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Familienbande |16.10.2016|11:00

Lasse Prömel: Von Spätzünder Grischa überholt

Lasse, Paul und Grischa Prömel (Bild oben links, von links) kickten einst gemeinsam beim TSV RSK Esslingen, mittlerweile hat es Grischa in die U 21-Nationalmannschaft und in die zweite Bundesliga geschafft. [Foto: Fotos Getty, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Wie bei den Brandts beim SC Borgfeld in Bremen, wo Jungnationalspieler Julian das Kicken lernte, seine Brüder Jannis sowie Jascha noch am Ball sind und Vater Jürgen dem Trainerstab der ersten Mannschaft angehört, sind auch die Prömels bei ihrem Heimatverein gleich viermal vertreten. Roland, das Familienoberhaupt, hat beim TSV RSK Esslingen früher den jüngsten Sohn Lasse (19) trainiert, der nun sein erstes Seniorenjahr beim Bezirksligisten vom Neckar bestreitet. Paul (23) kickt in der „Zwoten“ und natürlich hat auch Grischa (21) hier angefangen. Die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

"Grischa war immer extrem ehrgeizig. Ich bin stolz darauf, was er erreicht hat, denn eigentlich war er ein Spätzünder"

Lasse ist allerdings zurzeit der einzige Prömel, der bei den Esslingern aktiv ist. Paul legt gerade eine Pause vom Sport ein und ist beruflich in Singapur unterwegs. Und Grischa macht im Fußball Karriere. Der Jungprofi des Zweitligisten Karlsruher SC gehört zu den deutschen Olympiahelden, die von den Sommerspielen in Brasilien mit einer Silbermedaille nach Hause flogen. In Esslingen ist der U 21-Nationalspieler aber dennoch häufig anzutreffen. „Еs besteht immer noch ein sehr enger Kontakt zum RSK. Ich versuche so oft wie möglich vorbei zu schauen, um meinen alten Kumpels zuzuschauen", erklärt Grischa Prömel auf der Homepage des Amateurvereins. Dabei hatte er anfangs gar keine Lust dort zu kicken. „Sogar mein kleinerer Bruder hat vor mir im Verein gespielt“, verrät er, „erst als mir mein Vater ein paar Dinge versprochen hat, bin ich hingegangen.“

Mit 14 Jahren verlässt der in Bad Cannstatt geborene Offensivallrounder das heimische Nest und wechselt zunächst zu den Stuttgarter Kickers, ehe er in der A-Jugend den Sprung ins Nachwuchsleistungszentrum von 1899 Hoffenheim wagt. Mit der U 19 der TSG und Spielern wie Nadiem Amiri in einem Team wird er 2014 gleich Deutscher Meister, schafft in Hoffenheim aber nicht den Sprung in die Bundesliga. Ein Jahr später geht er zum Karlsruher SC - und sorgte bei seinem jüngeren Bruder für einen moralischen Konflikt. „Ich bin eigentlich VfB-Fan, aber natürlich halte ich immer zu Grischa“, sagt Lasse Prömel. Am 30. Oktober kommt es im Wildpark zum Derby gegen Absteiger Stuttgart.

Ihm bleibt dann die Rolle des Zuschauers auf der Tribüne. Spätestens in der C-Jugend trennten sich die Wege der beiden Brüder, für den einen ging es in Richtung Profifußball, der andere ist eben heute noch in Esslingen. „Grischa war immer extrem ehrgeizig. Ich bin stolz darauf, was er erreicht hat, denn eigentlich war er ein Spätzünder“, meint Lasse Prömel. Er selbst ist schon mit fünf beim RSK am Ball und anfangs noch mit Grischa in einem Team. „Ich bin zwar fast zwei Jahre jünger als er, aber in meinem Alter gab es damals noch keine Mannschaft“, sagt Lasse.

Wie für so viele Jungs, gibt es für die drei Prömel-Brüder Paul, Grischa und Lasse zu der Zeit nur eins: Nach der Schule raus und kicken. Auf dem Bolzplatz am Raunswiesenweg, auf dem Kunstrasen am Schelztor-Gymnasium oder oben auf der Burg Esslingen. Dass neben dem Fußball die Schule nicht vernachlässigt wird und die Jungs etwas Anständiges werden, darauf achten die Eltern. Paul studiert BWL, Grischa büffelt neben dem Fußball VWL an der Fernuni und Lasse absolviert gerade ein Praktikum in einem Architekturbüro. Wenn es gut läuft, will er danach Architektur studieren und natürlich weiter beim TSV RSK Esslingen spielen, der Heimat der Prömels.

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