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Familienbande |11.02.2017|14:00

Mo Salou: Ein Sturmtank wie Vater Bachirou

Mo Salou (links) wollte seinem Vater Bachirou, hier im Trikot von Borussia Dortmund, nacheifern. [Foto: Fotos Getty, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Nur gut 25 Kilometer sind es vom Erftstadion bis zum Borussia-Park. Kein Wunder also, dass der SC Kapellen viele Gladbach-Profis auf seiner Ehrentafel listet. Ob Marco Ketelaer, Bernd Krauss, Frank Schulz, Horst Steffen, Peter Wynhoff oder der Brasilianer Chiquinho: Sie alle waren mal für den heutigen Niederrhein-Oberligisten am Ball. Auch Bachirou Salou lief einst für den Klub aus Grevenbroich auf, aber nicht nur er – sein Sohn Mamoudou spielt aktuell im Kapellener Trikot. Die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

"Die Vergleiche mit meinem Vater stören mich schon ein wenig, denn nicht jeder kann es in die Bundesliga schaffen"

„Bachi“, 1970 in Togo geboren und seit seinem 20. Lebensjahr in Deutschland, ist nach wie vor ein Publikumsliebling in Mönchengladbach sowie bei seinem späteren Klub MSV Duisburg. Salou schoss in 254 Bundesligaspielen 51 Tore und trug zwischen 1989 und 1998 39 Mal das Trikot seines Heimatlandes. Noch heute kickt er regelmäßig für die „Weisweiler-Traditionself“ und bringt mit der Fußballschule von Thomas Kastenmaier jungen Kickern das Fußballspielen bei. Wie sein Vater, ist Mamoudou Salou ebenfalls Stürmer, allerdings trifft er in einer anderen Liga.

Die Kindheit des inzwischen 27-Jährigen ist von vielen Umzügen geprägt. Nur in Mönchengladbach (fünf Jahre) und Duisburg (drei Spielzeiten) bleibt Bachirou Salou länger, ehe er jeweils für eine Saison bei Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt sowie für zwei Jahre bei Hansa Rostock sein Geld verdient. Die Familie muss immer mit, was für den kleinen Mo ständige Tapetenwechsel bedeuten. „Ich habe mit fünf Jahren beim TV Voerde angefangen, Fußball zu spielen. Dann sind wir mit der Familie nach Dortmund umgezogen und ich habe zwei Jahre gar nicht im Verein gespielt, ehe wir nach Frankfurt umgezogen sind und ich bei der Eintracht gekickt habe“, erinnert sich Mamoudou Salou. „Das war in der C-Jugend. Als wir wieder umgezogen sind, diesmal nach Korschenbroich, wo wir heute noch wohnen, habe ich mich zunächst bei Borussia Mönchengladbach angemeldet.“

Fernstudium zum Fitness- und Personaltrainer

Mit den „Fohlen“ in die Bundesliga, wie sein Vater, das ist sein Traum, er schafft es aber nicht. Weitere Stationen sind der TSV Norf in Neuss sowie Alemannia Aachen. Im Seniorenbereich schließt sich Mo Salou zunächst dem SC Kapellen an, kickt dann mal beim SV Uedesheim und beim FC Brünninghausen in Dortmund, wo er zwischenzeitlich wegen einer Schambeinentzündung aber für mehrere Monate pausieren muss.

Nach jeweils einem Jahr erneut in Kapellen und Uedesheim kehrt er im Sommer 2016 zum dritten Mal nach Kapellen zurück, wo er aktuell mit der zweiten Mannschaft in der Bezirksliga spielt. „Natürlich hatte ich den Traum, wie mein Vater Profi zu werden. Ich denke aber, dass ich früher nicht reif genug dafür war und auch andere Dinge als nur Fußball im Kopf hatte“, meint Mo Salou und gibt zu: „Mein Vater war immer mein Vorbild, er hat im Fußball sehr viel erreicht. Allerdings wurde und werde ich oft mit ihm verglichen, zumal wir auf der gleichen Position spielen. Die Vergleiche stören mich allerdings schon ein wenig, denn nicht jeder kann es in die Bundesliga schaffen.“

Jetzt ist der Zug nach ganz oben für ihn abgefahren, doch mehr als die siebte Liga hat er schon auf dem Schirm: „Momentan bin ich fit und im richtigen Alter, um vielleicht noch einmal etwas höher anzugreifen. Die Landesliga oder vielleicht sogar die Oberliga traue ich mir auf jeden Fall zu.“

Nebenbei absolviert der im Einzelhandel tätige 27-Jährige an der IST-Hochschule für Management in Düsseldorf ein Fernstudium zum Fitness- und Personaltrainer. „Da ich ein ziemlich sportverrückter Typ bin, kann Ich mir gut vorstellen, später in dem Bereich auch zu arbeiten“, sagt Mo Salou. Und wer weiß? Vielleicht führt ihn dann der Weg doch noch einmal von Kapellen zur Borussia nach Mönchengladbach – wie so viele Fußballer vor ihm.

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