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Wiedersehen|19.08.2019|14:15

Lottner: "Köln ist mein absolutes Traumlos"

Lottner: "Völlig verdient in die zweite Runde eingezogen"[Foto: imago images / Jan Huebner]

Traumlos für den 1. FC Saarbrücken: In der zweiten Runde des DFB-Pokals trifft der Regionalligist auf den 1. FC Köln. Besonders im Fokus stehen wird dann FCS-Trainer Dirk Lottner. Der 47-Jährige war als Spieler beim FC eine Legende. Später hat er den Kölner Nachwuchs trainiert und eine Zeit lang auch die Profis. Im FUSSBALL.DE-Interview verrät Lottner, dass sein Handy seit der Auslosung nicht mehr stillsteht.

FUSSBALL.DE: Herr Lottner, beschreiben Sie bitte mal Ihre Gedanken, als Sie dieses Los gesehen haben?

Dirk Lottner:  Ich war einfach nur glücklich. Ich habe lange davon geträumt, in einem Pflichtspiel mal gegen den 1. FC Köln spielen zu können. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in dieser Stadt groß geworden bin, dass meine Familie dort nach wie vor lebt und dass ich mit dem Herzen an dem Verein hänge. Aber jetzt werden wir versuchen, dem 1. FC Köln weh zu tun und ihn aus dem DFB-Pokal zu befördern.

Wie wahrscheinlich ist das?

"Anrufe, Nachrichten, Glückwünsche – es war alles dabei. Ich konnte nicht alles beantworten. Am Sonntagabend musste ich das Handy irgendwann ausschalten, sonst hätte ich nicht schlafen können"

Lottner:  Ich weiß, dass Sie diesen Satz nicht gerne hören werden. Aber meine Erfahrung zeigt mir, dass es so ist: Im DFB-Pokal ist alles möglich. Auch, dass wir den 1. FC Köln schlagen. Sehr wahrscheinlich ist das natürlich nicht, das ist doch logisch. Da müsste schon alles perfekt zusammenkommen. Wir fiebern dem Tag jetzt entgegen – ohne dabei unsere Aufgaben in der Regionalliga zu vernachlässigen. Darauf liegt der Fokus für den Verein. Der DFB-Pokal ist ein toller Bonus.

Wie haben Sie die Auslosung verfolgt?

Lottner:  Ich habe es mir live im Fernsehen angeschaut. Der 1. FC Köln ist definitiv mein absolutes Traumlos. Für mich ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ich freue mich riesig darauf. Ich habe auch noch zu vielen Fans eine enge Beziehung. Als Kölner ist das für mich etwas ganz Besonderes.

Wie hat Ihr Umfeld reagiert?

Lottner:  Seit dem Moment, als uns der FC zugelost worden ist, steht mein Handy nicht mehr still. Das habe ich in dieser Form auch selten erlebt. Anrufe, Nachrichten, Glückwünsche – es war alles dabei. Ich konnte nicht alles beantworten. Am Sonntagabend musste ich das Handy irgendwann ausschalten, sonst hätte ich nicht schlafen können.

Also haben Sie noch eine sehr enge Verbindung nach Köln?

Lottner:  Ja, definitiv. Ich habe in Saarbrücken ein kleines Appartement, aber mein Hauptwohnsitz ist Köln. Zum FC habe ich auch noch gute Kontakte. Natürlich wird das mit den Jahren weniger, weil viele entscheidende Personen aus meiner Zeit nicht mehr dort sind. Aber wenn es mir möglich ist, schaue ich gerne am Geißbockheim vorbei. Leider komme ich immer seltener dazu, mir Spiele des FC anzusehen. Ich bin in Saarbrücken einfach total eingespannt. Umso schöner ist es, dass wir uns nun zum DFB-Pokal mal wieder alle wiedersehen.

Sie waren beim FC als Spieler eine Legende, dann Nachwuchstrainer und eine Zeit lang haben Sie auch die Profis betreut.

Lottner:  Der 1. FC Köln war immer mein Verein, und das wird sich natürlich auch nicht ändern. Aber ich bin nun seit über drei Jahren in Saarbrücken Trainer und fühle mich hier wohl. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein wieder dorthin kommt, wo er meiner Meinung nach hingehört – und das ist mindestens die 3. Liga. Darauf richtet sich meine gesamte Konzentration.

Abgesehen von Ihrer persönlichen Situation: Wie geht der 1. FC Saarbrücken mit dem Los um?

Lottner:  Alle sind glücklich. Es ist für alle Beteiligten eine sehr interessante Herausforderung. Der 1. FC Köln ist ein äußerst attraktiver Gegner. Der FC wird auch nicht unglücklich sein. Wenn es normal läuft, werden sie eine Runde weiterkommen. Sie brauchen nicht stundenlang anzureisen. Es passt für beide Seiten. Wir müssen jetzt nur sehen, wie wir die Stadionproblematik gelöst bekommen. Bei uns können wir nicht spielen, das Stadion wird umgebaut. Wir müssen eine andere Möglichkeit finden.

Was wären die Alternativen?

Lottner:  Schwierige Frage. Wir können nicht in Völklingen spielen. Da reicht die Infrastruktur nicht aus. Es passen nur 6800 Zuschauer rein, es gibt kein richtiges Flutlicht. Das ist aus meiner Sicht keine Lösung, weil es nicht der richtige Rahmen für dieses besondere Spiel ist. Das Stadion in Elversberg ist auch nicht viel größer, Homburg ist ebenfalls nicht optimal. Da finden auch nur 13.000 bis vielleicht 15.000 Fans Platz. Dazu kommt die Rivalität. Dann kommen wir schon in Entfernungen wie Pirmasens oder Frankfurt. Allerdings möchte in diesem Zusammenhang noch mal betonen, dass durch den Hype im DFB-Pokal, den wir sehr gerne mitnehmen, unser Fokus auf die Regionalliga nicht verloren gehen darf. Wir wollen dort Meister werden und endlich in die 3. Liga aufsteigen. Das ist das große Ziel aller.

Im Moment sieht es gut aus.

Lottner:  Wir sind noch ganz am Anfang unserer Mission. Aber es stimmt, dass wir gut gestartet sind. Vier Siege in vier Spielen sind eine optimale Ausbeute.

Dazu das Weiterkommen im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Jahn Regensburg.

Lottner:  Das war unser Highlight. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass das kein glücklicher Sieg war. Wir sind aus meiner Sicht völlig verdient in die zweite Runde eingezogen.

Das Spiel gegen den 1. FC Köln fällt genau zwischen die Begegnungen gegen SV 07 Elversberg und Kickers Offenbach.

Lottner:  Gegen unsere beiden Hauptkonkurrenten im Aufstiegskampf. Das ist ein unschöner Nebeneffekt und passt uns nicht optimal in die Planung. Wir spielen wahrscheinlich samstags gegen  Kickers Offenbach , dann dienstags oder mittwochs gegen Köln und dann samstags in Elversberg. Das ist ein straffes Programm, das mich nicht glücklich macht. Das trübt die Vorfreude ein wenig. Wir müssen sehen, wie wir das alles organisiert bekommen. Der Aufstieg ist unser einziges und ganz großes Ziel. Köln ist eine schöne Geschichte. Aber am Ende werden wir uns daran messen lassen müssen, ob wir den Aufstieg schaffen.

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