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Marcus Mann |29.05.2020|16:00

FCS: "Tausende Vereine würden gerne tauschen"

Saarbrückens Sportlicher Leiter Marcus Mann: "Der Aufstiegsmoment hätte sicher schöner und emotionaler sein können"[Foto: imago images / Jan Huebner]

Als einziger Klub unterhalb der 3. Liga befindet sich der gerade gekürte Regionalliga Südwest-Meister und künftige Drittligist 1. FC Saarbrücken im Mannschaftstraining. Grund ist das DFB-Pokal-Halbfinale am Dienstag, 9. Juni (ab 20.45 Uhr, live in der ARD und bei Sky), gegen Bayer 04 Leverkusen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Saarbrückens Sportlicher Leiter Marcus Mann über die Vorbereitung.

FUSSBALL.DE: Wir gratulieren zum Aufstieg in die 3. Liga! Wie groß war die Freude nach der Entscheidung der Ligagremien, den 1. FC Saarbrücken anhand einer Quotientenregel zum Südwest-Meister zu bestimmen, Herr Mann?

Marcus Mann:  Zunächst einmal vielen Dank. Der Aufstiegsmoment hätte sicher schöner und emotionaler sein können. Dennoch freuen wir uns gewaltig über diesen Erfolg, auf den wir viele Jahre hingearbeitet hatten. Wir haben uns kurz getroffen, um anzustoßen und uns unter Einhaltung der Abstandsregeln den Fans zu zeigen. Aufgrund der Umstände und auch wegen des anstehenden Halbfinales im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten  Bayer 04 Leverkusen  am 9. Juni werden sämtliche Feierlichkeiten auf ein unbestimmtes Datum verschoben. Klar ist, dass wir die Party irgendwann nachholen werden, sobald es möglich ist.

Eine weitere Aufstiegsfeier mit möglichst vielen FCS-Fans ist also noch geplant?

"Jetzt können wir uns komplett auf die Partie gegen Leverkusen fokussieren und freuen uns bereits riesig auf unsere Rückkehr in die 3. Liga"

Mann:  Unsere Konzentration gilt nun erst einmal dem DFB-Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Danach werden wir schauen, in welcher Form eine Party möglich ist. Es wäre eine schöne Sache, wenn wir den Titel und den Aufstieg gemeinsam mit unseren Anhängern feiern könnten.

Wie froh sind Sie, dass in der Südwest-Staffel nun Klarheit herrscht und die Planungen für die 3. Liga offiziell beginnen können?

Mann:  Es ist eine riesige Erleichterung. Die zurückliegenden Monate waren gezwungenermaßen eine Hängepartie. Den Tag der Entscheidung über den Saisonausgang haben wir lange herbeigesehnt. Jetzt können wir uns komplett auf die Partie gegen Leverkusen fokussieren und freuen uns bereits riesig auf unsere Rückkehr in die 3. Liga.

Am Dienstag, 9. Juni, trifft der FCS im DFB-Pokal-Halbfinale in Völklingen auf Bayer 04 Leverkusen. Wie läuft die Vorbereitung auf eines der größten Spiele der Vereinsgeschichte?

Mann:  Wir befinden uns mittlerweile seit zwei Wochen im Mannschaftstraining und versuchen, die Einheiten mit Wettkampfcharakter zu absolvieren, so gut es eben geht. Dazu gehören viele interne Trainingsspiele, die wir mit Match-Trikots bestreiten. Natürlich ist es nicht möglich, die Wettkampfsituation in einem Pflichtspiel zu 100 Prozent herzustellen. Auch wir würden uns gerne wieder im Spielbetrieb befinden. Aber das ist kein Grund für uns zu jammern. Im Gegenteil: Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, wieder trainieren zu dürfen und unsere fantastische DFB-Pokalreise fortzusetzen.

Dennoch könnte es ein Nachteil sein, dass der FCS als Viertligist ohne Spielpraxis das Halbfinale bestreitet, während Leverkusen in der Bundesliga schon wieder regelmäßig im Einsatz ist, oder?

Mann:  Definitiv. Aber wir kennen diese Situation schon aus dem Achtelfinale gegen den Zweitligisten Karlsruher SC, das wir dennoch durch einen 5:3-Erfolg im Elfmeterschießen für uns entschieden haben. Wir steckten damals noch mitten in der Wintervorbereitung, der KSC dagegen befand sich schon in der Rückserie der 2. Bundesliga. Die jetzigen Gegebenheiten sind also nicht unbedingt neu für uns. Noch einmal: Wir möchten uns nicht beschweren – auch wenn die Umstände für eine der bedeutendsten Partien der Klubgeschichte nicht optimal sind. Hinzu kommt ja noch, dass wir ohne Zuschauer spielen. Auch das ist ein Nachteil, weil unsere Zuschauer in dieser DFB-Pokal-Saison regelmäßig für eine unglaubliche Atmosphäre gesorgt und uns damit zum Erfolg getragen haben. Dieser Faktor fällt weg. Dennoch gibt es tausende Vereine in Deutschland, die uns für dieses Spiel beneiden und gerne mit uns tauschen würden.

Sorgen die zahlreichen Hygienemaßnahmen und regelmäßigen Corona-Tests im Rahmen des Trainingsbetriebs für Herausforderungen für den Verein?

Mann:  Wir haben einen großen Planungs- und Koordinationsaufwand. Es ist aber eine Herausforderung, die zu meistern ist. Schließlich haben wir ein großes Trainingsgelände, auf dem derzeit keine andere Mannschaft des 1. FC Saarbrücken trainiert als wir.

Mit dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf hat der 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal bereits zwei Erstligisten aus dem Rheinland ausgeschaltet. Könnten gegen Bayer 04 aller guten Dinge drei sein?

Mann:  Wir hätten sicher nichts dagegen.  (lacht)  Leverkusen ist aber noch einmal ein anderes Kaliber als Köln und Düsseldorf. Bayer 04 gehört derzeit zu den besten Teams in Deutschland. Mit Ausnahme der jüngsten 1:4-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg befindet sich die Mannschaft in einer Top-Verfassung und hat gute Chancen, in der nächsten Saison in der Champions League zu spielen. Wir wissen, was auf uns zukommt.

Sollte es tatsächlich zum erstmaligen Finaleinzug in der Vereinsgeschichte kommen, wird eine Einhaltung der Corona-Regeln sicher nicht einfach, oder?

Mann:  Das stimmt.  (lacht)  Erreichen wir wirklich das Finale in Berlin, dann müssten wir uns nach dem Abpfiff schon sehr zusammenreißen. Aber auch das bekämen wir hin. Das Feiern würden wir uns dann für eine noch größere Saisonabschlussfeier aufsparen, die vermutlich jeden Party-Rahmen sprengt.

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