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Vizeweltmeister |11.12.2019|14:00

Frings: Aus Spaß in Bremervörde kicken

Torsten Frings: "Die meisten freuen sich und haben Bock darauf, dass wir zusammen Fußball spielen."[Foto: GettyImages/Collage FUSSBALL.DE]

Mit 5:4 gewinnt die Ü 40 des Bremervörder SC erst im Elfmeterschießen ihr Kreispokalspiel gegen die SG Geeste/Oste. Die Partie ist hart umkämpft, nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten steht es durch Treffer von René Wendt (9.) und Michael Egerer (31.) für die Heimmannschaft sowie Sascha Fleckenstein (8.) und Michael Stüve (53.) 2:2. Wer weiterkommt, muss vom Punkt entschieden werden. Als Erster tritt an und verwandelt: Torsten Frings. Der 43 Jahre alte Ex-Bundesligaprofi und 79-malige Nationalspieler kickt aus Spaß bei den Oldies aus Bremervörde mit. Wie es dazu kam und was er sonst noch so treibt, verrät der Vize-Weltmeister von 2002 im FUSSBALL.DE-Interview.

FUSSBALL.DE: Herr Frings, wie kam es zu Ihrem "Comeback" beim Bremervörder SC?

Torsten Frings:  Ein Freund von mir, Thomas Tiedemann, hat mich irgendwann im Frühjahr angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, da zu zocken. Ich habe spontan zugesagt, wusste aber in dem Moment nicht genau, dass Bremervörde doch ein ganzes Stück von meinem Wohnort Bremen entfernt ist - etwa eine Stunde. (lacht)

Sie haben trotzdem Ihr Wort gehalten...

"Als Wandspieler stelle ich mich schön vorne rein"

Frings:  Natürlich, dazu stehe ich. Im Mai habe ich dann zum ersten Mal mit den Jungs gespielt und bin seitdem, so oft ich es zeitlich einrichten kann, dabei. Zunächst aber musste der Verein ja meinen Spielerpass besorgen, der war noch in Kanada, meine letzte Station als Aktiver war ja beim FC Toronto.

Wie ist es denn nach solch einer langen Pause, als Ex-Nationalspieler bei den Alten Herren eines Amateurklubs mitzukicken? Kommen da Sprüche auf dem Platz?

Frings:  Manchmal meint ein Gegenspieler, etwas sagen zu müssen, aber das kommt eher selten vor. Die meisten freuen sich und haben Bock darauf, dass wir zusammen Fußball spielen.

Und, können Sie noch was am Ball?

Frings:  (lacht) Das verlernt man ja nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass es mir körperlich manchmal schwer fällt, denn nach der langen Karriere tun mir meine Knochen schon weh. Daher sehe ich zu, dass ich nicht die ganze Zeit hin- und herlaufen muss, sondern stelle mich als Wandspieler schön vorne rein und lasse mich dort anspielen. Das klappt ganz gut, ich mache sogar ab und zu ein Tor. (lacht)  Es kommt mir aber vor allem darauf an, die Mannschaft zu unterstützen und mit den Jungs auf dem Platz Spaß zu haben.

Seit Ihrer letzten Trainerstation bei Darmstadt 98 ist es ruhig um Sie geworden. Was macht denn die Karriere?

Frings:  Da hat sich bisher noch nichts Neues getan. Ich habe mich in den letzten zwei Jahren natürlich fortgebildet und bei verschiedenen Trainerkollegen hospitiert, meistens im Ausland. Jetzt warte ich darauf, dass sich etwas ergibt. Ich bin aber kein Typ, der sich selbst irgendwo ins Gespräch bringen will, sondern es muss schon alles passen.

Ist es mit einem großen Namen wie Ihrem schwieriger, einen geeigneten Job zu bekommen?

Frings:  Das kann sein, will ich aber nicht beurteilen. Als Spieler war ich sicherlich ein Charaktertyp, von daher könnte es sein, dass einige Vereinsverantwortliche denken, dass ich als Trainer möglicherweise etwas schwierig sein könnte. Das ist aber Quatsch, ich sehe mich als totalen Teamplayer.

Sie leben mit Ihrer Familie in Bremen. Gibt es noch Kontakt zu Werder?

Frings:  Ja, aber nur sporadisch. Nach der Beurlaubung als Co-Trainer vor etwas mehr als drei Jahren habe ich mich dort bewusst etwas zurückgezogen. Ich bin daher nur gelegentlich im Weserstadion, drücke aber Werder natürlich immer die Daumen.

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