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Modus erklärt |01.07.2020|11:00

RL Nord: Neue Saison mit zwei Elfer-Staffeln

Eine Liga, zwei Staffeln: In der kommenden Saison wird die Regionalliga Nord in zwei Elfergruppen ausgespielt.[Foto: imago]

In planungsunsicheren Zeiten der Corona-Pandemie sind in allen möglichen Bereichen alternative Lösungen notwendig, um sämtlichen Eventualitäten vorzubeugen. Deshalb hat sich der Spielausschuss des Norddeutschen Fußballverbandes (NFV) in Abstimmung mit den Vereinen entschieden, die kommende Saison 2020/2021 in der Regionalliga Nord zunächst in zwei Elfer-Staffeln - mit einer anschließenden Meister- und einer Abstiegsrunde - über die Bühne zu bringen.

"In einer Liga mit 22 Teams hätten wir bei einer normalen Austragung mit Hin- und Rückrunde 42 Spieltage gehabt - also acht mehr als normalerweise", begründet Spielleiter Jürgen Stebani (Melbeck) den Entschluss: "Da absehbar ist, dass wir die Saison 2020/2021 nicht vor September starten können und eventuell auch noch mit Pausen rechnen müssen, wäre ein solches Ligasystem für uns zeitlich nicht darstellbar gewesen. Die gewählte Lösung ist wesentlich flexibler und wir können auch im Laufe der Saison gegebenenfalls noch reagieren." FUSSBALL.DE beantwortet die wichtigsten Fragen zum geplanten Modus.

Warum sind es überhaupt 22 Mannschaften - und nicht 18?

In der Regel spielen in der Regionalliga Nord 18 Teams. Nach dem mittlerweile vom NFV-Verbandstag auch offiziell bestätigten Abbruch der Saison 2019/2020 wegen der Corona-Pandemie gibt es im Norden keine Absteiger. Lediglich der nach der Quotientenregel gekürte Meister VfB Lübeck verlässt die Spielklasse in Richtung der 3. Liga.

Zu den noch 17 verbleibenden Mannschaften gesellen sich insgesamt fünf Oberliga-Aufsteiger - der VfV Borussia 06 Hildesheim , der SV Atlas Delmenhorst , der FC Teutonia Ottensen 05 , der FC Oberneuland und der 1. FC Phönix Lübeck .

Zur weiteren Erklärung: Eigentlich steigen pro Saison nur drei oder maximal vier Klubs in die Nord-Staffel auf, davon lediglich der Meister der Oberliga Niedersachsen (in diesem Fall Hildesheim) direkt. Der Vizemeister aus Niedersachsen (diesmal Delmenhorst) bestreitet sonst eine Relegation mit einem Regionalligisten. Die Vertreter der Oberligen Hamburg (Ottensen), Bremen (Oberneuland) und Schleswig-Holstein (Phönix Lübeck) ermitteln in der Regel im Rahmen einer Aufstiegsrunde außerdem zwei weitere künftige Viertligisten. Da jedoch auch die Relegation und die Aufstiegsrunde wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, durften in diesem Jahr ausnahmsweise alle fünf Aufstiegsaspiranten (sofern sie einen entsprechenden Antrag gestellt hatten und die Zulassungsvoraussetzungen des Verbandes erfüllen) eine Liga nach oben.

Wie soll der Spielbetrieb in den künftigen 11er-Staffeln aussehen?

Die beiden Staffeln mit jeweils elf Mannschaften werden nach regionalen Gesichtspunkten gebildet. Dafür stimmte auch die klare Mehrheit der Vereine. Mithilfe eines Tools will der NFV-Spielausschuss in den nächsten Wochen genau berechnen, welche Teams geografisch zu welcher Liga gehören, um die Anfahrtswege (und damit auch die Kosten für die Klubs) möglichst gering zu halten. Der aktuelle Plan ist, die Liga in eine Nord- und eine Süd-Staffel aufzuteilen. Gespielt werden soll dann Jeder gegen Jeden - mit Hin- und Rückrunde. Das heißt: Es würden in beiden Staffeln jeweils 22 Spieltage durchgeführt.

Sollte sich der Saisonstart jedoch wegen der Corona-Krise noch länger hinauszögern oder eine zweite Welle zu einem späteren Zeitpunkt eine erneute Aussetzung des Spielbetriebs erforderlich machen, gibt es bei diesem System auch die Möglichkeit, auf eine Rückrunde zu verzichten und dadurch Zeit zu gewinnen. Dann wären nur elf Spieltage notwendig, um die Qualifikation für die Meister- oder die Abstiegsrunde auszutragen.

Eine einfache Spielzeit ohne Rückserie in einer Liga mit allen 22 Teams wäre laut Jürgen Stebani grundsätzlich zwar auch eine Option gewesen. "Dann hätte uns aber Flexibilität gefehlt, weil wir definitiv mindestens 21 Spieltage hätten austragen müssen", sagt der NFV-Spielleiter: "Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht sicher davon ausgehen, dass uns das auch gelingen wird. Wir wissen schließlich nicht, wann genau Kontaktsport in allen Bundesländern wieder ohne Einschränkungen erlaubt sein wird. Von der möglichen Zulassung von Zuschauern ganz zu schweigen."

Wie geht es in der Meister- und Abstiegsrunde weiter?

Nach der geplanten "Vorrunde" in den beiden 11er-Staffeln - also im besten Fall nach 22 oder eben schon nach elf Spieltagen - soll es dann mit einer Meister- und einer Abstiegsrunde weitergehen. Die zehn besten Teams (die ersten fünf Vereine aus beiden Staffeln) ermitteln in einer einfachen Runde (Jeder gegen jeden, aber ohne Rückspiele, also neun Spieltage) den Regionalliga Nord-Meister, der nach dem Saisonende gegen den Titelträger aus der Regionalliga Bayern um den Aufstieg in die 3. Liga spielen wird.

Die zwölf weiteren Mannschaften (jeweils Plätze sechs bis elf aus den beiden Vorrunden-Staffeln) kämpfen in der ebenfalls einfachen Abstiegsrunde (elf Spieltage) um den Klassenverbleib. Grund für die ungleiche Aufteilung der Teams (zehn bzw. zwölf) ist die Aufstiegsrunde zur 3. Liga. So hat der Qualifikant nach Beendigung der Meisterrunde mehr Zeit, um sich auf die Playoff-Spiele vorzubereiten.

Werden die Punkte aus der "Vorrunde" mitgenommen?

Die Punkte aus der Vorrunde werden in die Meister- und Abstiegsrunde mitgenommen - allerdings nur die Zähler, die jeweils gegen Teams aus der gleichen Abschlussrunde geholt wurden. Das heißt: Die Zähler, die ein Teilnehmer der Meisterrunde in der Vorrunde gegen eine Mannschaft aus der Abstiegsrunde eingesammelt hatte, werden gestrichen. "So beginnt man nicht bei Null und die Vorrundenpartien haben einen größeren Stellenwert“, erklärt Jürgen Stebani.

Noch offen ist, wie viele Vereine aus der Abstiegsrunde den Gang in die Oberliga antreten müssen. Darüber wird sich der NFV-Spielausschuss beraten. Klar ist, dass der Verband innerhalb der nächsten beiden Spielzeiten wieder zum regulären Modell mit einer Liga mit einer Sollstärke von 18 Mannschaften zurückkehren möchte. Auch das wurde vom NFV-Verbandstag so beschlossen.

Welche Vorteile hat der neue Spielmodus für die Vereine?

Die angestrebte Lösung in der Regionalliga Nord birgt für die Vereine zusätzlich zur größeren Flexibilität noch einige weitere Vorteile. Zunächst einmal haben die Klubs durch die regionale Aufteilung der Staffeln bei den Auswärtsspielen kürzere Strecken zurückzulegen. Die räumliche Nähe zu den anderen Staffel-Teilnehmern führt außerdem zu mehr Derbys und damit mehr Brisanz. Sofern dann wieder Zuschauer in den Stadien zugelassen sein sollten, dürfte das auch zu mehr Spieleinnahmen führen.

Eine erhoffte Zulassung von Zuschauern hätte gleichzeitig zwar auch neue Kosten zur Folge. Die dafür zumindest in den ersten Monaten mit ziemlicher Sicherheit notwendigen Hygienemaßnahmen, die den Vereinen von den Behörden auferlegt werden, müssten finanziert werden. Aber auch im Hinblick darauf dürften zwei 11er-Staffeln mit anschließender Meister- und Abstiegsrunde für die Klubs lukrativer sein. Schließlich finden insgesamt auch weniger Spiele statt (maximal 31 pro Verein statt bis zu 42), so dass sich wohl auch der finanzielle und zeitliche Aufwand für die geforderten Hygienemaßnahmen reduzieren würde.

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