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Hasenhüttl|27.11.2016|07:00

Hasenhüttl junior: Kein Wechsel zum Vater

Gute Stimmung bei den Hasenhüttls: Vater Ralph mischt mit RB Leipzig die Bundesliga auf, Sohn Patrick setzt in der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt seine ersten Akzente im Männerfußball. [Foto: Getty Images / Imago]

Ralph Hasenhüttl mischt mit RB Leipzig die Bundesliga auf. Patrick Hasenhüttl, der Sohn des Erfolgstrainers, steht hingegen erst am Anfang seiner Karriere. Der 19-Jährige studiert, ist österreichischer U 19-Nationalstürmer und spielt in der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt in der Regionalliga Bayern. Neue Folge unserer Serie Familienbande.

Ralph Hasenhüttl, geboren in Graz und beim dortigen GAK fußballerisch ausgebildet, hat schon einige Stationen in seiner Fußballer-Laufbahn hinter sich. Wien und Salzburg in seiner Heimat Österreich, Mechelen und Lierse in Belgien sowie unter anderem Köln, Fürth und München in Deutschland. Für seinen 1997 auf die Welt gekommenen Sohn Patrick waren die Vereinswechsel des Vaters stets mit Veränderung verbunden. „Ich bin zwar in Belgien geboren, habe aber daran überhaupt keine Erinnerungen und kann die Sprache auch nicht“, sagt Patrick Hasenhüttl: „Erst später in Unterhaching sind wir länger geblieben, sodass ich dort einen Freundeskreis aufbauen konnte.“

"Mein Vater ist auf dem Platz ein strenger Typ, aber mich hat er immer angespornt"

In Unterhaching vor den Toren Münchens wird aus dem kleinen Patrick alsbald ein Stürmer, vor dem sich die Gegner fürchten. Mit fünf Jahren tritt er bei der Spielvereinigung Unterhaching erstmals gegen den Ball, Papa Ralph ist zu der Zeit A-Jugend-Coach beim früheren Bundesligisten und trainiert auch den Filius in der E-Jugend einmal. „Er ist auf dem Platz ein strenger Typ, aber mich hat er immer angespornt", berichtet Patrick Hasenhüttl.

Bis zum B-Jugendalter bleibt er in Unterhaching, ehe er sich in der U 17 dem Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart anschließt. Nach zwei weiteren Jahren wechselt er zum FC Ingolstadt – wo zu dieser Zeit wiederum sein Vater Trainer der ersten Mannschaft ist. Ein Vorteil? „Nein“, betont Patrick Hasenhüttl, „das denken vielleicht viele Leute von außen, aber das ist Quatsch, denn letztendlich zählt nur die eigene Leistung auf dem Platz.“

Einmal schon Siegtorschütze

Aktuell kickt der 1,90 Meter große Angreifer in der U 23 der Ingolstädter, die in der Regionalliga Bayern auf dem 14. Tabellenplatz steht. „Für mich persönlich läuft es richtig gut, nachdem ich anfangs einige Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte. Ich denke aber, das ist im ersten Jahr im Herrenfußball normal“, meint Hasenhüttl. Bei der jüngsten 0:3-Niederlage in Memmingen wurde er nur eingewechselt, zuvor durfte er ein paarmal von Anfang an ran. Beim 1:0 gegen die SpVgg. Bayreuth war Hasenhüttl sogar Siegtorschütze.

So verlockend die Entwicklung bei RB Leipzig, dem neuen Arbeitsgebers seines Vaters, auch sein mag: Für Patrick Hasenhüttl, der bis zum Frühsommer noch mit dem Papa in einer Ingolstädter Männer-WG lebte, kommt ein erneuter Tapetenwechsel vorerst nicht in Betracht. "Mein Vertrag in Ingolstadt läuft noch bis 2019, von daher beschäftige ich mich derzeit nicht mit anderen Dingen“, unterstreicht Patrick Hasenhüttl: „Ein Traum wäre es natürlich, für den FC Ingolstadt in der Bundesliga aufzulaufen.“ Und dann am besten gegen Bayern München, denn sein Vorbild ist Robert Lewandowski, für Patrick Hasenhüttl „der beste Mittelstürmer der Welt". Er selbst bezeichnet sich als „typischen Stoßstürmer“, der „kopfballstark und torgefährlich“ sei. Aber: „Ich bin nicht der Schnellste.“

Neben dem Fußball studiert der österreichische U 19-Nationalstürmer an der Fachhochschule Erdingen das Fach Sportmanagement – so wie vor ihm unter anderem die ehemaligen Hachinger Profis Stefan Lexa und Martin Schwabl. „Auch wenn ich alles dran setze, um mein Geld mit Profifußball verdienen zu können, finde ich ein zweites Standbein immer wichtig – falls es doch nicht so klappen sollte, wie ich mir das vorstelle“, so Hasenhüttl. Ein vernünftiger Ansatz eines jungen Spielers, dessen Vater zwar Chefcoach beim zurzeit wohl spannendsten Fußballprojekt Deutschlands ist, der aber unabhängig sein eigenes Ding durchziehen will.

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