16.05.2011, 10:01 Uhr
Vor der Fankurve des FC Hansa Rostock hängt ein Plakat von Osama bin Laden. (Foto: Inside Picture)
Eine fragwürdige Fan-Aktion hätte beim letzten Saisonheimspiel des FC Hansa Rostock gegen RW Ahlen (2:0) fast das sportliche Geschehen auf dem Platz überlagert. Die Anhänger des bereits als Zweitliga-Aufsteiger feststehenden Klubs hängten in der Fankurve ein Transparent des getöteten Terror-Chefs Osama bin Laden auf. Versehen war das Plakat mit dem Spruch "Bin aufgestiegen". Die Fans, die der Ultra-Bewegung zuzurechnen sind, nahmen das Transparent erst ab, als sich die Mannschaft nach Spielende weigerte, vor die Fankurve zu kommen.
Auch die Rostocker Verantwortlichen wollten von der geschmacklosen Aktion nichts wissen. "Wir distanzieren uns, Grenzen wurden weit überschritten", sagte der Vorstandvorsitzende Bernd Hoffmann der "Bild"-Zeitung.
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Doch auch im Anschluss an die Partie kehrte beim FC Hansa keine Ruhe ein. Da vermummte Fans während des Spiel Bengalos zündeten, trat der Fanbeauftragte Joachim Fischer von seinem Job zurück. Der Verein kündigte in einer Stellungnahme an, die Vorfälle zu untersuchen und drohte Konsequenzen an. "Pyrotechnik ist in Deutschland verboten. Wir werden alles in unserer Macht stehende dafür tun die Menschen, die Hansa Rostock bewusst mit ihrem Verhalten Schaden zufügen, zu sanktionieren. Dafür werden wir als Verein alle Mittel, wie die Aussprache von Stadionverboten und gegebenenfalls den Entzug der Mitgliedschaft, ausschöpfen“, erklärte Hofmann in der Stellungnahme.
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Quelle: FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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