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Familienbande |14.06.2017|13:30

Philipps Cousin: Vorfreude auf die Gelbe Wand

Schon als Kinder fußballverrückt: Robert Häsen (Bild links) und sein Großcousin, U 21-Nationalspieler Maximilian Philipp. [Foto: Fotos Getty, imago, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Er war einer der Shooting-Stars der vergangenen Bundesliga-Saison, etliche Topklubs im In- und Ausland hatten ihn auf dem Wunschzettel. Den Zuschlag erhielt für angeblich rund 20 Millionen Euro Borussia Dortmund, Maximilian Philipp wechselt nun vom SC Freiburg zum deutschen Pokalsieger. Statt in den Schwarzwald fährt Robert Häsen also bald von Berlin aus in den Ruhrpott. Der Mittelfeldkicker des künftigen Landesligisten 1. FC Wilmersdorf ist der Cousin von U 21-Nationalspieler Maximilian Philipp – die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Robert Häsens Mutter Susanne wächst in Winnenden bei Stuttgart auf. Als Jugendliche zieht sie zu den Eltern ihrer Cousine Sylvia nach Berlin, das Verhältnis zu ihr ist wie unter Schwestern. Als beide erwachsen sind und selbst Familien gründen, bleibt das Verhältnis eng. Susanne Häsen bekommt zwei Jungs, Robert wird am 5. März 1992 geboren und Alexander folgt am 27. Dezember 1993. Sylvia Philipp bringt kurze Zeit später, am 1. März 1994, ebenfalls einen Sohn zur Welt, Maximilian oder „Mili“, wie er in der Familie gerufen wird. „Mili und ich haben uns als Kinder oft gesehen, auf jedem Familiengeburtstag, an Weihnachten und auch sonst häufig“, erzählt Robert Häsen. „Für uns Jungs gab es nur Fußball – und Mili konnte schon damals mit den älteren mithalten.“

Maximilian Philipp beginnt in der Jugend gleich bei Hertha BSC, doch mit 14 Jahren wechselt er zu Tennis Borussia und in der A-Jugend zunächst zu Energie Cottbus und dann zum SC Freiburg. Im Breisgau schafft der Offensivallrounder nach nur knapp einem Jahr den Durchbruch von der U 23 zu den Profis und debütiert am 5. April 2014 beim Auswärtsspiel in Stuttgart in der Bundesliga. Mit dem Sportclub steigt er 2015 zunächst in die zweite Liga ab, aber ein Jahr später wieder auf und wird U 21-Nationalspieler. Nun folgt der große Schritt von Freiburg nach Dortmund, der für Robert Häsen nur folgerichtig ist. „Mili hat ein super Jahr hinter sich und schon in der davor in der zweiten Liga richtig stark gespielt. In der Familie sind wir alle sehr stolz auf ihn“, sagt sein Großcousin.

Pech in Plauen

"Für uns Jungs gab es nur Fußball – und Mili konnte schon damals mit den älteren mithalten"

Er selbst bleibt, bis auf eine Ausnahme, immer in seiner Geburtsstadt Berlin. Mit fünf Jahren geht es beim VfB Lichterfeld zum ersten Mal auf den Platz, wo Robert Häsen mit den Breitkreutz-Zwillingen Patrick und Steve zusammen kickt. In der D-Jugend wechselt er zu Hertha Zehlendorf, dort spielt unter anderen der Neu-Wolfsburger John Anthony Brooks in seiner Mannschaft. „Bis dahin stand ich noch im Tor, aber ich war relativ klein und habe ab der C-Jugend dann im Feld gespielt, meist auf der Zehner-Position“, sagt Häsen.

Von Zehlendorf geht er zum 1. FC Wilmersdorf, wo bereits sein Vater Michael und Maximilian Philipps 2011 verstorbener Vater Marcus einst zusammen auf dem Platz standen und von Robert Häsens Opa Wolfgang Färber trainiert wurden. In Wilmersdorf bleibt Häsen bis zum Juni 2014, ehe er die Bundeshauptstadt erstmals verlässt und beim VFC Plauen in der Regionalliga angreift. „Leider habe ich mir dort nach nur vier Monaten das Kreuzband gerissen“, erzählt er und gibt zu: „Natürlich habe ich als kleiner Junge auch davon geträumt, Profi zu werden und einmal in der Bundesliga zu spielen, aber das hat sich leider nicht realisiert. Vielleicht wäre nach oben hin noch etwas gegangen, wenn ich mich in Plauen nicht so früh verletzt hätte ...“

Nach fast einem kompletten Jahr Zwangspause schließt er sich im Oktober 2015 dem Berliner Regionalligisten FSV Luckenwalde an, ehe er im Januar dieses Jahres nach Wilmersdorf zurückkehrt. Mit den Rot-Weißen muss er zwar nun den bitteren Gang von der Berlin-Liga in die Landesliga antreten, aber für Häsen ist das in Ordnung. Er kann in Wilmersdorf mit Kumpels kicken und sich um seine berufliche Ausbildung kümmern. „Ich habe bereits mit 16 Jahren eine Ausbildung zum Koch begonnen und habe nach meinem Abschluss unter anderem im Hyatt gearbeitet. Das war eine sehr spannende Erfahrung für mich“, sagt der 25-Jährige. „Zurzeit absolviere ich im zweiten Lehrjahr eine weitere Ausbildung zum Immobilienkaufmann und werde voraussichtlich im Sommer 2018 meinen Abschluss in der Tasche haben.“

Abenteuer EM

Bis dahin will er, wann immer sich die Gelegenheit bietet, nach Dortmund fahren, um Maximilian Philipp von der Tribüne aus zuzujubeln. „Auf die ‚Gelbe Wand‘ freue ich mich schon fast genau so wie er, die Stimmung im Dortmunder Stadion ist gigantisch“, weiß Robert Häsen.

Mit im Auto wird dann wohl auch sein jüngerer Bruder Alexander sitzen, der natürlich ebenfalls in Berlin Fußball spielt. Der 23-Jährige ist beim Friedenauer TSC in der Landesliga am Ball, doch nach dem Abstieg des 1. FC Wilmersdorf in die sechste Spielklasse wird es in der nächsten Saison wohl auf dem Platz trotzdem nicht zum Duell mit Robert kommen. Friedenau steht vor dem Abstieg, im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag kann den TSC nur ein Sieg gegen den VfB Hermsdorf und eine gleichzeitige Niederlage des Konkurrenten Türkspor Futbol Kulübu vor dem Fall in die Bezirksliga retten. Am Spielfeldrand an der Offenbacher Straße wird Robert Häsen die Daumen für Friedenau drücken. Maximilian Philipp hingegen ist nicht in Berlin, sondern in Polen – für den Neu-Dortmunder beginnt am Sonntag das Abenteuer Europameisterschaft, um 18 Uhr ist in Tichy die U 21 Tschechiens der erste Gegner der DFB-Elf.

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