20.03.2009, 15:26 Uhr
Oberhausens Mike Terranova (li.) gegen Andreas Schäfer vom VfL (Foto: dpa)Keine Tore bei der Partie von Rot-Weiß Oberhausen gegen den VfL Osnabrück: In einer über weite Strecken enttäuschenden Zweitligapartie konnte am Freitag kein Sieger ermittelt werden. Für RWO ist der Punktverlust vor eigenem Publikum zu verschmerzen, die Westdeutschen bleiben als Tabellenachter auf Kurs Klassenerhalt. Der VfL hat nach zuvor drei Auswärtsniederlagen in Folge endlich wieder auf fremdem Platz gepunktet und bestätigte den Aufwärtstrend nach dem jüngsten 5:1-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth. Die Lila-Weißen belegen im Tableau den begehrten 15. Rang.
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Live-Ticker zum Nachlesen Oberhausen - Osnabrück
ZusammenfassungDie Freitagsspiele im Überblick
Gäste fordern Elfmeter
Den 8.000 Zuschauern im damit außergewöhnlich gut besuchten Niederrheinstadion wurde zunächst reichlich fußballerische Magerkost geboten. Zweikämpfe im Mittelfeld und misslungene Angriffsversuche prägten das Geschehen auf dem Rasen. Erst in der 25. Minute ergab sich die erste Möglichkeit – und das auf Seiten der sonst so auswärtsschwachen Gäste. Einen Steilpass von Pierre de Wit erlief im Strafraum Andreas Schäfer der Torjäger Thomas Reichenberger bediente. Dessen Schuss aus zehn Metern verpasste sein Ziel nur knapp. Die Osnabrücker verstärkten nun ihre Offensivbemühungen sorgten immer wieder für Unruhe im gegnerischen Strafraum. Oberhausens Kim Falkenberg konnte nur mit einem von Schiedsrichter Günther Perl als unabsichtlich bewerteten Handspiel die Gäste-Führung verhindern (30.), Reichenberger war nach einem Anspiel von de Wit zu unentschlossen und scheiterte aus aussichtsreicher Position an RWO-Keeper Sören Pirson (39.). So blieb es bis zur Pause beim 0:0.
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Schiedsrichter sucht Assistent
Der zweite Spielabschnitt begann mit 20-minütiger Verspätung – und das aus gutem Grund. Einer der Schiedsrichterassistenten sah sich nach Kreislaufproblemen nicht mehr in der Lage, seine Arbeit an der Linie fortzusetzen. Da in der 2. Liga keine vierten Spielbetreuer eingesetzt werden, stand zunächst kein Ersatz bereit. Erst nachdem sich Carlos Prada, ein Schiedsrichter-Obmann aus dem Kreis Oberhausen und Augenzeuge im Stadion, gemeldet und umgezogen hatte, konnte es weitergehen. Die Unparteiischen standen kurz darauf erneut im Blickpunkt: Nach ungeschicktem Einsteigen von Pirson gegen Reichenberger wollten die Osnabrücker einen Strafstoß, Schiri Perl aber entschied aus Weiterspielen (51.). Zwingende Torchancen aber waren hüben wie drüben in der Folge kaum zu verzeichnen, einzig der agile Reichenberger sorgte in der 72. und in der 76. Minute für Aufregung im Oberhausener Strafraum. Unrühmlicher Schlusspunkt der Partie war die Gelb-Rote Karte gegen Osnabrücks Henning Grieneisen. Das Unentschieden war aus Oberhausener glücklich, VfL-Trainer Pele Wollitz haderte aufgrund der unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen und dem Schusspech seiner Akteure mit dem Schicksal. Am 26. Spieltag werden die Oberhausener in Kaiserslautern erwartet, der VfL Osnabrück steht bei 1860 München vor dem zweiten Auswärtsspiel in Folge.
Der 25. Spieltag: | ||||
FSV Frankfurt | - | SV Wehen Wiesbaden | 2:1 | |
Rot-Weiß Oberhausen | - | VfL Osnabrück | 0:0 | |
TuS Koblenz | - | Hansa Rostock | 1:1 | |
Rot-Weiss Ahlen | - | 1. FC Kaiserslautern | 0:1 | |
FC Ingolstadt | - | MSV Duisburg | 0:0 | |
FSV Mainz 05 | - | Alemannia Aachen | 1:4 | |
Greuther Fürth | - | 1860 München | 1:0 | |
FC St. Pauli | - | FC Augsburg | 1:1 | |
SC Freiburg | - | 1. FC Nürnberg | 0:1 |
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