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Titelrennen |15.05.2019|12:30

RWO-Hüne Jannik Löhden: "Wunder ist greifbar"

Jannik Löhden (l.): "Sowohl für die Viktoria als auch für uns wird es ein schwieriges Spiel."[Foto: imago images / MaBoSport]

Im Titelrennen der Regionalliga West herrscht vor dem Saisonfinale am Samstag (ab 14 Uhr) Hochspannung. Ex-Bundesligist Rot-Weiß Oberhausen ist bis auf einen Zähler an Spitzenreiter FC Viktoria Köln herangerückt. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 2,01 Meter große RWO-Abwehrrecke Jannik Löhden über das Fernduell mit seinem Ex-Klub um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga.

FUSSBALL.DE: Vor dem Saisonfinale in der Regionalliga West beträgt der Rückstand von RWO auf Spitzenreiter Viktoria Köln nur noch einen Zähler. Wie schätzen Sie die Titel- und Aufstiegschancen ein, Herr Löhden?

Jannik Löhden: Unsere Chancen sind auf jeden Fall gestiegen. Die Euphorie ist groß und das Wunder ist greifbar. Allerdings sind wir auch realistisch: Die Viktoria hat die Meisterschaft noch in der eigenen Hand und wir müssen auf einen weiteren Patzer hoffen.

Am 33. Spieltag war die Viktoria bis zur 86. Minute noch Meister. Erst kurz vor Schluss traf RWO zum 1:0 beim SV Lippstadt 08 und der SV Straelen zweimal zum sensationellen 2:0 gegen den Tabellenführer. Wie haben Sie das erlebt?

"Sowohl für die Viktoria als auch für uns wird es ein schwieriges Spiel"

Löhden: Wir haben in Lippstadt einmal mehr unsere mentale Stärke bewiesen und erneut einen Last-Minute-Sieg eingefahren. Das ist in dieser Saison eine Qualität von uns. Bereits zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir auf eine Dreierkette umgestellt und sind voll in die Offensive gegangen. Wir mussten ein Tor erzielen, um uns die Chance auf den Titel offen zu halten. Bis zum Schluss haben wir an den Sieg geglaubt und uns dann auch belohnt.

Wussten Sie die ganze Zeit, wie es in Straelen steht?

Löhden: Wir wussten nur, dass es lange Zeit 0:0 stand. Als unser Spiel abgepfiffen wurde, hatten wir damit gerechnet, dass die Viktoria unentschieden gespielt hat. Alleine damit konnten wir uns schon anfreunden, weil das Titelrennen auch so weiter offen gewesen wäre. Dann gab es aber auf einmal großen Jubel bei unseren mitgereisten Fans. Straelen hatte das 1:0 erzielt. Als dann feststand, dass Viktoria Köln sogar 0:2 verloren hat, war das ein schöner Moment. Wir haben uns gemeinsam mit den Fans riesig gefreut. Besser hätte der Spieltag für uns nicht laufen können.

Hand aufs Herz: Hätten Sie gedacht, dass es die Viktoria in dieser Saison noch einmal spannend macht? Nach dem 24. Spieltag hatte der Spitzenreiter noch neun Zähler Vorsprung!

Löhden: Um ganz ehrlich zu sein: nein. Wir waren uns intern lange einig, dass sich Viktoria Köln in dieser Saison durchsetzen wird. Gleichzeitig wollten wir aber unsere Saison so erfolgreich wie möglich beenden und sind am Ball geblieben. Durch konstant gute Leistungen - den 1:6-Ausrutscher gegen die U 21 des 1. FC Köln  ausgeklammert - sind wir dann immer näher herangekommen, weil die Viktoria zahlreiche Punkte liegen lassen hat. Jetzt freuen wir uns auf ein packendes Saisonfinale.

Viktoria Köln will seit vielen Jahren in die 3. Liga aufsteigen. Von 2013 bis 2015 waren Sie selbst für die Domstädter am Ball und verpassten den Aufstieg. Was sind die Gründe für die vielen vergeblichen Anläufe?

Löhden: Der Hauptgrund ist, dass die Regionalliga West einfach sehr stark ist. Ähnlich wie in der Südwest-Staffel gibt es meist vier bis fünf Anwärter auf die Meisterschaft. Es ist enorm schwer, sich bei einem so hochkarätigen Teilnehmerfeld durchzusetzen und am Saisonende ganz oben zu stehen. Ein weiterer Grund ist meiner Meinung nach, dass die Fluktuation in der Mannschaft in den vergangenen Jahren hoch war. Es gab regelmäßig viele Zu- und Abgänge. Dadurch musste sich das Team immer wieder neu finden. Mit einer seit Jahren eingespielten Mannschaft wäre die Viktoria womöglich schon in der 3. Liga.

Vor dem letzten Spieltag hat Viktoria Köln den Trainer gewechselt. Weltmeister Jürgen Kohler beerbte Anfang der Woche Patrick Glöckner. Wie haben Sie darauf reagiert?

Löhden: Ich war nicht unbedingt überrascht. Es ist irgendwie typisch für die Viktoria und passt zur bereits angesprochenen hohen Fluktuation. Aber um ehrlich zu sein: Wer am letzten Spieltag bei der Viktoria die Verantwortung trägt, kann uns egal sein. Ich glaube nicht, dass der Trainerwechsel noch einen großartigen Effekt auf die Spieler haben wird.

Sie treffen mit RWO am Samstag auf den SC Verl, Viktoria Köln hat gleichzeitig die U 23 von Borussia Mönchengladbach zu Gast. Wer hat die schwierigere Aufgabe zu meistern?

Löhden: Viktoria Köln trifft auf eine spielstarke Mannschaft, die sich derzeit in hervorragender Verfassung befindet und vier ihrer vergangenen fünf Spiele gewonnen hat. Aber auch unser Gegner SC Verl wird hochmotiviert sein, die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Sowohl für die Viktoria als auch für uns wird es ein schwieriges Spiel.

Schon jetzt sind mehr als 4500 Tickets verkauft. Was wäre in Oberhausen los, wenn es tatsächlich mit der Rückkehr in die 3. Liga klappen sollte?

Löhden: Offiziell geplant ist - soweit ich weiß - nichts. Wir sind ja nun einmal auch der Außenseiter im Meisterschaftsrennen. Stand jetzt haben wir am Samstag einen gemütlichen Mannschaftsabend zum Saisonabschluss. Mal schauen, wie gemütlich der Abend wirklich wird. (lacht)

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