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Serie "Familienbande" |13.01.2016|16:00

Kai Koitka ist Kult - fast so wie der Vater

Kai Koitka (links) als Aufstiegsheld in Wattenscheid, Vater Jupp 1988 als HSV-Torwart. [Foto: Fotos imago; Collage FUSSBALL.DE]

In die Bundesliga wie sein Vater Jupp schaffte er es nicht, doch Kai Koitka lief immerhin in der zweiten Liga und sogar in der Europa League-Quali auf. Heute ist er Top-Torjäger beim FC Neuruhrort in der achten Liga – obwohl er kaum noch zum Trainieren kommt. Neue Folge unserer Serie Familienbande.

In Wattenscheid sind schon so einige Spieler oder Trainer zu Kultfiguren erklärt worden. Man denke nur an den „Spargeltarzan“ Hannes Bongartz, an Souleyman „Samy“ Sané oder natürlich an den Argentinier Carlos Babington. Lang ist's her, dass ein gewisser Heinz-Josef Koitka das Tor der 09er hütete. Nicht nur in Wattenscheid, aber vor allem dort, war der Keeper als „Jupp“ bekannt und wurde mit fast 200 Einsätzen für die SG Wattenscheid zu einer Legende an der Lohrheide.

"Jetzt ist die Familie dran. Wenn ich abends um halb acht nach Hause komme, möchte ich nicht noch dreimal die Woche zum Training weg sein"

Koitkas Sohn Kai war bei den großen Zeiten des kleinen Nachbarn des VfL Bochum und des FC Schalke 04 als Junge hautnah dabei. Als Papa „Jupp“ für die 09er in der zweiten Liga Bälle hielt, war er oft Balljunge im Lohrheidestadion. Ein Vierteljahrhundert später wurde er selbst so etwas wie eine Wattenscheider Kultfigur.

Zweimal spielte der heute 34-Jährige in „Wattsche“ und bei seinem Abschied im Sommer 2013 wurde ihm fast wie einem Star gehuldigt. „Kai Koitka muss bleiben“, posteten Wattenscheider Fans auf Facebook, die Seite hatte mehr als 100 Mitglieder. „Das war eine schöne Aktion, aber ich habe das nur am Rande verfolgt“, erinnert sich Koitka.

Mehr als 100 Mal Regionalliga

Vor zweieinhalb Jahren machte der zwischenzeitlich bis in die sechste Klasse abgestürzte Klub mit unrühmlichen Grabenkämpfen hinter den Kulissen von sich reden, obwohl es sportlich endlich mal wieder gut lief. Die Mannschaft von Trainer André Pawlak packte die Rückkehr in die Regionalliga, dennoch brach die Truppe auseinander. „Ich wäre gerne in Wattenscheid geblieben, aber ich war aus beruflichen Gründen schon zu der Zeit nur Standby-Spieler und habe dann mit dem Fußball erst einmal aufgehört“, sagt Koitka.

In Hamburg geboren und im Alter von drei Jahren nach Bochum gezogen, weil Papa „Jupp“ 1984 nach Wattenscheid zurückkehrte, kann Kai Koitka heute auf eine durchaus bemerkenswerte Fußballerkarriere schauen. Für ganz oben reichte es zwar nicht, aber immerhin stehen vier Zweitligaspiele für den MSV Duisburg, drei Einsätze in der Europa-League-Qualifikation für den FC Vaduz aus Liechtenstein und mehr als 100 Regionalliga-Partien zu Buche.

Seit einigen Jahren aber stehen bei Kai Koitka der Beruf und die Familie im Vordergrund. Als Angestellter eines Autohauses in Wattenscheid hat er seine fußballerischen Aktivitäten auf einmal Training pro Woche und das Spiel am Wochenende heruntergeschraubt. „Meine Frau ist früher mit mir durch halb Deutschland und bis in die Schweiz gezogen. Jetzt ist die Familie dran. Wenn ich abends um halb acht nach Hause komme, möchte ich nicht noch dreimal die Woche zum Training weg sein“, betont der zweifache Vater.

Aufstieg in die Landesliga?

Schon sein Vater hat ihm seinerzeit, als für Kai Koitka noch das Tor zu einer Profikarriere offen stand, dazu geraten, sein Abitur und eine Ausbildung zu machen. „Er hat mich natürlich auch im Fußball sehr unterstützt, aber ihm war immer wichtig, dass ich ein zweites Standbein neben dem Fußball habe“, sagt Koitka.

Dabei waren die Versuchungen groß, schließlich waren früher im Hause Koitka große Stars Alltag. „Wenn Franz Beckenbauer, Günter Netzer, Felix Magath oder Oliver Bierhoff angerufen haben, war das für mich normal“, erinnert sich Kai Koitka und verrät: „Auch wenn ich es nicht in die Bundesliga geschafft habe, bin ich mit dem, was ich erreicht habe, sehr zufrieden.“

Aktuell geht es sportlich mal wieder bergauf. Mit seinem aktuellen Klub, dem FC Neuruhrort in Bochum, ist Koitka als Wintermeister in die Pause gegangen. Der Aufstieg in die Landesliga ist vor allem wegen der bisher 21 Saisontreffer des Routiniers keine Utopie. Falls es im Frühsommer so kommen sollte, stünde Koitka aber mal wieder vor der schwierigen Entscheidung, mehr in den Fußball zu investieren. In der Landesliga wird es vielleicht selbst für den Promi-Goalgetter in Neuruhrort mit einmal Training pro Woche nicht reichen.

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