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Familienbande |04.01.2017|14:00

Starke: Auch Bruder Manuel begann bei Dynamo

Auch Manuel Starke (links) wechselte früh zu Dynamo Dresden. Eine Bundesligakarriere war ihm jedoch nicht vergönnt. Ganz im Gegensatz zu seinem Bruder Tom (rechts). [Foto: privat, Getty Images]

Im Osten des Erzgebirges ist die Spielgemeinschaft Kurort Hartha zu Hause, ein Verein, dessen Handballabteilung in der Region einen guten Ruf genießt. Ihre Heimspiele trägt die SG im Bezirkssportzentrum Freital aus und somit vor den Toren einer Sportlerfamilie, die zwar aus dem Handball kommt, aber vor allem im Fußball einen bekannten Namen hat: Die Starkes, mit Papa Peter und Mutter Carmen, den Söhnen Tom und Manuel sowie Tochter Vivienne – die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Tom Starke, 96 Bundesligaspiele für den Hamburger SV, den MSV Duisburg, 1899 Hoffenheim und Bayern München, steht schon als kleines Kind im Tor – und zwar bei den Handballern der SG Kurort Hartha genauso wie bei den Fußballern von Stahl Freital . Seit 2012 ist der inzwischen 35-Jährige beim Weltklub FC Bayern angestellt. Starke tauschte den Stammplatz im Hoffenheimer Tor gegen den als Edelreservist von Weltkeeper Manuel Neuer auf der Bayern-Bank ein. Ein Schritt, den viele Fußball-Experten und Fans nicht verstehen konnten, sein Bruder allerdings schon. „Mit 31 war Tom in einem Alter, in dem der Zeitpunkt genau richtig erschien“, meint Manuel Starke. „Bis Mitte 20 ist so ein Schritt aus sportlicher Sicht für mich wenig sinnvoll und auch nicht nachvollziehbar. Aber nachdem er so ziemlich alles schon erlebt hatte und viele Täler in seiner Karriere durchlebte, machte uns dieser Wechsel als Familie einfach nur unheimlich stolz.“

Manuel Starke macht in seinem Fußballerleben ebenfalls einige Höhen und Tiefen durch. Mit fünf Jahren beginnt der heute 31-Jährige bei Dynamo Dresden zu kicken. „Damals, im Sommer 1990, wollte ich Tom nacheifern, der eineinhalb Jahre zuvor bei Stahl Freital von den Schwarz-Gelben entdeckt wurde“, erinnert sich Manuel Starke und verrät: „Tom und ich gehören noch zur Gilde Straßenfußballer. Bei uns im Ort gibt es direkt an der Schule einen Sportplatz, der zur damaligen Zeit Treffpunkt aller Altersgruppen im Ort war und auf dem bis abends gebolzt wurde.“

Zivildienst statt Profikarriere

"In meinem zweiten A-Junioren-Jahr durfte ich mich Kapitän einer Bundesliga-Mannschaft nennen"

In Dresden durchläuft er sämtliche Nachwuchsteams und spielt stets in den höchsten Ligen sowie in der Landesauswahl Sachsen. In der A-Jugend wird er von Dynamo, dessen älteste Jugendmannschaft nur in der Landesliga antritt, mit fünf weiteren Spielern für zwei Jahre zum FV Dresden-Nord (heute Borea Dresden) delegiert. „Das Highlight in dieser Zeit war der Aufstieg in die U 19-Bundesliga 2003, die damals erst eingeführt wurde. In meinem zweiten A-Junioren-Jahr durfte ich mich Kapitän einer Bundesliga-Mannschaft nennen“, bemerkt Manuel Starke.

Wie bei seinem Bruder, dem Torhüter, ist für den Mittelfeldkicker eigentlich das Feld für eine Profikarriere bestellt. Es kommt dann allerdings doch anders. „Ich bin in den Genuss gekommen, lange in einem professionellen Umfeld aus Training und Sportgymnasium eine sehr gute Ausbildung zu bekommen. Wir sind damals auf das Leben sehr gut vorbereitet worden und allen war klar, dass es nur eine Handvoll Spieler in den Profibereich schaffen kann“, blickt Manuel Starke zurück und führt aus: „Nachdem ich meinen Zivildienst geleistet und mein erstes Männerjahr in der Amateurmannschaft von Dynamo absolviert hatte, wollte ich gerne studieren. Im damaligen Dresdner Zweitliga-Team spielte ich keine Rolle und kam über ein paar Trainingseinheiten nicht hinaus.“

E-Jugendtrainer in Meuselwitz

Er zieht nach Köln, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Tom ist zu der Zeit bei Bayer Leverkusen aktiv und lebt mit seiner Familie im Rheinland. Nachdem sich sein Wunsch nach einem Studium zerschlägt, beginnt Manuel Starke eine kaufmännische Ausbildung bei Bayer. Fußball spielt er bei Yurdumspor Köln und VfL Leverkusen. „Da hatte ich schon einen Haken an den höherklassigen Fußball gemacht“, gibt er zu und kehrt schließlich in seine Heimat zurück.

Über die Station Lok Leipzig führt ihn der Weg zum ZFC Meuselwitz , wo er bis 2015 immerhin auf knapp 150 Regionalliga-Einsätze kommt. „In Meuselwitz fand ich die perfekten Bedingungen vor, um halb-professionellen Sport und die ersten Schritte ins Arbeitsleben auf ansprechendem Niveau und in einem homogenen und familiären Umfeld gehen zu können“, findet Manuel Starke. Seit eineinhalb Jahren spielt er nun in der zweiten Mannschaft des ZFC in der Verbandsliga und trainiert die E-Jugend der Meuselwitzer. Der Fußball ist zwar immer noch wichtig, steht aber nicht mehr an erster Stelle. Beim Hauptsponsor des Klubs, einem Computer-Vertrieb, ist er als Produktmanager angestellt.

Zu Bruder Tom, im Kasten der Bayern inzwischen nur noch die Nummer drei und Torwarttrainer der U 14 des deutschen Rekordmeisters, hat er nach wie vor engen Kontakt. Der Lebensmittelpunkt der Familie Starke ist allerdings Freital geblieben, womit wir zurück bei der SG Kurort Hartha und beim Handball wären: Peter Starke kümmert sich hier um den Nachwuchs und Carmen Starke um die Finanzen. München ist von hier aus eine andere Welt.

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