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Familienbande |16.05.2018|13:00

Störzenhofecker: Wie der Vater so der Sohn

Arbeiten gemeinsam in der Fußballschule der Familie: Max (l.) und Armin Störzenhofecker. [Foto: privat]

Fast 50.000 Fans haben am Sonntag im Frankenstadion die Rückkehr des 1. FC Nürnberg in die Bundesliga gefeiert. Einer von ihnen: Club-Legende Armin Störzenhofecker. Der 53-Jährige weiß, wie es ist, mit den Franken aufzusteigen, 1998 hat er es als Spieler selbst einmal geschafft. Sein Sohn Max war da gerade fünf und wäre fast in die Fußstapfen des 1,69-Meter-Kämpfers getreten – die neueste Folge unserer Serie „Familienbande“.

Max Störzenhofecker ist stolz darauf, was sein Vater im Fußball erreicht hat. Als kleiner Steppke will er ihm natürlich nacheifern, im heimischen Garten vergeht kaum eine Minute, in der nicht der Ball rollt. Der heute 25-Jährige wächst mit seiner dreieinhalb Jahre älteren Schwester Anna zunächst in Pliening auf, Papa Armin spielt zu der Zeit bei den Münchner Löwen. Als Max fünf ist, zieht die Familie nach Franken um, wo Armin Störzenhofecker herkommt. „Wir haben in Weiterndorf gewohnt und ich bin schon früh in den ersten Fußballverein eingetreten, den TSC Weißenbronn“, erzählt Max Störzenhofecker.

„Bodenständig und heimatverbunden“

Natürlich wird auch bei jeder Gelegenheit im heimischen Garten gekickt, am liebsten mit den Papa, oder in einer freien Minute auf dem Weg zur Schule. „Wenn wir auf den Bus gewartet haben, wurden mit Jacken oder Taschen schnell zwei Tore gemacht und dann ging es los, zwei gegen zwei oder je nachdem, wie viele Kinder wir waren“, berichtet der Filius des früheren Profis.

„Mir ist es wichtig, dass ich mich in meinem Umfeld wohlfühle. Das ist in Ansbach so, hier spiele ich mit meinen Kumpels.“

In Weißenbronn kickt Max Störzenhofecker bis zur C-Jugend, ehe er zu seinem heutigen Klub, der Spielvereinigung Ansbach , wechselt. Bis auf ein Jahr beim Regionalligisten SV Seligenporten, wo er wegen Leistenproblemen ein halbes Jahr verletzt ausfällt und daher in der Landesligareserve spielt, bleibt er bei den Grün-Weißen. „Man kann sagen, dass ich sehr bodenständig und heimatverbunden bin. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass ich mich in meinem Umfeld wohl fühle“, sagt Max Störzenhofecker und fügt an: „Das ist in Ansbach so, hier spiele ich mit meinen Kumpels – und das auf gutem Niveau in der Bayernliga.“

Dass er einen zumindest in der Region recht bekannten Namen trägt, wird ihm aber weniger auf dem Fußballplatz, sondern beim Einstieg ins Berufsleben bewusst. Als er nach seinem Abitur eine kaufmännische Ausbildung bei der Telekom beginnt, kommen die Arbeitskollegen regelmäßig auf ihn zu und fragen: „Störzenhofecker, der frühere Spieler vom Club?“ Max ist dann „immer ziemlich stolz, denn natürlich wäre ich am liebsten in die Fußstapfen meines Vaters getreten und hätte auch gerne in der Bundesliga gespielt, aber es hat sich eben nicht ergeben“.

Als kleiner Junge ist er mit seiner Mutter und Schwester oft im Stadion und genießt die Atmosphäre. Später schaut er sich auch mal Videos mit Spielen des familiären Vorbilds an. „Da war zum Beispiel ein 2:2 gegen den 1. FC Saarbrücken , als mein Vater ein sehr schönes Tor erzielt hat – viele hat er ja nicht gemacht“, bemerkt Max Störzenhofecker lachend.

Schwester Anna ist eine „Löwin“

Der Mittelfeldspieler, der in der laufenden Saison auf 27 Einsätze für die Ansbacher in der Bayernliga kommt, freut sich, dass der Club wieder in die erste Liga aufgestiegen ist. „Man hält ja schon zu dem Verein, bei dem der Papa gespielt hat“, bemerkt Max Störzenhofecker, aber: „Meine Schwester übrigens ist ‚Sechzgerin‘, weil sie die Zeit bei den Löwen intensiver erlebt hat als ich.“

Zu seinem Vater, der eine Fußballschule betreibt und als Trainer in den letzten Jahren die Amateurklubs TSV Wassertrüdingen, SV Raitersaich und den SC 04 Schwabach betreute, hat er nach wie vor einen sehr engen Kontakt, auch wenn er inzwischen in Nürnberg wohnt und somit etwa 30 Kilometer von seinen Eltern entfernt ist.

Ins Auto setzen muss sich Max Störzenhofecker allerdings nicht nur, wenn er seine Eltern besucht, sondern auch für jedes Training bei seinem Klub. 40 Kilometer beträgt die einfache Strecke von Nürnberg nach Ansbach. Für die nächste Saison hat er bei den 09ern schon zugesagt, aber dann? „Mal sehen, wie lange ich die Fahrerei noch auf mich nehmen will“, sagt der inzwischen als Lohnbuchhalter in einem Reinigungsunternehmen tätige Max Störzenhofecker.

Sein Vater hat in Nürnberg gespielt, bis er 37 war. Das hört sich bei seinem Sohn anders an...

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