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SV Atlas |02.06.2019|13:00

Kreisliga-Trainer zieht in den DFB-Pokal ein

Daniel von Seggern jubelt mit seiner Mannschaft: "Das war der perfekte Abschluss meines ersten Trainerjahres."[Foto: Kaletta]

Mit Kreisliga-Trainer Daniel von Seggern (33) als Interimscoach qualifizierte sich der SV Atlas Delmenhorst aus der Oberliga Niedersachsen am Finaltag der Amateure erstmals seit der Vereinsneugründung im April 2012 für den DFB-Pokal. Im Interview spricht von Seggern über das 3:2 im Niedersachsenpokal-Endspiel gegen den TuS Bersenbrück, die Party danach und die erste DFB-Pokalrunde.

FUSSBALL.DE: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Einzug in den DFB-Pokal! Wie haben Sie den Finaltag im Eilenriedestadion in Hannover erlebt, Herr von Seggern?

Daniel von Seggern: Wir waren hervorragend auf unseren Gegner und Ligakonkurrenten aus Bersenbrück eingestellt und haben stark begonnen. Nach Balleroberungen haben wir extrem schnell umgeschaltet, insgesamt waren wir bissiger und griffiger. Man hatte ein wenig das Gefühl, dass wir den Pokalsieg mehr wollten. Deshalb war unsere 3:0-Führung auch verdient. Dass es nach dem Anschlusstreffer noch einmal eng wurde, ist nicht ungewöhnlich. Das Momentum war am Ende auf der Seite von Bersenbrück. Bei uns wurden die Beine schwer und die Konzentration ließ nach. Zum Glück hat es am Ende dennoch gereicht.

Wie sehr haben Sie in der Schlussphase an der Seitenlinie gezittert?

"Viel Schlaf gab es nicht. Um 10.30 Uhr musste ich schon wieder mein erstes Bier trinken"

von Seggern: Es war schon dramatisch. Aber dadurch war der Sieg am Ende sogar noch cooler ( lacht ). Unsere Jungs haben sich in jeden Ball reingeworfen, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Und das haben sie auch eindrucksvoll getan. Die Erleichterung nach dem Abpfiff war riesengroß.

Sie sind eigentlich Trainer der Kreisligamannschaft des SV Atlas, übernahmen nach der Freistellung von Cheftrainer Olaf Blancke interimsweise die Leitung. Mit welchem Gefühl sind Sie in den Finaltag gegangen?

von Seggern: Die Vorfreude war groß und eine gewisse positive Anspannung gab es auch. Nervös war ich aber überhaupt nicht. Ich konnte den Tag absolut genießen.

Wie vielen Leuten hatten Sie erzählt, dass Sie live im TV zu sehen sein werden?

von Seggern: Tatsächlich niemandem ( lacht ). Entweder die Leute wussten von unserem Endspiel am Finaltag der Amateure oder eben nicht. Speziell mein TV-Auftritt war überhaupt kein Thema.

War es Ihr bisher größter Tag in Ihrem Leben als Fußballer?

von Seggern: Das kann man schon so sagen. Als Spieler habe ich zwar mit dem SV Atlas einige fantastische Aufstiege miterlebt. Aber der Sieg am Finaltag und die damit verbundene DFB-Pokal-Qualifikation vor einem riesigen TV-Publikum war noch einmal etwas ganz anderes. Es war der perfekte Abschluss meines ersten Trainerjahres.

Rund 1000 Atlas-Fans waren in neun Bussen nach Hannover mitgereist. Wie lange ging die Party am Samstag?

von Seggern: Das weiß ich gar nicht so genau. Auf jeden Fall sehr lange (lacht). Wir haben erst in der Kabine gefeiert und sind dann gemeinsam mit den Fans zurück nach Delmenhorst gefahren. Dort ging es dann im Vereinsheim bis tief in die Nacht weiter.

Und am nächsten Tag stand ja auch noch der offizielle Saisonabschluss auf dem Programm.

von Seggern: Korrekt, viel Schlaf gab es nicht. Um 10.30 Uhr "musste" ich schon wieder mein erstes Bier trinken ( lacht ). Wir haben also fast zwei Tage durchgefeiert. Das haben sich die Jungs aber auch verdient.

Am 15. Juni findet die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Welchen Gegner wünschen Sie sich?

von Seggern: Es wäre ein Traum, wenn wir einen großen Bundesligisten zugelost bekommen würden. Ein kleinerer Bundesligist muss es nicht unbedingt sein. Dann lieber ein Zweitligist, gegen den wir etwas größere Siegchancen hätten.

Wie geht es nun mit Ihnen weiter? Kehren Sie wieder zur Kreisligamannschaft zurück?

von Seggern: Ich werde zur kommenden Saison wie geplant wieder das Kreisligateam trainieren. Anders wäre das derzeit zeitlich neben Familie und Beruf auch gar nicht möglich. Ich gehe erst in mein zweites Trainerjahr und habe im März einen neuen Job im Vertrieb begonnen. Um einen neuen Trainer für die Oberligamannschaft wird sich der Verein zeitnah kümmern.

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