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Serie |16.07.2016|13:00

Ralf Rangnicks Sohn David: Arzt statt Bulle

David Rangnick als Spieler des Salzburger AK (links oben) und 2002 auf dem Arm seines Vaters nach dem Aufstieg mit Hannover 96 (Bild unten). Bild oben Mitte: Ralf Rangnick mit seinen Söhnen David (links) und Kevin. [Foto: Fotos Getty, imago, Salzburger AK; Collage FUSSBALL.DE]

Ralf Rangnicks Sohn David kickt noch immer in Salzburg – aber nicht für die Roten Bullen. Mit dem Salzburger AK ist der Sohn des Red-Bull-Sportdirektors, der künftig mit RB Leipzig in der Bundesliga spielt, gerade in die dritte Liga aufgestiegen. Den Traum vom Fußballprofi hat der Medizinstudent nicht lange geträumt. Neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Den zweiten Spieltag der neuen Saison der Fußball-Bundesliga hat sich David Rangnick bereits ganz dick in seinem Terminkalender markiert. Weil er sich so auf dieses Highlight direkt zum Heimspiel-Auftakt freut – RB Leipzig empfängt Vizemeister Borussia Dortmund. David Rangnick wird dann zwar nicht auf dem Platz stehen. Er wird aber voraussichtlich von der Tribüne aus den Leipzigern ganz fest die Daumen drücken. David Rangnick ist der Sohn von Ralf Rangnick, dem Sportdirektor des Aufsteigers.

„Ich fiebere natürlich mit. Das ist doch ganz klar. Ich bin gespannt, wie sich der Verein mit seinen Voraussetzungen in der Bundesliga etablieren wird. Ich bin stolz, dass mein Vater dort in der Verantwortung steht. Wir haben ein sehr gutes und enges Verhältnis“, sagt David Rangnick. „Wir telefonieren häufig, weil wir uns ja leider nicht so oft sehen können.“ Das liegt daran, dass David Rangnicks Heimat mittlerweile Salzburg ist. An einer Privatuni studiert er gerade Medizin. In ein paar Jahren möchte er als Arzt arbeiten.

Aufstieg in die 3. Liga

"Ich habe schnell gemerkt, dass ich einfach nicht das nötige Talent habe. Aber das ist überhaupt nicht schlimm"

David Rangnick hofft, dass er seinen Vater zukünftig wieder etwas häufiger sehen wird. Er ist schließlich nicht mehr Trainer in Leipzig, er muss also nicht mehr täglich zweimal dort auf dem Platz stehen: „Ich bin froh, dass er nun nicht mehr so stark ins Tagesgeschäft eingebunden ist und hoffentlich wieder häufiger Zeit für ein Treffen ist.“ Und wenn sie sich dann tatsächlich mal wieder persönlich sehen, geht es doch meist vorwiegend nur um ein Thema: König Fußball regiert die Rangnick-Welt.

Den Traum von der eigenen Karriere als Profi hat David Rangnick bereits aufgegeben, obwohl er erst 21 Jahre alt ist. „Ich habe schnell gemerkt, dass ich einfach nicht das nötige Talent dafür habe. Aber das ist überhaupt nicht schlimm. Für uns zu Hause ist und bleibt Fußball die schönste und wichtigste Nebensache der Welt.“ Es klingt fast ein wenig zu bescheiden, wenn David Rangnick solche Sätze sagt. Schließlich kann er schon ganz ordentlich kicken. In diesem Sommer ist der frühere Jugendspieler der TSG Backnang und der SG Sonnenhof Großaspach mit dem Salzburger AK in die dritthöchste Spielklasse in Österreich aufgestiegen. „Ich würde sagen, dass das Niveau etwa mit der Regionalliga oder der Oberliga in Deutschland vergleichbar ist. Ich bin sehr glücklich, wie es gerade alles läuft.“

Nachname kein Hindernis

David Rangnick ist inzwischen seit fast zwei Jahren in Salzburg, wo Vater Ralf von 2010 an bis zu seinem Umzug nach Leipzig als Sportdirektor von Red Bull Salzburg gearbeitete hatte. Die Stadt ist längst zu seiner Heimat geworden. „Ich hätte auch in Deutschland mein Medizinstudium starten können. Aber ich habe direkt gemerkt, dass ich mich in Salzburg total wohl fühle. Auch beim Salzburger AK bin ich hervorragend aufgenommen worden. Durch den Fußball habe ich direkt Anschluss gefunden. Ich habe diese Entscheidung zu keinem Zeitpunkt bereut“, sagt Rangnick.

Von Salzburg aus verfolgt er ganz genau, was in Deutschland passiert. „Ich habe Sky und schaue mir so viele Spiele wie möglich an. Für mich wird die Bundesliga jetzt natürlich doppelt interessant, weil mein Vater dort wieder arbeitet“, betont David Rangnick, der in Salzburg inzwischen als rechter Verteidiger aufläuft.

Als Belastung hat David Rangnick seinen Nachnamen und den berühmten Vater allerdings nie gesehen: „Hier in Salzburg ist das kaum ein Thema. Es war eigentlich noch nie im meinem Leben der Fall, dass ich durch meinen Nachnamen größere Probleme gehabt hätte oder dass an mich übertriebene Erwartungen gestellt worden wären. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich bin immer und überall als eigenständige Person anerkannt worden und nicht als Sohn von Ralf Rangnick.“

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