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Underdog|30.10.2019|08:00

Verls Janjic: "Mehr als 100 Prozent nötig"

Janjic steht mit Verl in der zweiten Pokalrunde: "Große Sache für jeden Beteiligten".[Foto: imago images / pmk]

Zlatko Janjic hat großen Anteil daran, dass der SC Verl die Tabelle in der Regionalliga West anführt. Der 33 Jahre alte frühere Bundesligaprofi traf in elf Partien achtmal. Am Mittwoch, 30. Oktober (ab 18.30 Uhr), treffen Janjic und Co. im DFB-Pokal auf Zweitligist Holstein Kiel und hoffen dabei auf die nächste Sensation. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Janjic mit Mitarbeiter Dominik Dittmar über das Duell.

FUSSBALL.DE: Der SC Verl ist einer von nur zwei Viertligisten, der noch in der zweiten Runde des DFB-Pokals vertreten ist. Was bedeutet Ihnen das, Herr Janjic?

Zlatko Janjic: Das ist eine große Sache für den Verein und jeden Beteiligten. Wir gehören zu den 32 besten Mannschaften in diesem Wettbewerb und dürfen uns ein weiteres Mal in ganz Deutschland präsentieren. Wir haben einige Spieler im Kader, die zuvor nicht oder nur wenig im DFB-Pokal gespielt haben. Und nun stehen wir in der zweiten Runde. Das ist eine Riesenerfahrung für jeden Einzelnen.

Was ist Ihnen zuerst durch den Kopf gegangen, als Holstein Kiel als Gegner ausgelost wurde?

"Wir gehören zu den 32 besten Mannschaften in diesem Wettbewerb und dürfen uns ein weiteres Mal in ganz Deutschland präsentieren"

Janjic: Im Pokal hofft man eigentlich schon immer auf die großen Namen aus der Bundesliga. Der ist es mit Holstein Kiel zwar nicht geworden. Wir treffen dennoch auf einen ambitionierten und etablierten Zweitligisten mit hoher individueller Qualität. Unser Stadion wird mit 5000 Zuschauern ausverkauft sein. Wir dürfen uns also erneut auf eine schöne Atmosphäre freuen.

Ist die Außenseiterrolle, in der sich der Sportclub befindet, nach der Pokal-Überraschung in der ersten Runde gegen den Bundesligisten FC Augsburg nun kleiner?

Janjic: Das würde ich nicht sagen. Dafür ist die Qualität der Kieler Mannschaft einfach zu hoch. Allerdings haben wir schon gegen Augsburg gesehen, dass wir in einem Spiel, in dem es um alles geht, auch einem klassenhöheren Verein ein Bein stellen können. Mit unserer Spielweise wollen wir dafür sorgen, dass Holstein Kiel möglichst nicht das volle Potenzial abrufen kann. Wir stehen für Powerfußball. Wir setzen den Gegner mit unserem Pressing schon früh unter Druck und sind mit unserem schnellen Umschaltspiel immer gefährlich.

Der Einzug in die zweite Runde scheint der Mannschaft in der Liga Aufschwung gegeben zu haben, oder?

Janjic: Das stimmt. Uns sind danach unter anderem acht Ligasiege in Folge gelungen. Wir haben im Pokal gesehen, was möglich ist, wenn wir alles raushauen. Schon in den ersten beiden Saisonspielen, in denen wir noch sieglos geblieben waren, hatten sich das angedeutet. Das Weiterkommen gegen Augsburg war dann für uns eine Initialzündung. Seitdem schwimmen wir auf einer Erfolgswelle. Wenn wir einmal ins Rollen kommen, sind deutliche Ergebnisse mit vier oder fünf Toren keine Seltenheit. Unser gutes Abschneiden ist kein Zufall.

In der Regionalliga West steht Tabellenplatz eins zu Buche. Ist der Aufstieg in die 3. Liga nun auch das erklärte Ziel?

Janjic: Auch wenn es sich wie eine Floskel anhört: Wir haben unseren Fokus tatsächlich immer nur auf die nächste Aufgabe gelegt und sind damit bisher gut gefahren. Rot-Weiss Essen und der SV Rödinghausen hatten schon vor der Saison kein Geheimnis aus ihren Ambitionen gemacht. Wir haben dagegen noch eine recht junge Mannschaft. Klar ist aber auch: Wenn man eine gute Rolle in der Meisterschaft spielt, dann will man sich auch so lange wie möglich oben halten.

Mit acht Treffern nach elf Einsätzen führen Sie gemeinsam mit Aygün Yildirim die interne Torschützenliste an. Warum läuft es für Sie so gut?

Janjic: Wenn die Mannschaft erfolgreich ist, profitieren oft auch einzelne Spieler davon. Unsere schnellen Außenbahnspieler kommen meiner Spielweise entgegen. Da ich auch schon in höheren Spielklassen meine Qualitäten unter Beweis gestellt habe, kommt meine Ausbeute für mich nicht überraschend. Nach mehreren Jahren - unter anderem eineinhalb Spielzeiten beim polnischen Erstligisten Korona Kielce - wollte ich wieder näher bei meiner Frau Nadine, unserer zehnjährigen Tochter Zoey und unserem achtjährigen Sohn Emilio sein, die in Bielefeld wohnen geblieben waren. Mit der Zeit verändern sich die Prioritäten.

Es gab allerdings auch schon sportliche Rückschläge. Wie schwer wiegt noch das frühe Aus im westfälischen Verbandspokal durch ein 1:4 beim Oberligisten RSV Meinerzhagen?

Janjic: Das hatten wir uns selbstverständlich anders vorgestellt. Die Partie hatte mit einer frühen Roten Karte wegen einer Notbremse schon schlecht für uns begonnen. Wir haben dabei selbst erlebt, wie sich der FC Augsburg gegen uns als Favorit vorgekommen sein muss. Das war sehr enttäuschend, aber auch lehrreich. Wir haben gesehen, dass wir gegen jeden Gegner Probleme bekommen können, wenn wir unsere Leistung nicht abrufen. Zum Glück haben wir noch die Chance, uns über die Liga erneut für den DFB-Pokal zu qualifizieren. So hatten wir ja auch im Frühjahr erst die Qualifikation noch geschafft.

Worauf wird es gegen Holstein Kiel ankommen, um für die nächste Überraschung zu sorgen und in das Achtelfinale des DFB-Pokals einzuziehen?

Janjic: Von jedem Spieler werden mehr als 100 Prozent nötig sein, damit ein erneuter Sieg im DFB-Pokal im Bereich des Möglichen liegt. Wir müssen mehr laufen und mehr Zweikämpfe für uns zu entscheiden, um den Qualitätsunterschied wettzumachen. Wenn unsere Leistung in dem Bereich stimmt, bin ich davon überzeugt, dass wir auch Holstein Kiel mit unserer Spielweise vor Probleme stellen können.

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