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Außenseiter|15.09.2019|18:50

SG Mittelmosel/Leiwen gewinnt DFB-Ü 40-Cup

Sieg im Elfmeterschießen: Vorjahresfinalist SG Mittelmosel Leiwen holt den Titel 2019.[Foto: 2019 Getty Images]

Die SG Mittelmosel/Leiwen ist Sieger des DFB-Ü 40-Cups 2019. Im Finale gewannen die Außenseiter aus dem Fußballverband Rheinland (FVR) gegen Bayer Leverkusen im Berliner Olympiapark 4:2 nach Elfmeterschießen. Bei den Ü 35-Frauen und in der Altersklasse Ü 50 holten jeweils die Teams des FC Bayern München den Titel. "Eine echte Werbung für den Fußball im Allgemeinen und den Ü-Fußball im Speziellen", sagte der für Breitensport zuständige DFB-Vizepräsident Erwin Bugar. "Es war beeindruckend zu sehen, mit welchem Engagement die Frauen und Männer um die Titel gekämpft haben."

10.34 Uhr. Navina Omilade reißt die Arme in die Höhe. Gerade hat sie mit ihren Turniertreffern drei und vier wesentlichen Anteil am 5:1 des FC Bayern München gegen das Team Hamburg gehabt. Durch den vierten Sieg im vierten Spiel der Sechser-Gruppe steht fest: Die Münchenerinnen verteidigen den Titel und machen sich somit zu Rekordmeisterinnen des DFB-Ü 35-Frauen-Cups. "Es war schwerer als im vergangenen Jahr. Man hat gemerkt, dass einige Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung dabei waren, auch wenn wir alle nicht mehr aktiv sind", sagt die zweimalige Europameisterin und 61-malige Nationalspielerin Omilade nachher, die die Mannschaft beim FCB vor drei Jahren gegründet hat. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen.

"Starker Kader, fit, gut vorbereitet und hochkonzentriert - Bayern München hat verdient gewonnen", sagt Marianne Finke-Holtz vom DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball. Wie im Vorjahr fand das Turnier der Frauen parallel zu den Senioren im Berliner Olympiapark statt. "Das hat sich definitiv bewährt", so Finke-Holtz: "Das Tolle ist die Vermischung der Fußball-Familie. Man unterhält sich untereinander, schaut sich gegenseitig zu und feuert sich an. Gut, dass der Frauenfußball ein Teil dieser Veranstaltung ist und hier so wertgeschätzt wird."

"Fußball hält den Kopf fit"

"Durch Wissenschaft und Forschung wissen wir, dass Fußball bis ins hohe Alter gesundheitsfördernd ist."

14.16 Uhr. Franz Becker wird am langen Pfosten freigespielt und muss nur noch einschieben. Er stolpert, steht wieder auf und drückt den Ball über die Linie. Der Rest ist Jubel. Auch der DFB-Ü 50-Cup der Männer wird in einer Sechsergruppe ausgespielt. Die letzte Begegnung zwischen dem punktgleichen FC Bayern München und der SG Heidetal-Ilmenau wird zum echten Endspiel. Durch Beckers 1:0-Siegtreffer sichert sich der FCB auch in der höchsten ausgespielten Altersklasse den Titel.

"Durch Wissenschaft und Forschung wissen wir, dass Fußball bis ins hohe Alter gesundheitsfördernd ist", sagt Michael Lichtnecker, Vorsitzender des DFB-Ausschusses für Beachsoccer, Freizeit- und Breitensport: "Er trainiert das Herz-Kreislauf-System, die Skelettmuskulatur und den ganzen Körper. Außerdem muss man im Spiel ständig Entscheidungen treffen, das hält den Kopf fit."

Sehr viele solcher Entscheidungen haben Ex-Profis wie Jens Nowotny (Bayer Leverkusen) oder Marco Gebhardt (Blau-Weiß 90 Berlin) in ihren Karrieren getroffen. Das blitzt auch im seniorigen Alter auf und nicht von ungefähr erreichten ihre Teams sowie der FC Bayern und die SG Mittelmosel/Leiwen das Halbfinale der Ü 40-Ausscheidung. "Alle Teams haben sich als Sieger ihrer Regionalverbände für das Turnier in Berlin qualifiziert, das heißt alle haben eine gewisse spielerische Klasse, und man kann in keinen Zweikampf mit halber Kraft gehen", sagte Nowotny, der am zweiten Turniertag sein Knie schonte und vornehmlich als Back-Up auf der Bank saß. "Am Ende entscheiden Einsatz, Wille, Leidenschaft und vor allem auch die Fitness."

Lang pariert vier Elfemter

15.03 Uhr. Thorsten Lang steht aufrecht auf der Linie. Ihm gegenüber läuft Ex-Profi René Rydlewicz zum Elfmeter an. Der Schuss kommt mittig, Lang spekuliert richtig und hält seinen vierten (!) Elfmeter im Endspiel um den DFB-Ü 40-Cup. Kurz danach wird er von seinen Mitspielern der SG Mittelmosel Leiwen in einer Jubeltraube begraben, mit 4:2 gegen Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen sichert sich das Team aus dem Fußballverband Rheinland bei der fünften Teilnahme und nach einem zweiten Platz im Vorjahr dieses Mal den Titel. "Der erste Elfer war nicht schlecht geschossen, und als ich den rausholen konnte, hatte ich schon ein ganz gutes Gefühl", sagt der Matchwinner Lang. "Die Leverkusener hatten sich vorher selber etwas kleingeredet: Viele waren im 2002er Vizekusen-Team dabei und hatten wohl Angst, noch ein Finale zu verlieren."

Im Halbfinale hatten sich Titelverteidiger Blau-Weiß 90 Berlin und Bayern München verabschiedet. Im Endspiel sah es zunächst danach aus, als würde sich Turnierfavorit Leverkusen durchsetzen, bei dem neben Nowotny und Rydlewicz auch ehemalige Profis wie Zoltan Sebescen, Markus Happe, Carsten Baumann, Marcus Feinbier, Thorsten Judt oder Mike Rietpietsch im Kader standen. Doch die SG Mittelmosel/Leiwen steigerte sich wie eine echte Turniermannschaft von Spiel zu Spiel und Minute zu Minute, mit dem krönenden Abschluss durch Torwart Lang im Elfmeterschießen, der vom Punkt von fünf Schützen nur einmal bezwungen werden konnte.

"Im Vorjahr mussten sie sich noch im Finale geschlagen geben, nun hat sich Mittelmosel verdient den Titel gesichert", sagte Bugar: "Für einige der Spieler ist das sicherlich der Höhepunkt ihres Fußballerlebens. Und auch wenn nicht alle nach Berlin kommen und das Turnier gewinnen können, ist diese Veranstaltung doch die beste Stimulierung für den Breitensport in allen Regional- und Landesverbänden."

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