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Joker sticht |21.05.2018|20:10

Weidlich lässt Cottbus auch im Pokal jubeln

Siegtor kurz vor Schluss: Kevin Weidlich (l.) trifft für Cottbus zum Pokaltriumph.[Foto: ]

Regionalliga-Nordost-Meister Energie Cottbus hat erneut den Landespokal von Brandenburg gewonnen. Im Endspiel am „Finaltag der Amateure“ setzte sich der ehemalige Bundesligist 1:0 (0:0) beim Ligakonkurrenten SV Babelsberg 03 durch und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Der FC Energie verteidigte damit seinen Titel und holte insgesamt den achten Pokaltriumph. Babelsberg bleibt mit neun Pokalsiegen Rekordsieger.

Vor 9012 Zuschauern im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion sah es lange Zeit danach aus, als ob die Partie in die Verlängerung gehen würde. Doch kurz vor Schluss erzielte Energie-Mittelfeldspieler Kevin Weidlich doch noch den umjubelten Siegtreffer für die Gäste (85.).

Nach dem Meistertitel in der Nordost-Staffel (mit 31 Punkten Vorsprung auf den FSV Wacker Nordhausen ) sicherte sich Cottbus das Double und geht mit reichlich Selbstvertrauen in die Aufstiegsspiele zur 3. Liga am Donnerstag (ab 19 Uhr) und Sonntag (ab 14 Uhr) gegen Regionalliga Nord -Meister SC Weiche Flensburg 08. Aber auch Flensburg holte am Pfingstmontag bereits den zweiten Titel in dieser Saison, gewann das Finale im Landespokal von Schleswig-Holstein 3:0 gegen den Landesligisten Husumer SV.

Von Beginn an hitzig

Das brisante Duell zwischen Babelsberg und Cottbus war von Beginn an hitzig. Viele hart geführte Zweikämpfe prägten die Partie. Bis es zur ersten richtigen Torchance kam, dauerte es ein wenig. Babelsbergs Angreifer Andis Shala probierte es, verzog aber (33.). Gefährliche Torraumszenen gab es sonst während der ersten Halbzeit kaum.

Kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit musste das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden. Grund dafür war der Einsatz von Pyrotechnik im Babelsberger Block. Danach hatten erneut die Gastgeber eine gute Tormöglichkeit. Sven Reimann (55.) zielte aber knapp daneben.

Im weiteren Verlauf des Spiels übernahm Cottbus immer mehr die Kontrolle. Ein Kopfball von Energie-Kapitän Marc Stein (61.) verfehlte das Tor nur knapp. Wenige Minuten später hatte Marcelo de Freitas Costa die Führung für Cottbus auf dem Fuß (65.). Seinen Freistoß zirkelte er aber neben das Gehäuse von SVB-Schlussmann Marvin Gladrow.

In der 68. Minute reagierte Cottbus-Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz und brachte Kevin Weidlich für Felix Geisler. Dieser Wechsel sollte sich auszahlen. Als fast alles danach aussah, als ob die Begegnung in die Verlängerung gehen würde, markierte Weidlich den Siegtreffer für die Gäste (85.). Einen Schuss von Marcelo de Freitas Costa konnte Marvin Gladrow noch gegen den Pfosten lenken. Gegen den Abstauber von Weidlich war er dann aber machtlos.

FCE-Trainer Wollitz lobte seine Mannschaft: „Obwohl wir auf sechs Positionen umgestellt haben, sind wir erneut Pokalsieger geworden. Diese Mannschaft und diese Fans haben es verdient, wieder am DFB-Pokal teilzunehmen.“

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