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Hartes Programm |18.07.2019|13:30

Schorch: Einst Real Madrid, jetzt Saarbrücken

Christopher Schorch mit seiner Freundin Celine: "Wir haben uns auf jeden Fall sehr gefreut, dass der Doppelwechsel geklappt hat."[Foto: 1. FC Saarbrücken/imago/Collage FUSSBALL.DE]

Vier von fünf Spielzeiten in der Regionalliga Südwest hat der 1. FC Saarbrücken unter den besten drei Teams beendet. In dieser Saison peilt der Vizemeister die Rückkehr in die 3. Liga an. Dabei soll auch Ex-Bundesligaprofi Christopher Schorch helfen. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 30-Jährige über das Aufstiegsrennen, seine Zeit bei Real Madrid und den Doppelwechsel mit seiner Freundin.

FUSSBALL.DE: Neue Liga, neuer Verein: Kribbelt es schon vor dem Saisonstart, Herr Schorch?

Christopher Schorch: Ich kann den Start kaum abwarten, zumal mein bislang letztes Pflichtspiel schon rund ein halbes Jahr zurückliegt. Ein paar Vereine aus der Südwest-Staffel kenne ich zwar schon. Allerdings kann ich noch nicht das Niveau im Vergleich zur Regionalliga West einschätzen. Was ich aber weiß: Uns erwartet ein hartes Programm.

Was hat Sie vom 1. FC Saarbrücken überzeugt?

"Ich weiß es zu schätzen, dass ich die Möglichkeit hatte, in der zweiten Mannschaft von Real Madrid zu spielen und bei den Profis zu trainieren"

Schorch: Der Verein hat sich schon sehr frühzeitig um mich bemüht. Ab April war ich bei der Mannschaft und habe die Spiele hautnah im Stadion verfolgt. Auch beim 2:1 im Finale des Landespokals bei der SV 07 Elversberg war ich vor Ort. Außerdem hatte ich sehr gute Gespräche mit Sportdirektor Marcus Mann und Trainer Dirk Lottner, der schon während meiner Zeit beim 1. FC Köln dort Co-Trainer war. Mit Fanol Perdedaj, Manuel Zeitz, und José Pierre Vunguidica habe ich schon einmal zusammengespielt.

Sie haben es angesprochen: Ihr bislang letztes Pflichtspiel hatten Sie bereits Ende Januar für den KFC Uerdingen 05 bestritten. Wie haben Sie sich danach fit gehalten?

Schorch: Nachdem es für mich beim KFC Uerdingen 05 nicht mehr weiter ging, habe ich drei Wochen lang bei Chicago Fire vorgespielt. Der Klub von Weltmeister Bastian Schweinsteiger war in Madrid im Trainingslager. Insgesamt hat es aber für beide Seiten nicht optimal gepasst. Anschließend habe ich mich in Bielefeld beim Westfalenligisten VfL Theesen fit gehalten und dort drei- bis viermal pro Woche trainiert. Bis ich dann schließlich beim 1. FC Saarbrücken reinschnuppern durfte.

Sind die Beine in der Vorbereitung besonders schwer?

Schorch: Es gab in der Tat einige brutale Einheiten. Da geht man ab und zu auch über sein Limit hinaus. Das gehört aber in der Vorbereitung dazu. Die harte Arbeit wird sich im Laufe der Saison bezahlt machen. Trainer Dirk Lottner hat dann das Pensum für den nächsten Tag angepasst. Die Einheiten werden gut koordiniert und wir Spieler regelmäßig anhand von Daten kontrolliert, wie hoch unsere Belastung ist.

Ihre Freundin Celine Preuß spielt ebenfalls Fußball und hat sich auch dem 1. FC Saarbrücken angeschlossen. Gab es Sie nur im Doppelpack?

Schorch: Es hat einfach wie die Faust aufs Auge gepasst. Wir waren gemeinsam in Saarbrücken, um uns das Umfeld anzuschauen. Beim Kennenlernen mit den sportlichen Verantwortlichen kamen wir dann auch darauf zu sprechen, dass Celine ebenfalls Fußball spielt. Der Verein hat sich daraufhin nach ihr erkundigt und recht schnell erklärt, dass Interesse an einer Verpflichtung besteht. Für Celine ist das eine schöne Möglichkeit. Sie hatte bislang nur für Arminia Bielefeld gespielt. Nun ist sie für einen ambitionierten Verein am Ball. Dass die Frauen-Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt und das Männer-Team "nur" in der Regionalliga Südwest, bekomme ich bei fast jeder Gelegenheit von ihr zu hören. (lacht)  Wir haben uns auf jeden Fall sehr gefreut, dass der Doppelwechsel geklappt hat.

Am Wochenende ist bei Ihnen also Fußball total angesagt?

Schorch: Das kann man so sagen. Wir versuchen, so viele Spiele des Partners wie möglich zu sehen. Bei den Auswärtsfahrten legt Celine mit der Frauen-Mannschaft noch mehr Kilometer zurück als wir in der Regionalliga Südwest. Da kommt es schon einmal vor, dass ich den Haushalt alleine schmeiße. Mit unserem erst zehn Monate alten Hund kann das sehr zeitintensiv sein.

Wie viele Ihrer neuen Mitspieler haben Sie bereits nach Ihrer Zeit bei Real Madrid gefragt?

Schorch: Das war die wohl meistgestellte Frage. Ich erzähle aber sehr gerne davon und weiß es zu schätzen, dass ich die Möglichkeit hatte, in der zweiten Mannschaft von Real Madrid zu spielen und bei den Profis zu trainieren. Obwohl das nun schon zehn Jahre zurückliegt, ist der Kontakt nach Madrid über die Zeit nie abgebrochen. Es sind viele Freundschaften entstanden. Als ich mir damals beim 1. FC Köln das Kreuzband gerissen hatte, kam meinem Freund Antonio Adan, zu meiner Zeit Reservetorwart bei Real und jetzt bei Atletico Madrid, eine Idee. Er fragte nach den Trikots von Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und Sergio Ramos. Die drei haben sofort zugesagt. Mit Luis Llopis, damals Torwarttrainer der zweiten Mannschaft und nun bei Real Sociedad tätig, bin ich ebenfalls noch eng befreundet.

Sie waren unter anderem für den 1. FC Köln und Hertha BSC auch in der Bundesliga aktiv. Ertappen Sie sich manchmal bei der Frage "Was wäre, wenn…"?

Schorch: Da haben sicherlich meine Verletzungen eine Rolle gespielt. Das werde ich aber in Ruhe nach meiner Karriere Revue passieren lassen. Die Zeit und Kraft sind deutlich besser in meine Aufgabe beim 1. FC Saarbrücken investiert. Was ich aber sagen kann: Ich bin mit mir im Reinen und freue mich auf die Saison in der Regionalliga Südwest.

Sie sind einer von vier Zugängen, der zuletzt in der 3. Liga am Ball war. Geht der Aufstieg nur über den 1. FC Saarbrücken?

Schorch: Der Verein hatte schon in den vergangenen Jahren den Anspruch, um den Aufstieg mitzuspielen. Für diese Spielzeit wurde der Kader punktuell verstärkt. Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern passt meiner Meinung nach. Mit dem FC 08 Homburg und der SV 07 Elversberg wartet aber große Konkurrenz auf uns. Auch Kickers Offenbach hat sich mit den früheren Bundesligaspielern Kevin Pezzoni und Nejmeddin Daghfous gut verstärkt. Auf dem Weg zum Aufstieg warten einige Bretter auf uns.

Werden Sie mit Ihrer Erfahrung im Aufstiegsrennen besonders gefragt sein?

Schorch: Ich weiß aus eigener Erfahrung: Ein Aufstieg oder ein Titel ist das Schönste, was es im Fußball gibt. Mit dem MSV Duisburg bin ich schon einmal von der 3. Liga in die 2. Bundesliga aufgestiegen, mit dem KFC Uerdingen 05 ist mir der Sprung von der Regionalliga West in die 3. Liga gelungen. Auch mit dem 1. FC Saarbrücken will ich dieses Erfolgserlebnis. Es mag wie eine Floskel klingen, es stimmt aber wirklich: Wir müssen als Einheit auftreten, mit den Fans im Rücken ist viel möglich. Auf dem Weg zum möglichen Aufstieg werden wir auch mal ins Stolpern geraten. Dann ist es aber wichtig, das Ziel immer vor Augen zu haben. Gemeinsam können wir es auf einer Welle bis zum Aufstieg schaffen.

Wie schätzen Sie die Aufgabe am 1. Spieltag im Eröffnungsspiel beim FK 03 Pirmasens ein?

Schorch: Es ist etwas Besonderes, die Saisoneröffnung mit einem Abendspiel zu bestreiten. Wir wollen von Beginn an voll da sein und unser Spiel durchdrücken, die Partie mit großem läuferischem Aufwand bestimmen. Uns zeichnet in der Offensive der Mut zum Risiko aus.

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