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Top-Torjäger |11.09.2019|09:30

Kefkir: "Trainer wie Titz hatte ich noch nie"

Oguzhan Kefkir (links): "Dass es auf Anhieb so gut läuft, hätten wir uns nicht erträumen können"[Foto: imago images / MaBoSport]

Dass Ex-Bundesligist Rot-Weiss Essen sowohl in der Regionalliga West als auch im Niederrheinpokal für Furore sorgt, ist auch der Verdienst von Zugang Oguzhan Kefkir. Der Ex-Uerdinger traf in acht Pflichtspielen sechsmal. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Oguzhan Kefkir über den Saisonstart mit RWE, sein Traumtor gegen Ex-Klub Uerdingen und Trainer Christian Titz.

Die neue Saison hätte für Rot-Weiss Essen und auch für Sie persönlich nicht viel besser beginnen können. Wie ist der Ligastart mit fünf Siegen und einem Remis zu erklären, Herr Kefkir?

Oguzhan Kefkir:  Dass es auf Anhieb so gut läuft, hätten wir uns nicht erträumen können. Wir hatten viele Zugänge und einen neuen Trainer und mussten erst einmal schauen, wie wir als Team funktionieren. Ich hatte aber direkt ein gutes Gefühl, weil die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern passte. Außerdem haben wir mit Christian Titz einen hervorragenden Coach. Einen Trainer, der so arbeitet, hatte ich noch nie.

Wie meinen Sie das?

"Wir wissen mit der Euphorie umzugehen und werden weder übermütig noch leichtsinnig"

Kefkir:  Christian Titz legt sehr viel Wert auf den mentalen Aspekt. Er redet ungewöhnlich viel mit jedem einzelnen Spieler und weiß genau, mit wem er wie zu sprechen hat, um das Beste aus ihm herauszuholen.

Wie muss er denn mit Ihnen reden?

Kefkir:  Ich würde behaupten, dass ich ein unkomplizierter Spielertyp bin und sowohl positive als auch negative Kritik richtig einordnen kann. Um mich zu knacken, bedarf es für den Trainer also nicht allzu viel Mühe. ( lacht )

Sie sind neu im Team, scheinen aber kaum Eingewöhnungszeit benötigt zu haben. Woran liegt das?

Kefkir:  Es ist nicht so, dass die Mannschaft für mich komplettes Neuland war. Ich kannte einige Spieler bereits. Das hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass wir schnell miteinander harmoniert haben. Ebenfalls wichtig ist, dass sich bei uns niemand vom anderen abhebt. Jeder ordnet sich dem Teamerfolg unter. Das führt dazu, dass wir alle ein überragendes Verhältnis zueinander haben.

Mit dem KFC Uerdingen 05 gelang Ihnen 2018 der Aufstieg in die 3. Liga. Nach nur einer Saison gingen Sie mit dem Wechsel nach Essen zurück in die Regionalliga West. Warum?

Kefkir:  In Uerdingen wurde mein Vertrag nicht verlängert und ich musste mich nach einem neuen Verein umschauen. Als das Interesse von RWE kam, war ich sofort begeistert. Den Verein und die Stadt kannte ich als Wuppertaler gut. Der Weg aus meiner Heimatstadt nach Essen ist nicht weit. Nachdem dann auch die Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen klasse liefen, war für mich klar: Ich will zu RWE wechseln.

Bei RWE herrschte in den zurückliegenden Jahren meist Tristesse, am Saisonende stand oft ein mittelmäßiger Tabellenplatz zu Buche. Jetzt scheint es so, als ob es anders laufen würde und der Aufstieg in die 3. Liga möglich wäre. Ist die Euphorie beim Traditionsverein bereits zu spüren?

Kefkir:  Auf jeden Fall. Dass sowohl die Fans als auch das Team nach einem solchen Saisonauftakt euphorisch sind, ist normal. Wir wissen aber mit der Euphorie umzugehen und werden weder übermütig noch leichtsinnig. Die Saison ist schließlich noch jung.

Wie empfinden Sie generell die Fankultur bei RWE?

Kefkir:  Die RWE-Fans sind unglaublich, der Support bei Heim- und Auswärtsspielen ist einzigartig. Wie uns unsere Zuschauer unter anderem beim 3:0 in Oberhausen angefeuert und nach vorne gepeitscht haben, ist Wahnsinn. Bei einer solchen Stimmung zu spielen, macht extrem viel Spaß und kitzelt die letzten Prozente aus einem heraus.

Dass RWE mit Drittligisten mithalten kann, hat der jüngste 2:1-Heimerfolg im Niederrheinpokal gegen Ihren Ex-Verein KFC Uerdingen 05 gezeigt. Ein denkwürdiger Pokalabend, oder?

Kefkir:  Erst einmal ist es außergewöhnlich, dass es bereits in der zweiten Runde zu einem solchen Duell kommt. Es war ein Topspiel von uns, das wir auch verdient gewonnen haben. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaftsleistung. Man merkt, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden.

Mit einem Traumtor zum 1:0 leiteten Sie den Sieg ein und waren einmal mehr einer der Matchwinner. Derzeit scheint bei Ihnen alles zu klappen!

Kefkir:  Es funktioniert vieles, was ich mir vornehme. Von Anfang an war es aber auch mein Ziel, in diesem Team Verantwortung zu übernehmen und vorneweg zu marschieren. Ich bin froh, dass es so gut läuft und will in den nächsten Wochen und Monaten daran anknüpfen.

Am Freitag geht es mit der Partie beim SV Lippstadt 08 weiter. Das Duell gab es auch in der zurückliegenden Saison am 7. Spieltag. Damals gewann der SVL an der Hafenstraße überraschend 3:2 und beendete eine Essener Serie von fünf Siegen in Folge. Warum wird sich RWE diesmal durchsetzen?

Kefkir:  Wir befinden uns in einer starken Verfassung und wollen unseren Lauf fortsetzen. Für die Spieler, die in der vergangenen Saison gegen Lippstadt dabei waren, wird es sicher eine Extra-Motivation sein, jetzt Revanche für die Niederlage nehmen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir am Freitag als Sieger vom Platz gehen werden.

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