, der Aufsteiger SC Verl das DFB-Pokal-Qualifikationsspiel gegen Wiedenbrück. Andernfalls tritt Wiedenbrück gegen Rödinghausen an.

Sind Zuschauer/innen in den Stadien zugelassen?

Ob Zuschauer die Spiele in den Stadien vor Ort verfolgen können, entscheidet der jeweilige Landesverband unter Berücksichtigung der jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben. Überwiegend werden wohl einige wenige Zuschauer die Möglichkeit haben, die Spiele zu besuchen, dies aber nur unter Einhaltung der Hygienekonzepte. Umso erfreulicher ist es, dass alle Fans des Amateurfußballs die Spiele im Rahmen der Liveübertragung von zuhause aus verfolgen können.

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