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Kurzpass kurios |09.12.2019|10:15

Für den guten Zweck: Torwart spendet Haare

Bönnigheims Keeper Furkan Yerli: Haare ab für den guten Zweck.[Foto: Furkan Yerli]

Im Fußball kann es schon einmal echt haarig werden. Dies muss nicht automatisch Ärger bedeuten, sondern kann auch zu viel Lob führen - vor allem, wenn die eigenen Haare gespendet werden. Und sollte es im Spiel doch mal zu haarigen Situationen kommen, wäre ein erfahrener Schiedsrichter nicht schlecht. Mit einem Bundesliga-Referee würden dann jedoch wohl die wenigsten rechnen. Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Furkan Yerli hält bei den A-Junioren des TSV Bönnigheim den Kasten sauber. Natürlich ist er durch seine Position im Tor nicht zu übersehen, sein eigentliches Markenzeichen sind aber seine langen Haare. Zumindest war das die letzten Jahre immer der Fall. Vor Kurzem hat er sich aber von seiner Mähne getrennt - für den guten Zweck. Was als Stiländerung anfing, wurde für ihn schnell zu einer haarigen Mission: Als ihm auf einem Austausch Down Under ein Australier erzählte, er wolle seine Haare spenden, fand auch Yerli Gefallen daran. Also fing er an seine Haare wachsen zu lassen - ganze drei Jahre lang.

Als er seinen Freunden von seinem Vorhaben erzählte, bekam er ausschließlich positives Feedback: "Respekt, dass du das durchziehst, macht auch nicht jeder", schildert Yerli die Reaktionen gegenüber FUSSBALL.DE . Seine Mannschaft wiederum war kurz enttäuscht, da sie ihm ursprünglich die Haare nach dem Gewinn des Meistertitels abrasieren wollten. Aber nachdem Yerli die Idee mit dem Haare spenden kam, mussten sich die Jungs noch ein wenig - also knapp drei Jahre lang - gedulden. "Aber das haben wir jetzt nachgeholt", versichert Yerli.

Seine Haare hat Yerli vor ein paar Tagen an eine Organisation geschickt. Daraus wird im nächsten Schritt eine Perücke gefertigt, die dann, so hat sich Yerli entschieden, an ein krebserkranktes Kind weitergegeben wird.

"Lieber ein fair erspieltes Unentschieden als einen schmutzigen Sieg"

Sein Verein war von Yerlis Aktion so begeistert, dass er die Transformationsbilder mitsamt Geschichte über die sozialen Kanäle teilte. Yerli selbst wollte eigentlich gar keine große Aufmerksamkeit bekommen - und freut sich natürlich trotzdem, dass seine Aktion eine so große Reichweite erlangt: "Ich wollte nur ein Kind zum Lachen bringen und vielleicht kann ich damit jetzt sogar ein paar mehr Menschen inspirieren."

Fair Play: SC Borchen spielt freiwillig nur zu zehnt

Im Amateurfußball kann es schon einmal vorkommen, dass eine Mannschaft keine elf Spieler zusammenbekommt. Dies bedeutet natürlich automatisch, dass das gegnerische Team mit einem großen Vorteil in die Partie geht. Diesen Vorteil wollte die Frauenmannschaft des SC Borchen jedoch nicht nutzen und sorgte so für eine außergewöhnliche Fair Play-Geste.

Kurz vor Beginn des Landesliga-Derbys zwischen dem Hövelhofer SV und dem SC Borchen informierte Hövelhofs Trainer Klaus Bönninghoff den Gegner darüber, dass ihnen nur zehn Spielerinnen zur Verfügung stehen werden. Da fasste SCB-Trainerin Sabrina Schütte den Entschluss, ebenfalls auf eine Spielerin zu verzichten. Der SC Borchen kannte die Situation nämlich nur zu gut aus der vorherigen Saison. Damals kam es ebenfalls öfters mal vor, dass der Kader knapp besetzt war, sodass sich die Spielerinnen mehr Rücksicht einiger Gegner gewünscht hätten.

Bönninghoff und die gesamte Hövelhofer Mannschaft waren äußerst überrascht, aber auch dankbar für diese Fairplay-Geste des SC Borchen. "Selbst ein paar Hövelhofer Fans sind zu uns gekommen und haben gesagt, dass sie so etwas noch nie erlebt hätten", sagt Schütte im Interview mit dem Westfalen-Blatt. Und weiter: "Fair Play steht über allem. Lieber ein fair erspieltes Unentschieden als einen schmutzigen Sieg!"

Diese Einstellung ist vor allem daher beachtlich, da das Spiel 1:1 endete und der SC Borchen so vielleicht wichtige Punkte im Aufstiegskampf liegen ließ. Durch das Unentschieden rutschte das Team nämlich auf Rang zwei ab. Und dennoch würde Sabrina Schütte jederzeit wieder so entscheiden.

Bundesliga-Schiedsrichter pfeift D-Junioren-Spiel

Normalerweise pfeift Guido Winkmann Spiele der Bundesliga und das auch noch vor tausenden von Fans. Die Überraschung dürfte daher groß gewesen sein, als Winkmann vor 450 Zuschauern in einem D-Junioren-Spiel zum Einsatz kam. Noch am Vorabend hatte der 46-Jährige das Bundesliga-Topspiel zwischen Bayern München und Bayer 04 Leverkusen geleitet.

Eine Ankündigung hatte es vorab nicht gegeben, da zunächst abgewartet werden musste, ob Winkmanns Rückflug aus München reibungslos verläuft. Gegen 12 Uhr kam Winkmann zu Hause in Nieukerk an und fuhr direkt weiter zum TSV Nieukerk . Anlässlich der Einweihung eines neuen Kunstrasenplatzes fand dort ein D-Junioren-Spiel zwischen dem TSV und des 1. FC Kleve statt, das 0:2 endete.

Als klar wurde, dass Winkmann, der unter anderem auf 141 Erstliga-Einsätze zurückblicken kann, das Duell leiten würde, machten sowohl die jungen Spieler wie auch die Zuschauer große Augen. Beim Gang auf den Platz gab es großen Beifall und während der Partie gab es lobende Worte für seine Spielleitung. Wie der Fußballverband Niederrhein berichtet, waren Sätze wie "Das Abseits hat er aber gut gesehen" oder "Meine Güte, da hat er recht. Die Perspektive kann manchmal echt täuschen" keine Seltenheit.

Nach dem Abpfiff stand Guido Winkmann noch für Selfies bereit. Zudem besuchte er das Schiedsrichter-Gespann der darauffolgenden Kreisliga A-Partie in der Kabine. Er nutzte die Zeit, um den Referees vor ihrem Spiel noch wertvolle Tipps mit auf den Weg zu geben.

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