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Online am Ball |21.05.2020|15:00

Online-Training für Kids - auch in den USA!

Digitales Nachwuchscoaching: Entwickelt von Matthias Strohmaier (l.) und Kevin Feucht.[Foto: Privat]

Matthias Strohmaier (26) ist als spielender Co-Trainer für den VfR Garching in der Regionalliga Bayern am Ball. Während der Corona-Pause hat der frühere Junioren-Nationalspieler aus der Not eine Tugend gemacht und mit seinem Ex-Mitspieler Kevin Feucht ein Online-Fußballtraining für Kinder und Jugendliche entwickelt. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Strohmaier über das digitale Angebot für Kids.

FUSSBALL.DE: Mit gerade einmal 26 Jahren sind Sie bereits spielender Co-Trainer und in Besitz der C-Lizenz. Wie kam es zur frühen Begeisterung für den Trainerjob, Herr Strohmaier?

Matthias Strohmaier:  Die Zeit bei der U 23 des FC Bayern München war in dieser Hinsicht für mich prägend. Ich durfte dort unter der Regie von Erik ten Hag, dem jetzigen Erfolgstrainer von Ajax Amsterdam, spielen. Außerdem hatte ich das Privileg, einige Profieinheiten unter Pep Guardiola zu absolvieren. Die Akribie der beiden ist absolut beeindruckend. Es war äußerst interessant zu sehen, wie ten Hag und Guardiola es mit brennender Leidenschaft geschafft haben, Spieler kontinuierlich zu verbessern. Schon damals war für mich klar: Auch ich will irgendwann Trainer werden.

Auch in der Corona-Pause kommen Sie Ihrer Coaching-Leidenschaft nach und bieten gemeinsam mit Ihrem ehemaligen Mitspieler Kevin Feucht ein Online-Fußballtraining für Kids an. Wie entstand die Idee der "Skillers.Academy"?

"Es war klasse, Miroslav Klose bei seiner Arbeit begleiten zu dürfen"

Strohmaier:  Beim gemeinsamen Joggen haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man Kids in diesen Tagen eine professionelle Alternative zum Training auf dem Fußballplatz anbieten kann. Dass sie in Zeiten von Corona weder mit der Mannschaft noch mit Freunden kicken dürfen, ist traurig. Sowohl Kevin als auch mir bereitet es Freude, Kids zu coachen. Ich hatte beim Bezirksligisten FC Dingolfing, bei dem mein Bruder im Vorstand ist, zuletzt ein Fußballcamp geplant. Kevin hat während seiner Zeit in den USA - unter anderem gemeinsam mit Weltmeister Alessandro Del Piero - eine Fußballschule aufgebaut.

Sie waren nicht die Ersten, die auf die Idee kamen, Online-Training zu veranstalten.

Strohmaier:  Es stimmt, dass es mittlerweile viele Online-Angebote gibt. Allerdings geht es dabei meist um die Erhaltung der Grundfitness. Wir bieten explizit Fußball-Coachings an, bei denen die Kids vor allem Übungen mit dem Ball durchführen. Sowohl die technischen als auch die kognitiven und koordinativen Fähigkeiten sollen damit gefördert werden. Dabei arbeiten wir auch mit Hilfsmitteln wie Hütchen und Elementen aus anderen Sportarten - wie zum Beispiel Tennisbällen. Von Tempo-Wettbewerben im Dribbling bis hin zu Jonglier-Duellen im Sitzen: Das Training ist vielschichtig, abwechslungsreich und soll vor allem Spaß machen.

Wie läuft eine Online-Trainingseinheit genau ab?

Strohmaier:  Eine Einheit dauert 30 bis 40 Minuten. Unter der Woche bieten wir sie am frühen Abend um 17.30 Uhr an - also zu einer klassischen Trainingszeit für Kinder. Am Wochenende sieht das etwas anders aus. Sowohl vormittags als auch spät abends trainieren wir. Der Grund für die abendliche - und manchmal auch nächtliche - Einheit ist, dass wir durch Kevins Kontakte in die USA auch Kinder aus Amerika coachen. Einmal dauerte eine Einheit aufgrund der Zeitverschiebung bis zwei Uhr morgens.  (lacht)  Bei der Trainingsform haben die Kids freie Wahl. Sie können entweder alleine oder in einer größeren Gruppe gecoacht werden. Wir haben auch schon Einheiten mit kompletten Jugendmannschaften absolviert.

Wie finanzieren Sie sich das Coaching-Projekt?

Strohmaier:  Nach der ersten Einheit, die unter die Kategorie "Schnupperkurs" fällt und umsonst ist, erheben wir kleine Gebühren für die Teilnahme an weiteren Trainingsmaßnahmen. Das machen wir, um Unkosten zu decken, die für uns bei der Realisierung des Online-Trainings entstehen. Das ermöglicht uns die Fortsetzung des Angebots.

Mal Hand aufs Herz: Wenn die Kids zuhause in der Wohnung mit Ball trainieren, geht doch sicher auch mal was kaputt!

Strohmaier:  (lacht)  Das lässt sich nicht komplett vermeiden. Aber ich bin mir sicher, dass die Eltern darüber hinwegsehen, wenn sie merken, wie viel Spaß den Kindern das Training macht. Wir hatten schon einige schöne Momente mit Kids, die sich riesig über ihre Siege bei kleinen Challenges gefreut haben. Da wird auch mal auf die Knie gefallen und gejubelt. In solchen Augenblicken wird uns bewusst, dass sich der große Aufwand definitiv lohnt.

Nach und nach werden die Corona-Beschränkungen gelockert, bald darf auch auf den Amateurplätzen unter der Einhaltung von Auflagen wieder trainiert werden. Bedeutet das dann das Ende Ihres Online-Fußballtrainings?

Strohmaier:  Nein. Wir überlegen aktuell, wie wir das Projekt zukunftsfähig machen können. Ziel ist es perspektivisch, das digitale Nachwuchscoaching ergänzend zum Mannschaftstraining anzubieten.

Bald sind Sie voraussichtlich auch im Besitz der B-Lizenz. Nur die Prüfungen stehen wegen Corona noch aus. Eine Trainerkarriere scheint Ihr fester Plan zu sein.

Strohmaier:  Ich habe definitiv große Lust darauf, weitere Erfahrungen als Trainer zu sammeln, und bin gespannt darauf, was kommt. Allerdings lege ich den Fokus nicht nur darauf. Ich könnte mir auch vorstellen, irgendwann in der Sportlichen Leitung eines Vereins zu arbeiten. Unter anderem deshalb habe ich auch ein BWL-Studium abgeschlossen. Aber das ist Zukunftsmusik. Erst einmal freue ich mich über die Chance, beim VfR Garching seit dem vergangenen Sommer auf einem hohen Niveau meine ersten Trainerschritte zu machen und nebenbei weiterhin kicken zu können. Ich bin erst 26 und habe auf jeden Fall noch nicht vor, meine aktive Laufbahn zu beenden.  (lacht)

Sie haben auch schon ein Praktikum auf dem Campus des FC Bayern München absolviert und dabei Weltmeister Miroslav Klose, dem U 17-Trainer und künftigen Assistenten von Chefcoach Hansi Flick, über die Schultern geschaut. Was war das für eine Erfahrung für Sie?

Strohmaier:  Es war klasse, Miroslav Klose bei seiner Arbeit begleiten zu dürfen. Ich war bei vielen Videoanalysen und Trainingseinheiten dabei und konnte viel lernen. Da ich ohnehin extrem wissbegierig bin, war für die jetzige Zeit eigentlich eine Hospitation bei Ernst Tanner, Sportdirektor bei Philadelphia Union aus der Major League Soccer, geplant. Daraus wurde wegen Corona vorerst nichts. Aber wie sagt man so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Ich freue mich darauf, bald in die Arbeit bei einem Profiklub aus den USA eintauchen zu dürfen.

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