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Eintracht-Ikone|31.05.2018|11:00

Rudi Thömmes: Der Pokalheld verlässt Trier

Dreimal Interimscoach, acht Jahre Co-Trainer: Nun verlässt Rudi Thömmes Eintracht Trier.[Foto: imago]

Der Trierer Pokalheld Rudi Thömmes verlässt die Eintracht, Sportdirektor Chiquinho treibt die Personalplanung in Hamm voran und Ex-Profi Marcell Jansen läuft beim Abschied von Rugenbergen-Coach Palapies auf. FUSSBALL.DE mit den News aus den Oberligen.

Dreimal als Interimstrainer eingesprungen: Der frühere Profi und einstige DFB-Pokalheld Rudi Thömmes, der bereits in der Jugend die Fußballschuhe für Eintracht Trier schnürte und zuletzt acht Jahre als Co-Trainer in der Oberliga Rheinland/Pfalz-Saar für die Moselstädter arbeitete, verlässt den Verein und wechselt zum Südwest-Regionalligisten SV 07 Elversberg. Dort wird die Eintracht-Ikone Assistent von Cheftrainer und Sportvorstand Roland Seitz, mit dem er schon in Trier zusammengearbeitet hatte. Der 49-jährige Thömmes, der im Seniorenbereich von 1997 bis 2004 für die Eintracht am Ball war, feierte gleich in seiner ersten Saison den Einzug in das Halbfinale um den DFB-Pokal und setzte sich mit seinen entscheidenden Treffern in den Partien gegen den damals aktuellen UEFA-Cup-Sieger FC Schalke 04 (1:0) und den Champions League-Gewinner Borussia Dortmund (2:1) selbst ein Denkmal. 2002 durfte sich der gebürtige Trierer dann auch noch über den Aufstieg in die 2. Bundesliga freuen, ehe er seine aktive Laufbahn ab 2004 bei unterklassigen Vereinen ausklingen ließ. 2010 kehrte er als Co-Trainer in die älteste Stadt Deutschlands zurück und arbeitete in dieser Zeit an der Seite von Roland Seitz, Jens Kiefer, Peter Rubeck, Oscar Corrochano und zuletzt Daniel Paulus. Insgesamt dreimal sprang Thömmes außerdem für mehrere Partien als Interimstrainer in die Bresche. Eine offizielle Verabschiedung der Vereinslegende wird zu Beginn der kommenden Spielzeit im Moselstadion nachgeholt.

Chiquinhos Kader bekommt Konturen: Ex-Bundesligaprofi Chiquinho, neuer Sportdirektor bei der Hammer SpVg in der Oberliga Westfalen , hat gleich sieben Spieler weiter an den Verein gebunden. Die beiden Mittelfeldspieler Nils Kisker und Pascal Schmidt sowie Verteidiger Felix Franke hatten ihre Verträge schon vor einigen Tagen verlängert. Hinzu kommt jetzt unter anderem auch der regionalligaerfahrene Linksverteidiger Patrick Franke, der im Januar 2017 vom VfB Stuttgart II nach Hamm gekommen war. Er wird nach dem nur knapp verpassten Aufstieg in seine dritte Oberliga-Saison unter Trainer Sven Hozjak gehen. Ebenfalls weiter an den Verein gebunden wurde der zweitligaerfahrene Mittelfeld-Allrounder Ralf Schneider (unter anderem FSV Frankfurt und Rot-Weiß Oberhausen). Der 31-Jährige ist einer der Führungsspieler des Teams. Auch mit Torhüter Jarno Peters, der im Sommer 2017 vom West-Regionalligisten SC Verl in den Hammer Osten gewechselt war, einigte sich Sport-Chef Chiquinho auf eine weitere Zusammenarbeit. Außerdem bleibt Mittelfeldtalent Ahmet Acar. Der 19-Jährige hat bereits sechs Einsätze absolviert.

Marcell Jansen bei Palapies-Abschied dabei: Mit dem fünften Tabellenplatz in der Oberliga Hamburg hat sich Trainer Ralf Palapies beim SV Rugenbergen verabschiedet. Der 48-Jährige stand für den SVR insgesamt neuneinhalb Jahre an der Seitenlinie. Die Manager Heiko Kühl und Andreas Lätsch ehrten den scheidenden Trainer vor seinem letzten Auftritt gegen den Absteiger Hamburger SV III (3:2), der mit Ex-Nationalspieler Marcell Jansen in der Startelf auflief. Palapies erreichte in seiner letzten Saison mit Rugenbergen die bislang beste Platzierung in der Oberliga. Mit Thomas Bohlen steht bereits sein Nachfolger fest. Der 53-jährige B-Lizenzinhaber trainierte zuletzt die A-Junioren des FC Eintracht Norderstedt (Regionalliga Nord).

"Anel Dzaka hat im Saisonfinale bewiesen, dass er den Verein im Herzen trägt und der richtige Mann für den sportlichen Neuanfang ist."

Todesfelde freut sich auf Holstein Kiel: Der SV Todesfelde , der die Saison in der Oberliga Schleswig-Holstein auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, holte mit einem 10:0-Kantersieg gegen den TSV Nahe zum vierten Mal in Folge den Kreispokal. Erfolgreichster Torschütze war Morten Lippert, der gegen den Absteiger aus der Verbandsliga einen Viererpack schnürte. Im Rahmen der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit hat die Mannschaft von Trainer Sven Tramm ein attraktives Testspiel vereinbart. Die Partie gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel, der zur neuen Saison von Trainer Tim Walter (bislang FC Bayern München U 23) betreut wird, soll am Samstag, 7. Juli, stattfinden.

Homberg holt zwei Wattenscheider: Der VfB Homberg , Tabellendritter in der Oberliga Niederrhein , treibt seine Kaderplanungen für die kommende Spielzeit voran. Vom West-Regionalligisten SG Wattenscheid 09 wechseln mit Mittelfeldspieler Emre Demircan und Innenverteidiger Felix Clever gleich zwei Spieler an den Rheindeich. Der in Oberhausen geborene Demircan wurde im Nachwuchsbereich von Rot-Weiss Essen und des VfL Bochum in den höchsten Juniorenligen gespielt ausgebildet. Felix Clever kann auf mehr als 100 Regionalligaspiele für die SG Wattenscheid 09 sowie auf rund 50 Oberligapartien für den FC Kray und den ETB Schwarz-Weiß Essen zurückblicken.

Klassenverbleib zum Einstand: Beim VfL Alfter aus der Mittelrheinliga ging es zuletzt äußerst turbulent zu. Nach der 1:2-Auswärtsniederlage beim SV Bergisch Gladbach 09 sorgte Trainer Hermann-Josef Werres mit seinem sofortigen Rücktritt für einen Paukenschlag. Der 60-Jährige, der erst seit Oktober im Amt war, hatte zuvor die Mannschaft „wegen ihres fehlenden Engagements“ scharf kritisiert. Im Spiel beim Tabellenführer und Aufstiegskandidaten TV Herkenrath (2:1) feierte dann der langjährige VfL-Spieler und Co-Trainer Bayram Ilk ein gelungenes Debüt als „Chef“. Unter der Regie des 35-Jährigen machte Alfter mit dem Überraschungserfolg in Herkenrath den Klassenverbleib perfekt.

Ex-Nationalspieler für Spelle-Venhaus: Der SC Spelle-Venhaus aus der Oberliga Niedersachsen kann sich für die kommende Saison auf einen ehemaligen Juniorennationalspieler freuen. Vom Landesligisten BV Essen wechselt Torhüter Bernd Düker nach Spelle. Der inzwischen 26-Jährige kam in einer Partie für die deutsche U 20-Nationalmannschaft zum Einsatz. Außerdem stand der gebürtige Gronauer schon in der 3. Liga bei der U 23 des SV Werder Bremen und beim VfL Osnabrück unter Vertrag (acht Einsätze). Direkt vom VfL Osnabrück schließt sich außerdem der 22-jährige Defensivspieler Marcel Ruschmeier dem SC Spelle-Venhaus an.

Urgestein“ Schammer hört auf: Stephan Schammer wird in der nächsten Saison nicht mehr für den VfL Halle 96 in der NOFV-Oberliga Süd auflaufen. Der 29-jährige Offensivspieler beendet nach 24 Jahren in Halle seine Karriere. Mit Ausnahme einer dreijährigen Unterbrechung und den Gastspielen beim KSV Baunatal , FC Blau-Weiß Leipzig und der BSG Chemie Leipzig trug der gebürtige Hallenser immer das Trikot des VfL. Dafür schließt sich mit Tommy Kind ein „Aufstiegsheld“ dem VfL Halle 96 an. Der 28-jährige Angreifer war in der Saison 2016/2017 mit 16 Treffern maßgeblich am Sprung der BSG Chemie Leipzig in die Regionalliga Nordost beteiligt. In der abgelaufenen Saison kam der gebürtige Leipziger (17 Partien, ein Treffer) aber meistens als Ersatzspieler zum Einsatz.

Dzaka bleibt TuS-Trainer: Ex-Profi Anel Dzaka, der während seiner aktiven Zeit 130 Zweitligaspiele (unter anderem für die TuS Koblenz, den 1. FC Kaiserslautern und den VfL Osnabrück) absolvierte, bleibt Trainer beim ehemaligen Zweitligisten TuS Koblenz, der aus der Regionalliga Südwest in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar abgestiegen ist. Dzaka, der seit Februar im Amt ist, unterschrieb einen neuen Einjahresvertrag. „Wir sind froh, dass wir Anel überzeugen konnten, bei uns weiterzumachen. Er hat im Saisonfinale bewiesen, dass er den Verein im Herzen trägt und mit seiner Philosophie der richtige Mann für den sportlichen Neuanfang ist“, betont Arnd Gelhard, Präsident der TuS Koblenz.

Velbert holt Felix Haas: Die SSVg Velbert , Tabellensechster in der Oberliga Niederrhein, hat den ersten Zugang für die kommende Spielzeit verpflichtet. Innenverteidiger Felix Haas wechselt vom ehemaligen Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen nach Velbert und unterschreibt für zwei Jahren an der „Sonnenblume“. Der 30-jährige Haas bestritt knapp 200 Einsätze in der Regionalliga West und war unter anderem auch für den Wuppertaler SV und Alemannia Aachen am Ball. „Nach intensiven Verhandlungen und in enger Abstimmung mit unserem kommenden Cheftrainer Alexander Voigt ist es uns gelungen, Felix von unserem Konzept zu überzeugen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit ihm unseren Wunschspieler für die Innenverteidigung gefunden haben“, so Velberts Vorsitzender Oliver Kuhn.

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