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U 21-Kapitän |23.06.2019|14:25

Tah: "Altona 93 ist ein geiler Verein"

Drückt seinem Heimatklub Altona 93 die Daumen: A-Nationalspieler und U 21-Kapitän Jonathan Tah.[Foto: DFB/imago/Collage FUSSBALL.DE]

Nach nur einem Jahr in der Oberliga Hamburg ist der einstige Erstligist Altona 93 zurück in der Regionalliga Nord. Nach dem Gewinn der Meisterschaft und der anschließenden Aufstiegsrunde spielt der Traditionsverein und Ex-Klub von ehemaligen und aktuellen Nationalspielern in der Saison 2019/2020 wieder viertklassig.

Einer, der das Fußballspielen unter anderem bei Altona 93 lernte, ist U 21-Nationalmannschaftskapitän Jonathan Tah, der derzeit bei der U 21-EM in Italien und San Marino um die Titelverteidigung kämpft.

Vom Teamgeist beim Heimatklub beeindruckt

Der 23 Jahre alte Abwehrchef des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und gebürtige Hamburger kickte von 2000 bis 2009 für Altona 93. Im Alter von 13 Jahren wagte Tah dann den Schritt zum großen Nachbarn Hamburger SV, bei dem er zum Profi reifte. "Ich habe nur positive Erinnerungen an meine Zeit bei Altona", sagt der sechsmalige A-Nationalspieler im Gespräch mit FUSSBALL.DE . "Es ist ein geiler Verein."

"Ich habe mich über den Aufstieg gefreut"

Vor allem der Teamgeist hat Tah bei Altona beeindruckt: "Wir waren eine Multi-Kulti-Mannschaft, in der es keine Gruppierungen gab. Jeder durfte dabei sein und Spaß haben, der Zusammenhalt war riesig. Es herrschte immer ein Wir-Gefühl. Was Teamgeist angeht, habe ich in Altona sehr viel gelernt."

Als Tah mit seiner Mannschaft damals in der traditionsreichen Adolf-Jäger-Kampfbahn - die nach dem ehemaligen Nationalspieler und langjährigen Altona-Akteur benannte Spielstätte von Altona - trainieren durfte, war das für den 1,95 Meter großen Abwehrhünen etwas Besonderes: „Wir durften dort eine Einheit pro Woche absolvieren. Auf dem Platz der ‚Großen' zu trainieren, war damals ein Riesending für mich. Zu dieser Zeit wurde ich übrigens zum Innenverteidiger umgeschult. Vorher war ich Sechser.“

Die Adolf-Jäger-Kampfbahn in Hamburg-Ottensen existiert seit 1908 und zählt damit zu den ältesten Spielstätten Deutschlands. Unter anderem fand hier in der Saison 1963/1964 das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen Altona und dem TSV 1860 München statt (1:4 n.V.). Schon zuvor hatten die Hamburger einmal das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. In der Spielzeit 1954/1955 musste sich Altona dem Karlsruher SC in der Runde der letzten vier Mannschaften geschlagen geben (3:3 n.V./0:3 im Wiederholungsspiel). Die Partien gegen den KSC gingen aber nicht in der Adolf-Jäger-Kampfbahn, sondern auf neutralen Plätzen (Müngersdorfer Stadion in Köln und Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen) über die Bühne.

Bis 2026 wird Adolf-Jäger-Kampfbahn geräumt

Allzu lange wird Altona aber nicht mehr in der ehrwürdigen Spielstätte antreten. Bis spätestens 2026 muss das sich in einem maroden Zustand befindende Stadion geräumt werden. Bereits im Jahr 2007 hat der Verein die 8000 Plätze fassende Adolf-Jäger-Kampfbahn für 11,25 Mio. Euro an zwei Bauunternehmen verkauft, die auf dem Gelände neue Wohnungen errichten wollen.

Der Traditionsverein befindet sich deshalb schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Gelände, auf dem ein neues Stadion gebaut werden kann. Noch ist unklar, wo das neue Zuhause sein wird.

Bis die Stadionfrage geklärt ist, könnte es noch dauern. Unabhängig davon will sich Altona nun endlich in der Regionalliga etablieren. Die zurückliegenden drei Regionalliga-Spielzeiten (1996/1997, 2008/2009 und 2017/2018) hatten die Hanseaten jeweils auf einem Abstiegsplatz beendet. Diesmal soll es nicht direkt wieder runter gehen.

Schon nach der Regionalliga-Rückkehr im Jahr 2017 hatte Altonas Trainer Berkan Algan, der immer noch im Amt ist, ambitionierte Ziele mit seiner Mannschaft. „Kurzfristig geht es darum, den Verein in der Regionalliga zu etablieren. Langfristig verfolge ich den Traum, den Verein in die 3. Liga zu führen“, erklärte der 42-jährige Deutsch-Türke, der neben seinem Trainerjob auch Inhaber einer Sportsbar in Hamburg ist, damals im Interview mit  FUSSBALL.DE .

Jetzt nimmt Algan mit Altona einen neuen Anlauf. Jonathan Tah wird die Daumen drücken: "Ich habe die Entwicklung des Vereins auch in den vergangenen Jahren ein wenig verfolgt und mich über den Aufstieg gefreut", so der Nationalspieler, der zu einigen seiner ehemaligen Mitspieler noch Kontakt hat. "Regelmäßig zwar nicht, aber so ganz ist der Kontakt nach Altona nie abgebrochen."

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