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Interview |02.03.2021|12:00

Keller: "Organisierter Sport kann helfen"

Keller: Stärker dazu beitragen, "dass wir gemeinsam durch diese schwere Zeit kommen".[Foto: Thomas Böcker/DFB]

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Deutschland befindet sich weiterhin im Lockdown, der Amateurfußball ruht. Präsident Fritz Keller erklärt im FUSSBALL.DE-Interview die Haltung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer Rückkehr des Amateurfußballs in den Sportbetrieb und seinen diesbezüglichen Brief an Kanzlerin Dr. Angela Merkel.

FUSSBALL.DE: Herr Keller, Sie haben sich in den vergangenen Wochen verstärkt auch öffentlich für eine Rückkehr vor allem von Kindern und Jugendlichen auf den Fußballplatz eingesetzt und nun vor der anstehenden Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschef*innen der Länder einen Brief an Angela Merkel geschrieben.

Fritz Keller: Unsere Millionen Spieler*innen, denen wir eine starke Stimme geben wollen, benötigen wie alle Aktiven aus anderen Sportarten eine Perspektive. Kinder und Jugendliche sind in die Schulen zurückgekehrt, was ein wichtiger Schritt ist, damit nicht eine ganze Generation abgehängt wird. Daneben wird es maßgeblich sein, dass sie wieder gemeinsam Sport treiben dürfen. Verantwortungsvoll, mit Hygienekonzept - so, wie es nachweislich schon nach dem Restart im vergangenen Sommer funktioniert hat. Es geht mir dabei nicht um den Fußball allein, sondern um den gesamten organisierten Breitensport. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden derzeit nachweislich unter Bewegungsmangel und fehlenden sozialen Kontakten. Der organisierte Sport kann hier sehr helfen. Ich bin mir sicher, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenso wie die Ministerpräsident*innen der Länder um die herausragende Bedeutung des Sports und unserer Vereine für die Gesellschaft weiß.

Wie steht es um die Fußballvereine in Deutschland?

"Vor allem Kinder und Jugendliche leiden derzeit nachweislich unter Bewegungsmangel und fehlenden sozialen Kontakten"

Keller: Wir sind gerade dabei, mithilfe einer Umfrage ein umfassendes Meinungsbild aus dem Amateurfußball einzuholen. Mehr als 100.000 Menschen haben sich daran beteiligt, allein das zeigt schon, wie stark der Amateurfußball bewegt. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und in der kommenden Woche vorgestellt. Es zeichnet sich sehr deutlich ab, dass unsere mehr als sieben Millionen Mitglieder neben dem aktiven Fußballspielen vor allem die Gemeinschaft in ihren Vereinen massiv vermissen. Dass ihnen der gesamte Amateurfußball fehlt - und was ihn so einzigartig macht. Dass sie aber auch in diesen ungewissen Zeiten ihren Klubs mit großer Mehrheit treu bleiben und sehnsüchtig darauf warten, endlich wieder auf den Platz zu können oder ihre Kinder zum Training zu bringen. Für sie und gemeinsam mit ihnen wollen wir die Freude am Fußball zurückbringen - auch im Sinne der allgemeinen Gesundheitsförderung.

Angela Merkel hat gerade den umfassenden Einsatz von Schnelltests in Aussicht gestellt, um sich künftig möglicherweise "freitesten" zu können, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat kostenlose Tests angekündigt. Verstärkte Testungen waren ein zentrales Element Ihres Fünf-Punkte-Plans vom Mai vergangenen Jahres. Warum setzen Sie sich so dafür ein?

Keller: Weil ich glaube, dass dies der schnellste und effektivste Weg ist, zurück in unser normales Leben zu finden. In allen Bereichen, ob Sport, Kultur, Gastronomie oder Handel. Die Möglichkeit der regelmäßigen Testungen haben wir, während wir auf andere Maßnahmen noch länger warten müssen. Wir sollten sie nun auch konsequent nutzen. Deshalb begrüße ich diesen Vorstoß sehr und freue mich, wenn in der gesamten Gesellschaft endlich, wie es im Profifußball bereits sehr erfolgreich getan wird, häufiger und strategischer getestet wird. Das Risiko, sich auf dem Platz anzustecken, ist äußerst gering . Das hat Prof Dr. Tim Meyer als Leiter der Medizinischen Kommissionen des DFB und der UEFA erneut bestätigt - auf Grundlage einer Untersuchung, die von August bis Dezember 2020 durchgeführt wurde.

Was erhoffen Sie sich von der Konferenz am Mittwoch?

Keller: Dass der Sport die Chance erhält, noch stärker dazu beitragen zu können, dass wir gemeinsam durch diese schwere Zeit kommen.

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