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Comeback |20.08.2019|07:30

Maltritz: Freundschaftsdienst in Kreisliga B

Spieler und sein Vermittler: Marcel Maltritz und Andreas Pahl (v.l.).[Foto: privat]

258 Spiele in der Bundesliga und weitere 156 in der zweiten Liga, dazu 32 Einsätze im DFB-Pokal sowie acht im UEFA-Cup: Marcel Maltritz, in der obersten deutschen Spielklasse für den VfL Wolfsburg, den Hamburger SV und bis zu seinem Karriereende zehn Jahre lang für den VfL Bochum am Ball, hat als Profi eine Menge erlebt. Sein letzter Kick auf Asche liegt allerdings schon Jahrzehnte zurück. Am vergangenen Sonntag feierte der inzwischen 40-Jährige nun ein Comeback in der Kreisliga B.

Mit der DJK Teutonia Ehrenfeld stand er bei Rot-Weiß Leithe auf dem Platz. Am Ende stand ein 3:2-Sieg für die Gäste – und zwei Tore sowie eine Vorlage auf dem Konto des Ex-Profis. In seinem ersten Heimspiel am Sonntag legte Maltritz nach und traf zum 2:0-Endstand gegen die SG Linden-Dahlhausen.

Im Interview mit FUSSBALL.DE erklärt der gebürtige Magdeburger, was ihn daran reizt, wieder auf dem Platz zu stehen – auch in der neunten Liga.

FUSSBALL.DE: Marcel Maltritz, wie kam es zu Ihrem Comeback in Ehrenfeld?

"Das muss ungefähr 30 Jahre her sein, dass ich zum letzten Mal auf Asche gekickt habe."

Marcel Maltritz: Andi Pahl, der Zeugwart des VfL Bochum und seitdem ein guter Freund von mir, spielt bei Teutonia und hat schon lange gebohrt. Ich konnte dem bisher immer widerstehen, aber dann habe ich ihm jetzt doch die Zusage gegeben (lacht) .

Seit dem Ende Ihrer aktiven Karriere sind schon fünf Jahre vergangenen. Was haben Sie seitdem gemacht?

Maltritz: Nach dem Karriereende war ich beim VfL noch drei Jahre lang in den verschiedensten Abteilungen – Scouting, Marketing und Vermarktung – tätig und habe dort wertvolle Erfahrungen abseits des Rasens sammeln können. Danach habe ich ein Unternehmen gegründet, um in Bochum eine Padeltennis Anlage zu bauen. Padel, eine Trendsportart aus Spanien, die Elemente von Squash und Tennis vereint, wird weltweit von über zehn Millionen Menschen gespielt, steckt aber in Deutschland leider noch in den Kinderschuhen.

Und so lange kicken Sie in der Kreisliga B...

Maltritz: Ja, es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen, mal unabhängig von der Liga, und nach dem Spiel mit den Teamkollegen in der Kabine zu sitzen – im Gegensatz zu früher nun mit einer Kiste Bier (lacht) .

Wie hat Ihnen in Leithe die Asche geschmeckt?

Maltritz: Okay, das muss nicht jeden Sonntag sein. Das muss ungefähr 30 Jahre her sein, dass ich zum letzten Mal auf Asche gekickt habe. Zu Hause in Ehrenfeld haben wir ja einen Rasen, da ist die Verletzungsgefahr zum Glück nicht ganz so groß. In Leithe habe ich aber auch darauf geachtet, nicht unbedingt jeden Zweikampf zu suchen und mehr mit Auge zu spielen. Die Spieler sind 15 bis 20 Jahre jünger als ich, da muss ich nicht in jedes Laufduell gehen.

Zwei Tore und eine Vorlage – nicht schlecht zum Einstand...

Maltritz: Ja, das ist sehr gut gelaufen. In der ersten Halbzeit habe ich auf der Sechs gespielt, aber dann hat der Trainer umgestellt und mich auf die Zehn beordert. Das war eine gute Entscheidung...

Sind Sie denn jetzt regelmäßig für die Teutonia am Ball?

Maltritz: Ich versuche, so oft wie möglich beim Spiel dabei zu sein und will auch nächste Woche zum Training gehen. Das habe ich aus zeitlichen Gründen in der Vorbereitung noch nicht geschafft, aber da ich nach wie vor viel Sport mache, bin ich einigermaßen fit. Was ganz wichtig ist: Zum Glück habe ich aus meiner Profikarriere keine körperlichen Folgeschäden davon getragen, zum Beispiel sind meine Knie nicht kaputt. Damit haben ja viele frühere Profis nachher Probleme.

Wie gut ist noch Ihr Kontakt zum VfL Bochum?

Maltritz: Ich bin bei den Heimspielen regelmäßig im Ruhrstadion und natürlich liegt mir der VfL noch sehr am Herzen. Der Kontakt zur Mannschaft ist aber nur noch sporadisch, denn Patrick Fabian ist der einzige in der Truppe, mit dem ich noch zusammen gespielt habe. Nach dem Spiel in Leithe habe ich allerdings sehr viele Nachrichten von den Jungs bekommen, mit denen ich früher beim VfL noch auf dem Platz gestanden habe. Das war sehr lustig!

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