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Kultfigur |16.09.2016|10:30

Höhne: Herberger-Schüler & Fußballbotschafter

Sein Lehrmeister war einst Sepp Herberger (links): Otto Höhne ist heute 90 Jahre alt und Ehrenpräsident des Berliner Fußball-Verbands. [Foto: Imago (2) / Collage: FUSSBALL.DE]

Bei Sepp Herberger machte er die Lizenz zum Fußball-Lehrer, mehrere Jahrzehnte lang führte er als Präsident seinen Heimatverein FC Hertha 03 Zehlendorf sowie den Berliner Fußball-Verband (BFV), er war zudem Mitglied im Vorstand des DFB - und kürzlich durfte er seinen 90. Geburtstag feiern: Otto Höhne ist eine Legende im Fußball in und um Berlin. Und die FUSSBALL.DE-Kultfigur der Woche.

Als Präsident seines Heimatvereins FC Hertha 03 Zehlendorf sowie des Berliner Fußball-Verbands setzte sich Otto Höhne seit Jahrzehnten für den Fußball in Deutschland ein. Gemeinsam mit Uwe Piontek führte er die beiden Berliner Fußball-Verbände nach der Wiedervereinigung zusammen und hatte immer ein offenes Ohr für Aktive und Ehrenamtliche aus allen Teilen der Stadt. Als Geographie- und Sportlehrer lagen ihm dabei die Jugend und die integrative Kraft des Sports immer besonders am Herzen. „Das Schönste und Größte im Fußball ist der Nachwuchs. Der Fußball schult nicht nur in sportlicher, sondern auch in sozialer Hinsicht“, sagt Höhne, vor einigen Wochen seinen 90. Geburtstag feiern durfte.

"Der Fußball schult nicht nur in sportlicher, sondern auch in sozialer Hinsicht"

Ihn selbst hat das Fußballfieber bereits im Alter von fünf Jahren gepackt. Während des zweiten Weltkriegs machte er seine ersten Erfahrungen mit dem runden Leder. „Ich wollte immer mit den Großen zusammen spielen und nach und nach haben sie gemerkt, dass ich gut mit ihnen mithalten kann“, erzählt Höhne. Später wurde er Trainer in Zehlendorf, dann Präsident.

Sein Engagement ging dabei stets über den Fußball hinaus. Zahlreiche Reisen in die ganze Welt organisierte Höhne für seinen Verein und kümmerte sich abseits des Rasens als herausragender Sportbotschafter um soziale Projekte in der ganzen Welt. Alle vier Weltmeistertitel hat er miterlebt, dabei hat ihn der Sieg 2014 in Brasilien besonders beeindruckt. „Das letzte Turnier war sicherlich das schwierigste, da die Mannschaften alle stärker geworden sind. Aus diesem Grund ist der Gewinn aus meiner Sicht der wertvollste. Außerdem habe ich gestaunt, wie viele deutsche Fans nach Brasilien gereist sind und mit der Mannschaft gemeinsam den Titel gefeiert haben.“

Doch auch zum Weltmeistertrainer von 1954 hat Höhne eine besondere Verbindung. Bei Sepp Herberger machte er 1956 die Lizenz zum Fußball-Lehrer. „Heute könnte ich theoretisch auch eine Bundesliga-Mannschaft trainieren. Ich habe sozusagen den Fußball-Führerschein“, sagt Otto Höhne lachend.

Der Fußballfunktionär ist auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und geschätzt: als NOFV-Vizepräsident, Mitglied im Vorstand des DFB (1990-2004) sowie im Kuratorium der DFB-Stiftung Egidius Braun (seit 2011) machte sich der in Soldin/Neumark geborene Sohn eines Eisenbahners einen Namen.

Eines stand für Höhne immer ganz besonders im Mittelpunkt. „Fußball soll Freude bereiten. Fußball soll begeistern.“ Das hat er schon damals in seinem Heimatverein FC Hertha 03 Zehlendorf immer wieder gesagt. Mit Erfolg: Das Motto hat unter anderem den ehemaligen Nationalspielern Christian Ziege und Pierre Littbarski geholfen, die auch in Zehlendorf schon gespielt haben.

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