14.10.2009, 11:45 Uhr
Christian Hock wird neuer Trainer in Ahlen (Foto: imago)Der Wunschtrainer musste die Chefrolle abgeben, der neue Coach war schnell gefunden: Christian Hock soll Rot Weiss Ahlen nach dem kapitalen Fehlstart vor dem Abstieg in die Drittklassigkeit bewahren. Der 39-Jährige unterschrieb am Dienstagabend einen Zweijahresvertrag und folgt auf Andreas Zimmermann, der wegen fehlender Lizenz nach knapp einem Monat nur noch als Assistent tätig sein darf.
Das teilte der Klub am Mittwoch mit. Mit nur einem Punkt aus acht Partien steht Ahlen auf dem letzten Tabellenplatz.
Energie CottbusVragel da Silva beendet Karriere
FSV Frankfurt Verein mahnt fastende Spieler ab
Ergebnisse und Tabelle der 2. Bundesliga
"Mit Christian Hock haben wir einen Trainer gefunden, der gut zu unserer Vereins-Philosophie passt", sagte Präsident Jürgen Gosda. Im September hatten sich die Westfalen von Coach Stefan Emmerling und Manager Stefan Grädler getrennt. Damit musste Ahlen schneller als gewünscht von der Entscheidung abrücken, dem bisherigen Trainer der Verbandsligamannschaft die Verantwortung für das Profiteam zu übertragen. Er sei keine Interimslösung, sondern "die Lösung" hatte Gosda noch vor dreieinhalb Wochen über Zimmermann gesagt. Doch in der vergangenen Woche hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Klub nach dessen Angaben mitgeteilt, dass eine alleinige Lösung Zimmermann nicht akzeptiert werde. Dieser besitzt nicht die notwendige Cheftrainerausbildung, sondern nur die A-Lizenz.
CottbusSörensen erleidet Mittelfußbruch
CottbusVragel da Silva beendet Karriere
TuS KoblenzStahl fällt mit Kreuzbandriss aus
Auch unter Zimmermann hatte Ahlen trotz des verstärkten Einsatzes von Nachwuchsspielern mit zwei Liganiederlagen und dem Aus im Pokal nicht die Trendwende geschafft. "Christian Hock hat ein Händchen dafür, junge Spieler zu integrieren, Teamgeist und Zusammenhalt stehen bei ihm im Vordergrund. Der Aufsichtsrat, meine Vorstandskollegen und ich sind davon überzeugt, mit Christian Hock und Andreas Zimmermann die passende Lösung für das Unternehmen Klassenerhalt gefunden zu haben", sagte Gosda.
Bei seiner zuvor einzigen Station als Coach führte Hock den SV Wehen Wiesbaden 2007 in die 2. Bundesliga und schaffte im ersten Jahr den Klassenverbleib. Im Dezember 2008 wurde Hock, der wegen fehlender Trainerlizenz während der Saison zum Fußballlehrer-Lehrgang nach Köln pendeln musste, wegen Erfolglosigkeit beurlaubt.
Quelle: dpa
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
mehr zur RelegationAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum Video