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Klartext |05.08.2020|11:00

Neu-Coach Zschiesche: TeBe schlafender Riese

Markus Zschiesche: "Um etwas mitnehmen zu können, müssen wir mutig auftreten."[Foto: imago images/Matthias Koch]

Nach der Meisterschaft in der NOFV-Oberliga Nord ist Ex-Bundesligist Tennis Borussia Berlin nach zehn Jahren zurück in der Regionalliga Nordost. Nachfolger von Aufstiegstrainer Dennis Kutrieb, der zum englischen Fünftligisten Ebsfleet United gewechselt ist, ist der gebürtige Berliner und ausgebildete Fußball-Lehrer Markus Zschiesche. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 38-Jährige auch über zahlreiche Derbys.

FUSSBALL.DE: Bis zum Saisonstart in der Regionalliga Nordost sind es nur noch knapp zehn Tage. Wie zufrieden sind Sie mit der Vorbereitung, Herr Zschiesche?

Markus Zschiesche: Unsere Personalplanungen sind abgeschlossen. Alle haben super mitgezogen und sind körperlich auf einem guten Stand. Das Gerüst der Aufstiegsmannschaft konnten wir halten. Wir müssen nun schnell zu einer Einheit zusammenwachsen.

Sie hatten zuletzt im Nachwuchsbereich beim Ligakonkurrenten FC Energie Cottbus gearbeitet. Warum ging es für Sie dort nicht weiter?

"Stadtduelle sind nicht nur für die Spieler, sondern besonders für die Zuschauer sehr interessant"

Zschiesche: In Cottbus hätte man gerne mit mir weiter zusammengearbeitet, aber für mich ergaben sich andere Optionen. Ich hatte mehrere Angebote vorliegen, die mir bessere Perspektiven als in Cottbus eröffneten.

Wie lange mussten Sie als gebürtiger Berliner überlegen, als das Angebot von TeBe auf dem Tisch lag?

Zschiesche: Wir hatten uns von beiden Seiten tatsächlich etwas Zeit gelassen, weil wegen der Corona-Pandemie lange unklar war, ob TeBe aufsteigt oder nicht. Wäre TeBe in der Oberliga geblieben, hätte ich es nicht gemacht. Ich kenne den Verein, habe in der Saison 2015/2016 bereits die U 17 und U 19 trainiert. Am Ende hat es für beide Seiten ganz gut gepasst.

Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?

Zschiesche: Tennis Borussia Berlin ist ein schlafender Riese mit großer Tradition. Nach den monatelangen Machtkämpfen in der Führungsetage ist jetzt mehr Ruhe eingekehrt. Wir wollen alle gemeinsam etwas aufbauen. In der Oberliga besuchten im Schnitt 800 Zuschauer unsere Heimspiele. Wenn demnächst FC Energie Cottbus oder Lok Leipzig kommen, werden wir sicher vierstellige Zuschauerzahlen haben, sofern es die Verfügungslagen rund um das Coronavirus erlauben. Darauf freuen wir uns sehr.

Bei nicht weniger als sieben Berliner Vereinen in der Nordost-Staffel steht für Ihr Team an jedem dritten Spieltag ein Derby an. Wie sehr gefällt Ihnen diese außerordentliche Konstellation?

Zschiesche: Generell gefällt mir, dass die Regionalliga Nordost seit vielen, vielen Jahren wieder richtig stark besetzt ist. Es wird für uns dadurch nicht einfacher, aber wir gehen die Aufgabe voller Vorfreude an. Stadtduelle sind nicht nur für die Spieler, sondern besonders für die Zuschauer sehr interessant.

Wo sehen Sie die Vorteile bei dieser Konstellation?

Zschiesche: Bei den Auswärtsfahrten kann man sparen und der Reisestress fällt damit für die Spieler weg. (lacht)

Insgesamt werden 42 Stadtduelle über die Bühne gehen. Wer hat denn die besten Chancen, "Berliner Meister" zu werden?

Zschiesche: Die VSG Altglienicke , die zuletzt schon Vizemeister war, hat sehr viel investiert und hat aus meiner Sicht gute Chancen, das beste Berliner Team zu werden. Ich denke auch, dass Altglienicke zusammen mit dem FC Carl Zeiss Jena , dem FC Energie Cottbus, dem Chemnitzer FC und dem 1. FC Lokomotive Leipzig um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga mitspielen wird. Dahinter traue ich auch Viktoria Berlin einiges zu.

Gibt es Spiele, auf die Sie sich ganz besonders freuen?

Zschiesche: Auf die Partien gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber FC Energie Cottbus freue ich mich, weil ich viele Leute treffen werde, mit denen ich zu tun hatte. Auch auf das Kräftemessen mit den beiden Drittliga-Absteigern Chemnitzer FC und FC Carl Zeiss Jena bin ich sehr gespannt.

Wie lautet insgesamt Ihre Zielsetzung mit Tennis Borussia Berlin?

Zschiesche: Für uns geht es vom ersten Spieltag nur um den Klassenverbleib. Da sich unser vorheriger Hauptsponsor zurückgezogen hat, gehen wir mit einem noch kleineren Etat als in der Oberliga an den Start. Dennoch haben wir eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammengestellt.

Mit welcher Philosophie gehen Sie bei TeBe in die neue Saison?

Zschiesche: Von Vereinsseite wird immer gerne gesehen, wenn sich unsere Spieler mit dem Verein identifizieren. Wir haben mit Ersatztorhüter Divine Imasuen und Mittelfeldspieler Niklas Liebich zwei Eigengewächse aus der U 19 hochgezogen. Mit den weiteren jungen Spielern Fatlum Elezi, Efe Önal, Youssef Sakran, Daoud Iraqi, Talha Sennur, Marko Perkovic und Rudolf Ndualu habe ich bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Ich traue ihnen zu, dass sie sich in der Regionalliga behaupten können.

Im vergangenen Jahr hatten Sie die Ausbildung zum Fußball-Lehrer abgeschlossen. Wie weit hat Sie das persönlich nach vorne gebracht?

Zschiesche: Die persönlichen Voraussetzungen für den "großen Fußball" sind jetzt gegeben. Vor allem der Aufbau von Trainingsstrukturen und die Führung einer Mannschaft - auch in psychologischer Hinsicht - waren wichtige Erkenntnisse des Lehrgangs, die ich jetzt in meine Arbeit mit einfließen lasse.

Das erste Berliner Derby steigt bereits zum Saisonauftakt. Am Sonntag, 16. August, geht es direkt zum Titelaspiranten VSG Altglienicke. Gespielt wird im traditionsreichen Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Was nehmen Sie sich vor?

Zschiesche: Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen. Wir wissen aber, wie schwer die Aufgabe wird. Um etwas mitnehmen zu können, müssen wir mutig auftreten.

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