24.10.2010, 12:26 Uhr | dpa, sid
Vermummte Rostocker Anhänger zünden Leuchtfackeln. (Foto: imago)
Drittligist Hansa Rostock will auf die erneuten Ausschreitungen einiger seiner Fans rund um das Ost-Derby bei Dynamo Dresden umgehend reagieren. "Wir werden uns am Montag zusammensetzen und beraten, was wir noch dagegen tun können", sagte Vorstandschef Bernd Hofmann und kündigte im NDR an, auf den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zuzugehen. "Wir werden von uns aus einen Vorschlag unterbreiten, wie die Strafe aussehen soll", sagte der 41-Jährige.
Das Spiel zwischen den beiden Traditionsvereinen am Samstag hatte mit wenigen Minuten Verspätung beginnen müssen, weil Rostocker Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld und die mit Dynamo-Fans besetzten Tribünen geworfen hatten. Insgesamt waren bei der als Risikospiel eingestuften Begegnung rund 1000 Polizeibeamte im Einsatz gewesen.
Live-Ticker Zum Nachlesen: Dresden - Rostock
Aktuell Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga
3. Liga Ahlen stellt Antrag auf Insolvenz
Wie die Dresdner Polizei mitteilte, wurden 19 Personen vorläufig festgenommen. Der schwerwiegendste Zwischenfall ereignete sich allerdings nach dem Spiel. Nach Angaben der Polizei stießen aus bisher ungeklärten Gründen ein Bus und ein PKW gegnerischer Fans zusammen. Allein in diesem Zusammenhang wurden 13 Personen vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine Straftat auf.
Quelle: sid , dpa
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
mehr zur RelegationAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum Video