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Serie "Familienbande" |04.11.2015|12:30

Michael Clemens: Immer dem Bruder hinterher

Wo Christian Clemens (ganz rechts) ist, will auch Michael Clemens (ganz links) hin: in die Bundesliga. [Foto: Fotos imago, Getty; Collage FUSSBALL.DE]

Michael Clemens hat diesen Traum, diesen einen großen Wunsch. Und vielleicht wird er ja tatsächlich irgendwann wahr – einmal möchte er zusammen mit seinem Bruder Christian Clemens in der Bundesliga auf dem Platz stehen. Das wäre aus zweierlei Sicht das Größte für Michael Clemens: Einerseits hätte er es geschafft auf die ganz große Bühne des deutschen Fußballs. Andererseits wäre er den Weg seines großen Vorbilds, seines Bruders, ebenfalls gegangen.

Aber das ist noch ein gutes Stück entfernt. Christian, früher mal Junioren-Nationalspieler, ist über die Stationen 1. FC Köln und  Schalke 04 inzwischen beim FSV Mainz 05 gelandet. Michael kämpft jede Woche für die U 21 des 1. FC Köln in der Regionalliga West um Punkte. Dort ist er im Team von Trainer Martin Heck mittlerweile Stammspieler als rechter Verteidiger.

„Es läuft gut“, sagt der 20-Jährige. „Wir hatten als Mannschaft in den ersten Begegnungen einige Probleme. Aber mittlerweile haben wir uns dem Tempo und der Robustheit in dieser Liga angepasst.“ Das Nachwuchsteam der Kölner war im Sommer komplett neu zusammengestellt worden. Michael Clemens war bereits vor einem Jahr aus der U 19 aufgerückt. Inzwischen sind sie auf einem guten Weg, den Klassenerhalt zu erreichen – dann wären alle froh und glücklich.

Zahlreiche Verletzungen

"Ich würde mich nicht mehr als Talent bezeichnen, diese Zeit ist vorbei"

Wenn man auf Clemens‘ Vita schaut, kommt man an den zahlreichen Verletzungen nicht vorbei: Zuletzt hatte er zweimal hintereinander einen Muskelbündelriss. Davor war der Unterarm gebrochen, er hatte einen Ermüdungsbruch in der Lendenwirbelsäule und einige weitere Kleinigkeiten, die ihm aber große Schwierigkeiten bereitet haben. „Seit einigen Monaten bin ich jedoch total fit“, sagt er. „Ich fühle mich super. Das sind perfekte Voraussetzungen.“

Clemens weiß ganz genau, dass nun eine ganz wichtige Phase seiner Karriere beginnt. „Ich bin inzwischen 20 Jahre alt. Ich würde mich daher nicht mehr als Talent bezeichnen, diese Zeit ist vorbei.“ Er muss sich nun beweisen, er will sich nun beweisen: Dass er das Potenzial besitzt, daran gibt es wenig Zweifel. Aber er muss es nun konstant abrufen. Und – auch ganz wichtig – der Körper muss ebenfalls mitspielen.

Clemens hat schon jetzt eine beeindruckende Karriere beim FC hingelegt. Er ist inzwischen seit 2002 bei dem Bundesligisten, vorher hat er für seinen Heimatverein KSV Heimersdorf gekickt. Aber dort war er ziemlich schnell der Beste, dort war er ziemlich schnell zu gut für den Rest. Deshalb war der Schritt ans Geißbockheim nur logisch: „Ich fühle mich richtig wohl hier. Die Ausbildung ist toll.“ Clemens ist konsequent seinen Weg durch alle Jugendmannschaften gegangen. Nun steht nur noch der letzte, der entscheidende Schritt an – der zu den Profis. Aber das ist noch Zukunftsmusik, das hat noch ein bisschen Zeit. Allzu viel allerdings auch nicht mehr.

Bruder als Freund

Clemens hat Vorbilder, die es auf eine ähnliche Art und Weise geschafft haben. Allen voran natürlich sein Bruder. „Er hat es vorgemacht. Chris ist ebenfalls alle Juniorenmannschaften durchlaufen und ist dann irgendwann bei den Profis angekommen. Von diesem Weg träume ich auch.“ Obwohl Christian Clemens inzwischen in Mainz lebt, ist ihr Verhältnis noch immer sehr eng: „Wir schreiben uns eigentlich täglich. Wenn es die Möglichkeit gibt, besuchen wir uns auch. Chris ist nicht nur mein Bruder, eigentlich ist er auch mein bester Freund. Es ist einfach toll, ihn an meiner Seite zu wissen.“

Die beiden Brüder waren schon immer verrückt nach Fußball. Für ihre Eltern war das nicht immer leicht. „Ich kann mich gut erinnern, dass bei uns einige Dinge im Haushalt kaputt gegangen sind, weil wir fast immer mit dem Ball gespielt haben. Besonderen Ärger gab es, als wir mal die Glastür eines Schranks zerstört haben.“

Natürlich ist das längst verziehen. Solche Geschichten gehören einfach zu einer guten Kindheit dazu, das ist doch klar. Gerade dann, wenn zwei so fußballverrückte Jungs im Haushalt wohnen, die einen gemeinsamen Traum haben – den vom Profifußball. Für Christian Clemens ist er bereits Realität geworden. Michael Clemens will nun nachziehen.

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