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In Lippstadt |30.05.2018|11:30

Westfalen: Kampf ums letzte DFB-Pokalticket

Entscheidungsspiel in Westfalen um den 64. DFB-Pokalplatz: Der SV Lippstadt 08 trifft auf den SV Rödinghausen (r.).[Foto: imago/Collage FUSSBALL.de]

Nur noch einer der insgesamt 64 DFB-Pokalplätze ist zu vergeben. Um das letzte Ticket kämpfen am Donnerstag (Fronleichnam) in einem Entscheidungsspiel der Oberliga Westfalen-Meister SV Lippstadt 08 und der SV Rödinghausen aus der Regionalliga West. Der Wuppertaler SV testet im Rahmen der Saisonvorbereitung gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, eine Meisterschaftspartie der Inklusionsmannschaft von Rot-Weiss Essen wird am Samstag live vom WDR Fernsehen übertragen und Lukas Nottbeck verlässt Viktoria Köln. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der West-Staffel.

Heimrecht für Rummenigge-Klub:  Durch den Gewinn der Meisterschaft in der Oberliga Westfalen hat sich der SV Lippstadt 08 für das Entscheidungsspiel um einen Startplatz im DFB-Pokal gegen den besten westfälischen Regionalligisten qualifiziert. Am Donnerstag (ab 15 Uhr) empfängt der SVL, Heimatklub von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem und Ex-Nationalspieler Karl-Heinz Rummenigge, den künftigen Ligakonkurrenten SV Rödinghausen. Als zweitgrößter Landesverband innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vergibt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) zwei Startplätze für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde. Neben dem Westfalenpokal-Sieger erhält der Gewinner aus einem Entscheidungsspiel zwischen dem besten westfälischen Regionalligisten und dem Meister der Oberliga Westfalen das letzte der insgesamt 64 Tickets für den DFB-Pokal. Schauplatz für die Playoff-Partie ist das Lippstädter Stadion „Am Bruchbaum“. Das ergab die Auslosung durch Manfred Schnieders (Salzkotten/FLVW-Vizepräsident Fußball) und Reinhold Spohn (Herne/Vorsitzender Verbands-Fußball-Ausschuss). Auch die Qualifikation des SV Rödinghausen glich Mitte Mai einem „Herzschlagfinale“. Durch einen 4:0 (3:0)-Erfolg über den  SC Verl  und die gleichzeitige 0:5 (0:2)-Niederlage des  SC Wiedenbrück  gegen Meister  KFC Uerdingen  05 schob sich der SVR erst am letzten Spieltag an den beiden ostwestfälischen Konkurrenten vorbei und beendete die Saison als Tabellenfünfter und bester westfälischer Regionalligist. Im vergangenen Jahr qualifizierte sich der damalige Oberliga-Meister  TuS Erndtebrück  durch einen 4:1 (1:1)-Erfolg über die  SG Wattenscheid 09  für den DFB-Pokal und zog mit Eintracht Frankfurt in der ersten Runde sogar den späteren DFB-Pokalsieger (0:3). Der aktuelle Regionalligaabsteiger Erndtebrück ist auch in der kommenden Saison im großen Lostopf dabei. Zwar ging das Endspiel um den Westfalenpokal gegen den künftigen Zweitligisten SC Paderborn 07 verloren (2:3). Der SCP hatte sich sein Ticket für den DFB-Pokal aber schon durch den zweiten Tabellenplatz in der 3. Liga gesichert und so einen Platz für den unterlegenen Finalgegner freigemacht.

Europa League-Teilnehmer zu Gast:  Der Wuppertaler SV testet im Rahmen der Sommervorbereitung auf die kommende Saison gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Die Partie gegen den Europa League-Teilnehmer findet am Dienstag, 24. Juli, (ab 19 Uhr) im Stadion am Zoo statt. Am Wochenende darauf (27./28./29. Juli) beginnt bereits die Spielzeit 2018/2019 in der West-Staffel. Die abgelaufene Saison beendete der WSV hinter dem Spitzenduo KFC Uerdingen 05 und  FC Viktoria Köln  auf Platz drei.

Kreisliga live - Fußball als Chance:  Das WDR Fernsehen überträgt am Samstag (ab 14 Uhr) unter dem Motto „Kreisliga live - Fußball als Chance!“ das Meisterschaftsspiel der Inklusionsmannschaften Rot-Weiss Essen III und SC Frintrop III live. Ausgetragen wird die Partie im RWE-Nachwuchsleistungszentrum an der Seumannstraße. Schon seit 2012 kicken in der „Dritten“ von RWE Hobbyfußballer gemeinsam mit Spielern mit individuellen Schwierigkeiten. Dabei kann es sich um Konflikte mit der Justiz, Suchterfahrungen oder andere psychosomatische Beschwerden handeln. So kommt der Traditionsverein seiner sozialen Verantwortung nach.

"Jetzt habe ich Bock auf den FC."

Wattenscheider Trio verlänget:  Mittelstürmer Sebastian van Santen wird auch in der kommenden Spielzeit für die SG Wattenscheid 09 auf Torejagd gehen. Der Verein und der 22-jährige Offensivspieler einigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit und zogen die beidseitige Option auf eine Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2019. Van Santen hatte sich Ende Januar 2018 der SGW angeschlossen. Zuvor war er für die  U 23 von Fortuna Düsseldorf  am Ball. Bei elf Ligaeinsätzen für Wattenscheid traf „Santi“ viermal und bereitete einen Treffer vor. „Wir haben Sebastian nach einer langen Verletzungspause nach und nach an den Wettkampf herangeführt, und zum Ende der Serie hat er bereits in Ansätzen zeigen können, was er drauf hat“, so Wattenscheids Trainer Farat Toku. Auch Innenverteidiger Adrian Schneider (26) und Mittelfeldspieler Matthias Tietz (28) bleiben der SGW treu, verlängerten jetzt ihre Verträge bis zum 30. Juni 2019.

Nottbeck hat Bock auf den „Effzeh“:  Lukas Nottbeck, Defensivspieler beim FC Viktoria Köln, hat einen neuen Verein gefunden. Der 29-Jährige wird in der kommenden Saison für die U 21 des 1. FC Köln auflaufen. Der Mittelfeldspieler war bereits von 2006 bis 2009 für die U 19 und U 21 des „Effzeh“ im Einsatz. Über Borussia Dortmund,  TuS Koblenz  und Fortuna Köln landete er 2013 bei Viktoria. „Die vergangenen fünf Jahre bei der Viktoria haben mir viel Freude bereitet“, sagt Nottbeck. „Jetzt habe ich aber Bock auf den FC, bei dem ich einer der Führungsspieler werden soll.“

Harder bleibt, Loheider kommt:  Der SC Wiedenbrück hat den Vertrag mit Angreifer Tammo Harder (24) um ein Jahr (bis zum 30. Juni 2019) verlängert. Der frühere Juniorennationalspieler, der im Nachwuchsbereich unter anderem für den FC Schalke 04 und Borussia Dortmund am Ball war, wechselte während der letzten Winterpause nach Wiedenbrück. Er bestritt in der Rückrunde sechs Spiele (ein Tor) für die Ostwestfalen. Ebenfalls schon für deutsche Junioren-Nationalmannschaften (U 16 und U 17) spielte Mittelstürmer David Loheider (27), der vom Westfalen-Oberligisten  Hammer SpVg  zum SCW wechselt. Bei 23 Einsätzen in dieser Saison erzielte Loheider (früher Schalke 04 sowie Rot-Weiß Oberhausen, SV Wilhelmshaven,  Goslarer SC  und SV Rödinghausen) zwölf Treffer für Hamm. Sein Vertrag in Wiedenbrück läuft ebenfalls bis 2019.

Heber zurück zu RWE:  Rot-Weiss Essen hat Daniel Heber verpflichtet. Der gebürtige Neusser unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 an der Hafenstraße und kehrt damit zu dem Verein zurück, für den er schon als Jugendlicher am Ball war. „Daniel hat in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen und zählt mittlerweile zu den stärksten Außenverteidigern der Liga. Kein Wunder also, dass auch höherklassige Vereine auf ihn aufmerksam geworden sind. Er hat sich trotzdem für RWE entschieden und das freut uns enorm“, sagt RWE-Sportdirektor Jürgen Lucas. Das Gefühl, im RWE-Trikot aufzulaufen, kennt Daniel Heber bereits sehr gut. Ab der U 15 schnürte er die Schuhe für die Essener und durchlief bis zur U 19 alle weiteren Jugendmannschaften, bis ihn in der U 19 schließlich der VfL Bochum verpflichtete. Nach seinem letzten Juniorenjahr rückte er zunächst in die U 23 des VfL auf, wurde dort schnell unumstrittener Stammspieler und gehörte sogar zum erweiterten Kreis der Zweitligamannschaft. Zuletzt spielte Heber für den Essener Ligakonkurrenten Rot-Weiß Oberhausen. „Rot-Weiss ist mein Jugendverein. Ich war bereits als Nachwuchsspieler häufig als Zuschauer oder Balljunge an der Hafenstraße. Jetzt freue ich mich darauf, dort bald selbst im RWE-Trikot auf dem Rasen zu stehen“, so Daniel Heber.

Ein Engel für Rödinghausen:  Der SV Rödinghausen geht gemeinsam mit Kelvin Lunga in die neue Spielzeit. Der 24-jährige Außenstürmer hat seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert. Der schnelle Angreifer war im vergangenen Sommer aus Bonn zum SVR gekommen, erzielte in bisher 28 Spielen sechs Tore und bereitete acht weitere Treffer vor. Besonders durch seinen starken Antritt sorgte er immer wieder für Gefahr. „Nachdem sich Kelvin in dieser Saison als wertvoller Spieler im Kader etabliert hat, freut sich der SVR auf die weitere Zusammenarbeit“, teilte der Verein mit. Neu zum Kader stößt Dennis Engel. Der 22-jährige Rechtsverteidiger wechselt vom  SSV Jeddeloh  aus der  Regionalliga Nord  zu den Ostwestfalen. Zuvor stand er auch schon bei den Sportfreunden Lotte in der 3. Liga unter Vertrag. Der beidfüßige Akteur erhält in Rödinghausen einen Zweijahresvertrag.

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