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Regensburg steigt in die 2. Liga auf

15.05.2012, 00:28 Uhr | sid, FUSSBALL.DE

Der Karlsruher Gaetan Krebs (re.) und der Regensburger Oliver Hein kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Der Karlsruher Gaetan Krebs (re.) und der Regensburger Oliver Hein kämpfen um den Ball. (Quelle: dpa)

Was für eine Dramatik im Karlsruher Wildparkstadion: Im Laufe des Relegations-Rückspiels zwischen dem KSC und Jahn Regensburg erlebten beide Teams ein Wechselbad der Gefühle, am Ende schaffte Regensburg durch das 2:2 (1:1) den Aufstieg. Die erste Partie war 1:1 ausgegangen. Nun trafen Oliver Hein (28.) und André Laurito (66.) für die Gäste, die Treffer von Klemen Lavric (32.) und Ilias Charalambous waren für den KSC am Ende zu wenig. Die letzten Sekunden überstand Regensburg nach der Gelb-Roten Karte gegen Tim Erfen (87.) und der Roten Karte gegen Jim-Patrick Müller (90.+2) in doppelter Unterzahl.

Das Bundesliga-Gründungsmitglied aus Karlsruhe muss zum zweiten Mal nach dem Jahr 2000 den bitteren Gang in die 3. Liga antreten. Der Relegations-Erfolg der Regensburger ist der vierte eines Drittligisten in Folge.

Karlsruhe ist zunächst besser

Vor 24.463 Zuschauern im Wildparkstadion bestimmten die Karlsruher in der Anfangsphase das Geschehen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski konnte sich trotz der Feldüberlegenheit aber zunächst keine Torchancen erarbeiten. Erst in der 16. Minute verbuchte der Europacup-Halbfinalist von 1994 die erste gute Möglichkeit. Lavric ließ bei seiner missglückten Direktabnahme allerdings technische Defizite erkennen.

Die Gäste, deren 37 Jahre alter Trainer Markus Weinzierl seit Wochen als Nachfolger von Jos Luhukay beim Bundesligisten FC Augsburg gehandelt wird, versuchten es mit einer Taktik der Nadelstiche aus einer geordneten Defensive. Damit konnte das beste Auswärtsteam der abgelaufenen Drittliga-Saison aber bis zur Mitte des ersten Durchgangs kaum für Gefahr sorgen.

Iaschwili bringt den KSC zurück, aber Regensburg lacht als Letzter

Das änderte sich nach einer knappen halben Stunde. Den ersten Distanzschuss von Hein konnte KSC-Torwart Dirk Orlishausen noch entschärfen (27.). Beim zweiten Versuch wenige Sekunden später im Anschluss an die Ecke war der Keeper machtlos. Der Ball schlug im Torwinkel der Karlsruher ein.

Der Spielverlauf war damit nahezu auf den Kopf gestellt. Die Gastgeber, die immer wieder vom georgischen Routinier Alexander Iaschwili angetrieben wurden, waren allerdings nur kurz geschockt. Nach Vorarbeit von Kapitän Iaschwili war Lavric aus kurzer Distanz mit dem Kopf zur Stelle und egalisierte das Hinspiel-Ergebnis noch vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel gaben zunächst die Regensburger den Ton an. Der KSC wirkte passiv und brachte sich durch Fouls rund um den eigenen Strafraum selbst in Schwierigkeiten. Dennoch gingen die Badener durch einen Kopfballtreffer von Charalambous nach Ecke von Pascal Groß in Führung. Diesmal schlug Regensburg nur zehn Minuten später zurück.

Quelle: sid, FUSSBALL.DE

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