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Kultfigur |22.07.2016|12:00

Kops: Er brachte Miro Klose zum Schwärmen

Miroslav Klose (links) fühlte sich einst auf dem von Willi Kops (Bild rechts oben, links) gepflegten Rasen beim Mehlentaler SV wohl. [Foto: Fotos Getty, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Ob von Miroslav Klose, Bernd Schuster oder vor kurzem noch von den alten Kämpen der Düsseldorfer Fortuna: Dank Willi Kops erfährt der Mehlentaler Sportverein (MSV) immer wieder Lob aus berufenem Munde. Wenn der rund 150 Mitglieder starke Klub traditionell zu seinen Sporttagen am zweiten Juli-Wochenende namhafte Teams auf seiner Sportanlage an der Mehlener Straße in Gondenbrett zu Gast hat, wird der Zustand des Rasens immer wieder positiv hervorgehoben. Willi Kops ist unsere FUSSBALL.DE-Kultfigur der Woche.

„Traumhaft“, entfuhr es einst dem späteren Weltmeister Klose, als er im Jahre 2000 mit dem 1. FC Kaiserslautern II ein Saisonvorbereitungsspiel bestritt und in der nur knapp 500 Einwohner zählenden Gemeinde ziemlich in der Mitte zwischen Trier und Köln wohl alles andere, aber nicht einen solch top gepflegten Platz erwartet hätte. „Nichts auszusetzen“ hatte auch Bernd Schuster drei Jahre zuvor als Trainer des damaligen Zweitligisten Fortuna Köln, nachdem er auf den Zustand des Rasens angesprochen worden war. Und auch der inzwischen 66-jährige Gerd Zewe fühlte sich jüngst wohl nochmal an selige Bundesligazeiten erinnert, während er ein Benefizspiel mit der Traditionsmannschaft von Fortuna Düsseldorf an der Mehlener Straße bestritt.

Das Lob leiten sie beim MSV dann stets an „ihren“ Willi weiter. Seit gut einem Vierteljahrhundert ist der Sportplatz im Herzen des Eifeldörfchens unweit von Prüm sein zweites Zuhause. Ob Mähen, Düngen, Rasenteile ausbessern, Linien markieren, noch dazu Tornetze flicken oder andere Reparaturen ausführen rund um die Heimstätte der „Schneifelfüchse“, wie die in der Kreisliga B I kickenden Mehlentaler von ihren Zuschauern genannt werden: Hunderte von Stunden kommen Jahr für Jahr derart zusammen.

Schiedsrichter und Vorstand

"Wenn es viel geregnet hat und es zu feucht ist, müssen unsere Spieler halt auch mal auf die Trainingswiese oder notfalls in die Halle ausweichen"

Von seinem grünen Daumen könnte er erzählen oder auch seinen enormen Aufwand in den Vordergrund stellen … Bescheiden, wie der 62-Jährige ist, stellt er nur klar: „Eigentlich mache ich immer nur das, was allgemein geraten und empfohlen wird. Von einem Erfolgsgeheimnis kann ich also nichts erzählen.“ Dass Plätze auch in der Nachbarschaft nicht mit dem des MSV mithalten können, führt er auch auf die Überlastung durch zu viele Spiele und Trainingseinheiten zurück. „Wenn es viel geregnet hat und es zu feucht ist, müssen unsere Spieler halt auch mal auf die Trainingswiese oder notfalls in die Halle ausweichen“, zeigt sich der im benachbarten Wascheid wohnende Ur-Mehlentaler im Falle des Falles wenig kompromissbereit.

Dass Kops in seinem Verein längst zur Kultfigur geworden ist, hängt indes bei weitem nicht nur mit seinem akribischen Wirken auf und am Sportplatz – einige wollen ihn sogar schon mal mit der Schere beim Grasstutzen gesehen haben – zusammen. „Was Willi in den vergangenen Jahren für unseren MSV geleistet hat, war einfach vorbildlich und einmalig“, unterstreicht der Vorsitzende Gustav Döhring. Nach seiner Zeit als Spieler griff Kops bereits 1975 zur Pfeife und ist auch heute noch – trotz künstlichem Hüftgelenk – als Schiedsrichter auf den Sportplätzen der Eifel unterwegs.

Zudem wirkt er im Kreisschiedsrichterausschuss als Ansetzer. Mit dem technischen Wandel in der Administration kommt er nach anfänglicher Skepsis inzwischen bestens klar: „Früher musste ich noch jedem Schiedsrichter eine Postkarte schicken, worauf vermerkt war, welche Spiele er leiten soll. Jetzt alles übers DFBnet abwickeln zu können, ist schon viel einfacher.“ Bei seinem Mehlentaler SV war Kops bis Mai („Irgendwann muss man aber mal den Deckel draufmachen und zum Abschluss kommen“) über gut dreieinhalb Jahrzehnte hinweg im Vorstand aktiv, davon zuletzt alleine 22 Jahre lang als Kassierer.

Ihrer Kultfigur – große Reden waren und sind nie sein Ding, dafür umso mehr Taten – haben die Mehlentaler als Dankeschön die zuvor erst ein Mal in der 51-jährigen Klubgeschichte verliehene Ehrenmitgliedschaft zuteil werden lassen. Außerdem überreichten Döhring und sein Stellvertreter Albert Hoffmann ihm einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende. Während der Saison dürfte Kops diesen aber wohl kaum einlösen. Dafür ist ihm „sein“ Platz einfach zu sehr ans Herz gewachsen.

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