Hilfe-Center

Hilfe-Center

Regionalliga

Regionalligen

Verbände

Verbände

Wenn Du dich bei unserer Community einloggst, kannst du Vereine und Mannschaften als Favoriten speichern und direkt von hier aus schnell und einfach erreichen.

Matchkalender

Begegnungen in deiner Nähe

{{typeaheadInput.text}}

* Pflichtfelder

Amateurstatistiken

Müde Pokalhelden|06.12.2018|17:00

Trainer Demuth muss bei Chemie Leipzig gehen

Holte nur drei Punkte aus fünf Spielen: Chemie Leipzig trennt sich von Demuth.[Foto: imago/Picture Point LE]

Dietmar Demuth ist nicht mehr Trainer bei der BSG Chemie Leipzig in der NOFV-Oberliga Süd und wird zumindest vorübergehend von Co-Trainer Christian Sobottka beerbt. In der Bayernliga Süd kann sich der Tabellenachte SV Kirchanschöring über namhafte Zugänge aus der Regionalliga Bayern freuen. Die Oberliga-Splitter auf FUSSBALL.DE.

Co-Trainer Sobottka übernimmt:  Der frühere Bundesligaprofi und -trainer Dietmar Demuth, der während seiner aktiven Karriere unter anderem 141 Erst- und 79 Zweitligapartien für den FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen bestritten hat, ist nicht mehr Trainer bei der  BSG Chemie Leipzig  in der  NOFV-Oberliga Süd . Der Tabellenzweite hat den 63-Jährigen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Nach nur drei Punkten aus den vergangenen fünf Spielen zog der Verein die Reißleine und stellte Demuth, der seit der Saison 2015/2016 bei Chemie Leipzig an der Seitenlinie stand, den Stuhl vor die Tür. „Mit der sportlichen Situation unserer Mannschaft sind wir absolut unzufrieden“, sagt Sportdirektor Andy Müller. Für die nächsten beiden Partien am Samstag gegen Schlusslicht SV Blau-Weiß Zorbau und am 15. Dezember (ab 12.05 Uhr) zum Viertelfinale des Sachsenpokals im Derby gegen den Nordost-Regionalligisten  1. FC Lokomotive Leipzig  wird zunächst Co-Trainer Christian Sobottka die Verantwortung übernehmen. Unter Demuths Regie stieg die BSG Chemie Leipzig 2017 in die Regionalliga auf (und ein Jahr später wieder ab). 2018 gelang die Qualifikation für den DFB-Pokal, in dem die Sachsen in der ersten Runde sensationell den Zweitligisten SSV Jahn Regensburg (2:1) ausschalteten. In der zweiten Runde war Regensburgs Ligakonkurrent SC Paderborn 07 (0:3) eine Nummer zu groß und auch in der Meisterschaft lief es nicht mehr nach Wunsch.

Janßen erneut „Trainer des Jahres“:  Stefan Janßen, Trainer beim Tabellenführer  VfB Homberg  in der  Oberliga Niederrhein , ist zum zweiten Mal nach 2016 zum „Trainer des Jahres“ in Duisburg gewählt worden. Der 48-Jährige übernahm den VfB 2015 und stieg mit den Hombergern in die Oberliga auf. Mit aktuell acht Punkten Vorsprung hat der VfB gute Chancen, im nächsten Jahr den Aufstieg in die  Regionalliga West  zu schaffen. Der gebürtige Duisburger und bekennende MSV-Fan hatte sich während seiner aktiven Zeit auch schon in Gelsenkirchen einen Namen gemacht. Vier Jahre spielte er für die Schalker Amateure, stieg 1992 unter Trainer und Ex-Nationalspieler Klaus Fischer in die Oberliga auf. Bei der Wahl in Duisburg erhielt Janßen den Vorzug gegenüber Thomas Gerstner, der die Frauen des MSV Duisburg in der Allianz Frauen-Bundesliga zum Klassenverbleib geführt hatte, und Björn Zirotzki (Trainer des 1. Meidericher Kanu-Clubs), der mit der deutschen Kanupolo-Nationalmannschaft 2018 Weltmeister wurde.

Transfercoup für Kostner:  In der  Bayernliga Süd  bastelt der Tabellenachte SV Kirchanschöring, der vom früheren Bundesligaprofi Michael Kostner (unter anderem Eintracht Frankfurt, Hamburger SV und 1. FC Köln) trainiert wird, bereits kräftig am Kader für die Restrunde. Mit Manuel Omelanowsky und Lukas Pöllner wurden zwei neue Spieler vom SV Wacker Burghausen aus der  Regionalliga Bayern  verpflichtet. Mittelfeldspieler Omelanowsky ist beim SVK kein Unbekannter. Der 24-Jährige kehrt nach zwei Jahren nach Kirchanschöring zurück. Im Schlepptau bringt der Rückkehrer noch Lukas Pöllner mit. Der 19-jährige Abwehrspieler war ebenfalls für Wacker Burghausen am Ball, kam in dieser Spielzeit zu drei Einsätzen in der 4. Liga. Trainer und Ex-Profi Kostner, der in seiner Laufbahn 105 Bundesligaspiele absolvierte, hat mit Kirchanschöring große Ziele. „Wir wollen uns langfristig in der Bayernliga etablieren. Wichtig ist uns, dass neue Spieler auch charakterlich zum Dorfverein SVK passen“, sagt der ehemalige U 21-Nationalspieler.

Schmidt-Ära endet:  Beim  TuS Bersenbrück , dem Tabellenfünften in der  Oberliga Niedersachsen , ging mit dem Rücktritt von Bernard Schmidt eine Ära zu Ende. Der 61-Jährige, der mit Unterbrechungen insgesamt 20 Jahre als Fußballobmann für den Verein tätig war, hatte sich nach Differenzen mit dem 1. Vorsitzenden Paul Fleddermann aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgezogen. „Ich hatte auf Wunsch des Trainers und der Mannschaft unsere Partie gegen Heeslingen von Natur- auf Kunstrasen verlegt“, sagt Schmidt gegenüber  FUSSBALL.DE : „Als mir das zum Vorwurf gemacht wurde, habe ich die Reißleine gezogen.“ Die Vereinsführung teilte nach Schmidts Rückzug mit: „Der Vorstand bedankt sich für die langjährige Tätigkeit und das außergewöhnliche Engagement des erfahrenen Fußballfachmannes Bernard Schmidt. Die Verantwortlichen des Vereins arbeiten derzeit an der Verpflichtung eines Nachfolgers, damit die wichtige Position an der Spitze der Fußballabteilung noch in der Winterpause neu besetzt werden kann.“ Das Heimspiel gegen Heeslingen ging übrigens 0:1 verloren.

Betz schafft Historisches:  In der  Bayernliga Nord  hat der TSV Großbardorf im letzten Heimspiel des Jahres Historisches erreicht. Die Mannschaft von Trainer André Betz besiegte die SpVgg Ansbach 6:0. Vor allem Angreifer Simon Snaschel (27./45./49./61.) hatte dabei einen Sahnetag, schnürte einen Viererpack. Schon seit 2003 spielen die „Grabfeld-Gallier“ aus Großbardorf in der Bayernliga, aber so viele Tore der eigenen Mannschaft gab es in den vergangenen 15 Jahren in der heimischen Arena noch nie zu sehen. „Wir waren torhungrig und gierig“, sagt Cheftrainer Betz gegenüber  FUSSBALL.DE . Mit fünf Punkten Rückstand zu den beiden möglichen Aufstiegsplätzen liegt der TSV in Lauerstellung zur Spitze, will nach der Winterpause oben angreifen. Dann werden auch wieder die Mittelfeldspieler Pascal Stahl und Lukas Illig (beide Schambeinentzündung) zum Kader stoßen. Für den 19. Januar hat Betz, dessen Tochter Jule für den 1. FC Schweinfurt 05 kickt und den Sprung in die deutsche U 15-Nationalmannschaft geschafft hat, die erste Trainingseinheit angesetzt.

Amateurfußballer des Jahres:  Mit Saimir Dikkolari ( Brinkumer SV ), Muhamed Hodzic ( SG Aumund-Vegesack ), Vafing Jabateh ( Bremer SV ), Denis Nukic ( FC Oberneuland ) und Sven Waldschmidt ( TuS Schwachhausen ) stehen die fünf nominierten Spieler für die Wahl zu „Bremens Amateurfußballer“ des Jahres 2018 fest. Gekürt wird der Fußballer des Jahres im Rahmen des Hallenturniers um den Bremen-Cup, der am Sonntag, 30. Dezember (ab 13 Uhr) in der ÖVB-Arena ausgetragen wird. Der Titelträger des Jahres 2018 wird dann vor der imposanten Kulisse von mehreren tausend Zuschauern ausgezeichnet. Seit 2002 wird der „Amateurfußballer des Jahres“ an der Weser gekürt. Erster Titelträger war Manfred Klein vom  FC Burg , aktuell wird der Nachfolger von Daniel Block (FC Oberneuland) gesucht.

Dauerbrenner Merle bleibt „Löwe“:  Der Traditionsverein  KSV Hessen Kassel , Tabellendritter in der  Hessenliga , hat den Vertrag von Ingmar Merle um weitere drei Jahre verlängert. Der 28-jährige Defensivspieler ist beim KSV der „Dauerbrenner“, stand in allen 20 Partien in dieser Spielzeit in der Startelf und verpasste insgesamt nur 13 Minuten. „Ein Spieler wie Ingmar Merle, der enorm flexibel auf unterschiedlichen Positionen spielen kann, ist eine wertvolle Unterstützung, um junge Talente mit an den Leistungsfußball heranzuführen“, sagt Cheftrainer Tobias Cramer. „Durch den frühen Zeitpunkt seiner Verlängerung hat Ingmar ein positives Zeichen für den Verein gesetzt.“ Außerdem konnten mit Marcel Fischer, Marius Rohde und Luca Wendel drei A-Jugendspieler des KSV Hessen Kassel in den Kader der ersten Mannschaft befördert werden.

Lange Pause für Thayaparan:  Ex-Profi Josef Cinar, Trainer in der  Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar  beim ehemaligen Zweitligisten  SV Eintracht Trier , muss in den nächsten Monaten ohne Mittelfeldspieler Jason Thayaparan auskommen. Der 23-Jährige zog sich einen Anriss der Patellasehne im rechten Knie zu. Thayaparan muss vorerst wohl fünf bis sechs Wochen pausieren, bevor entschieden wird, ob die Verletzung operiert werden muss. Sollte eine OP notwendig sein, droht Thayaparan, der im Sommer von Rheinlandligisten FSV Tarforst nach Trier wechselte und in dieser Spielzeit 15 Partien absolvierte, das vorzeitige Saison-Aus.

Stühlerücken beim SV Eichede:  Beim  SV Eichede  aus der  Schleswig-Holstein-Liga , stehen zur Winterpause gleich mehrere personelle Veränderungen an. Co-Trainer Martin Genz hat um eine vorzeitige Vertragsauflösung gebeten, da er sich einer anderen persönlichen Herausforderung stellen möchte. Fußballobmann Heino Keiper sucht bereits einen Nachfolger. Vize-Kapitän Yannick Bremser, Phil Krieter und Jonas Dwenger werden dann ebenfalls nicht weiter zum Aufgebot der Rot-Weißen gehören. Yannick Bremser (Sohn von Borussia Mönchengladbachs Co-Trainer und Ex-Profi Dirk Bremser) hat seinen Lebensmittelpunkt nach Bremen verlagert und deshalb bereits zu Saisonbeginn seinen Abschied zur Winterpause angekündigt. Krieter und Dwenger können den Aufwand für leistungsorientierten Fußball beim SV Eichede aus beruflichen Gründen nicht weiter betreiben und werden den Verein ebernfalls verlassen.

Siegens „Lazarett“ noch größer:  Die Verletztenliste beim ehemaligen Zweitligisten  Sportfreunde Siegen , der aktuell in der  Oberliga Westfalen  an den Start geht, wird nach dem Ausfall von Noél Below immer länger. Der Innenverteidiger hat sich im Training eine komplizierte Peronealsehnenluxation im Sprunggelenk zugezogen und wurde bereits am Mittwoch operiert. Der 25-Jährige wird voraussichtlich für sieben bis neun Monate ausfallen. Zuvor hatte es schon Marco Beier (Kreuzbandriss), Kapitän Björn Jost (Haarriss im Fersenbein), Jacob Pistor (Außenbandriss) und Jan Germann (doppelter Bänderriss) erwischt. Mittelfeldspieler Okay Yildirim (Außenbandriss) und Angreifer Ryo Suzuki (Muskelfaserriss) befinden sich dagegen wieder im Mannschaftstraining. „Beide werden am Sonntag im Spiel bei der  TSG Sprockhövel  wieder im Kader stehen“, sagt Trainer Dominik Dapprich im Gespräch mit  FUSSBALL.DE . „Wir sind schon Meister des Improvisierens, werden das Beste aus der Situation machen.“

Anzeige