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Lehrer und Coach|26.04.2019|09:00

Paul Nieber: "Leidenschaft und Spaß"

Paul Nieber (vorne): "Bei allem, was ich tue, möchte ich so weit wie möglich kommen"[Foto: imago/Noah Wedel]

Paul Nieber (31) ist Sport- und Deutschlehrer an einem Gymnasium und zugleich Trainer sowie Sportlicher Leiter beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder in der Regionalliga Nord. Mit seinem Team steckt Nieber, der bis Sommer 2018 auch noch selbst in der Landesliga gekickt hatte, im Abstiegskampf. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht er über seine vielen verschiedenen Jobs.

FUSSBALL.DE: Sport- und Deutschlehrer oder Fußball-Trainer: Welche Tätigkeit macht Ihnen mehr Spaß, Herr Nieber?

Paul Nieber: Da möchte ich mich ungerne festlegen. Mir bereitet beides viel Freude. Sport ist meine Passion und ich bin glücklich, dass ich sowohl als Lehrer als auch als Trainer in diesem Bereich arbeiten darf. Die Tätigkeit als Fußball-Trainer ist aber ohne Frage die emotionalere von beiden.

Wer macht Ihnen mehr zu schaffen: Ihre Schüler oder Ihre Spieler?

"Andere Menschen verwirklichen sich selbst in ihrer Freizeit, ich mache das bei der Arbeit"

Nieber: Im Idealfall macht mir niemand zu schaffen. (lacht) Aber klar: Es gibt sowohl in der Schule als auch auf dem Trainingsplatz immer mal wieder Stress-Situationen zu bewältigen. An beiden Arbeitsplätzen finden wir dann aber meist schnell Lösungen.

Sie sind bei Germania Egestorf-Langreder nicht nur Trainer, sondern auch noch Sportlicher Leiter. Haben Sie auch Freizeit?

Nieber: Es ist schon eine hohe Beanspruchung, das stimmt. Solange aber die Leidenschaft und der Spaß im Vordergrund stehen, ist das absolut in Ordnung für mich. Ich sage es mal so: Andere Menschen verwirklichen sich selbst in ihrer Freizeit, ich mache das bei der Arbeit.

Wenn Sie sich entscheiden müssten: Welche Ihrer zahlreichen Tätigkeiten würden Sie langfristig am liebsten ausüben?

Nieber: Aktuell muss ich mich nicht zwischen den Jobs entscheiden - und das ist auch gut so. Denn das würde mir definitiv schwerfallen. Ich bin bislang immer gut damit gefahren, nicht zu weit zu planen, sondern alles Schritt für Schritt zu machen. Bei allem, was ich tue, möchte ich so weit wie möglich kommen. Das werde ich auch weiterhin so handhaben.

Mit 31 Jahren wären Sie auch noch dazu in der Lage, einige Jahre selbst zu kicken. Warum haben Sie im vergangenen Sommer in der Landesliga-Mannschaft der Germania aufgehört?

Nieber: Lehrer, Trainer, Sportlicher Leiter und dann auch noch parallel selbst spielen? Das wäre waghalsig. (lacht) Ich bin mir irgendwann bewusst geworden, dass ich vom Akteur zum Arrangeur geworden bin und dass mir außerdem die Zeit fehlt, um selbst noch regelmäßig am Ball zu sein.

Ein Comeback als Spieler ist also ausgeschlossen?

Nieber: Ich denke schon. Hin und wieder juckt es zwar noch in den Füßen, das ist normal. Aber aktuell kann ich mir eine Rückkehr nicht vorstellen. Es muss reichen, mit Freunden ab und zu in der Freizeit zu kicken.

Mit Ihrem Team stecken Sie vier Spieltage vor dem Saisonende mitten im Abstiegskampf. Seit fünf Partien gab es keinen Sieg mehr, der Vorsprung auf die Gefahrenzone ist stark  geschrumpft. Bangen Sie um den Klassenverbleib?

Nieber: Wir sind uns bewusst, dass wir abstiegsgefährdet sind. Die Situation ist längst nicht mehr komfortabel und wir müssen aufpassen. Allerdings bin ich guter Dinge, dass wir nicht noch weiter unten reinrutschen werden.

Was läuft denn derzeit schief?

Nieber: Vor allem spielen wir uns zu wenige klare Torchancen heraus und bringen uns dann oft durch individuelle Fehler selbst auf die Verliererstraße. Uns ist also klar, wo wir uns verbessern müssen. Auch deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir die Probleme in den Griff bekommen werden.

Am Sonntag ist Germania Egestorf-Langreder bei Schlusslicht VfL Oldenburg zu Gast. Ein vorentscheidendes Spiel?

Nieber: Vorentscheidend noch nicht, aber extrem wichtig. Mit einem Sieg wäre der Klassenverbleib zum Greifen nah. Wir wollen unbedingt unsere Negativserie beenden und erstmals seit Anfang März wieder gewinnen.

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