02.10.2009, 12:47 Uhr
Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff. (Foto: imago)Die Anschuldigungen gegen Herthas Kapitän Arne Friedrich ziehen Kreise bis auf DFB-Ebene. Oliver Bierhoff bezog klar Stellung für Friedrich. Insbesondere die "Berliner Morgenpost" hatte den 30-Jährigen in Zusammenhang mit der Entlassung Lucien Favres als Cheftrainer praktisch als "Königsmörder" hingestellt. Nationalmannschaftsmanager Bierhoff meinte im "Berliner Tagesspiegel": "Ich halte die Vorwürfe für ungerechtfertigt und sehr gefährlich. Ich lege meine Hände für ihn ins Feuer. Ich weiß aus zahlreichen Gesprächen, wie sehr er an seinem Verein hängt."
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Identifikationsfigur der Hertha
Friedrich wehrte sich in einem Interview mit dem Fachmagazin "kicker" gegen diese Spekulationen. Sie seien "unterirdisch" und eine "absolute Sauerei". "Ich habe inzwischen genau registriert, wer hier eine Kampagne gegen mich fährt", so der Ostwestfale. Er fügte hinzu: "Erstens: Ich habe noch nie gegen einen Trainer gespielt. Ich spiele für den Verein und für mich. Zweitens: Ich bin seit sieben Jahren bei Hertha. Ich identifiziere mich vielleicht mehr als jeder andere mit diesem Klub." Weil Bierhoff davon überzeugt ist, sprang er dem 67-maligen Nationalspieler zur Seite.
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