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Schwarzer Sonntag für die Schweiz

21.09.2009, 16:28 Uhr

Ein schwarzer Sonntag für die SchweizerNicht einmal Lucien Favre kann Marcel Koller mit einem großen Stück Käse aufheitern (Fotos: dpa, imago)Na, das war ja mal kein schöner Sonntag für die Schweizer. In Bochum musste Marcel Koller nach fast viereinhalb Jahren seinen Hut nehmen. Die Fans wollten ihn nach der Heimpleite gegen Mainz einfach nicht mehr haben. Das ist bitter! Mir tut so etwas ja immer ein bisschen weh. Der Koller hat den VfL immerhin in die erste Liga geführt und es geschafft, ihn dort auch zwei Jahre in Folge zu halten. Keine Selbstverständlichkeit in Bochum. Außerdem wäre ohne den Koller das Sommermärchen 2006 kaum möglich gewesen. Schließlich war es der Schweizer Koller, der seiner Zeit den Poldi in Köln entdeckt hat. Dafür gebührt dem Mann doch einfach Dank.

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Favre hinterm Matterhorn
Gut, der Koller kann sich jetzt erst einmal in die schönen Schweizer Berge zurückziehen. Irgendwann wird sich dann sicherlich wieder ein Verein melden. Vielleicht sogar der FC. Ein anderer Schweizer hat es aber seit Sonntag noch viel schwerer: Herthas Lucien Favre. Der konnte einem schon leid tun, als er nach dem Heim-Debakel nur noch in die Mikros stammelte. Der arme Lucien, er ist eh nicht der Mann der großen Worte. Ich denke, er würde sich jetzt auch gerne hinterm Matterhorn verstecken.

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Kein Licht am Ende des Tunnels in Berlin
In Berlin wird jetzt wieder kübelweise Dreck über die alte Dame geschüttet. Das hat die Hertha nicht verdient. Erinnern wir uns doch mal an die letzte Saison. Da war Hertha schon gefühlter Deutscher Meister und stand mit einem Bein im Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid. Der Fußball kann brutal sein. Ich hab’ wirklich Mitleid mit all’ den Hertha-Fans, die traurig und allein durch den trüben Berliner Herbst gehen müssen. Und es ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

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Jetzt muss Hertha sogar aufpassen, dass sie nicht noch vom direkten Tabellennachbarn Union überholt werden. Die Köpenicker gehen nämlich richtig steil. Und der Herr Beeck von den Eisernen wurde am Sonntag auch schon im Olympiastadion gesehen. Bei Hertha ist ja nicht alles schlecht, was nicht trifft. Vielleicht hat er ja schon das ein oder andere Auge auf Kacar, Cicero oder Drobny geworfen.

 

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