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Claudio Pizarro: "Ich habe ein Loch im Fuß"

01.11.2011, 07:57 Uhr

Bremens Claudio Pizarro: "Ich habe ein Loch im Fuß." (Quelle: imago)

Bremens Claudio Pizarro: "Ich habe ein Loch im Fuß." (Quelle: imago)

Am Wochenende konnte Werder Bremens Claudio Pizarro noch seinen 150. Bundesligatreffer bejubeln. Anfang der Woche gab es dann aber die Hiobsbotschaft: Der Stürmerstar fällt erneut verletzt aus. "Ich habe ein Loch im Fuß. Jetzt muss ich einige Tage mit dem Training aussetzen", sagte der Peruaner "Bild.de". In der Partie gegen Mainz trat er bei einem Schussversuch in die Stollen des Gegners. Die Verantwortlichen reagieren unterdessen zurückhaltend: "Wir müssen erst mal abwarten. Sein Fuß ist dick geworden. Ich glaube aber, dass es nicht so schlimm ist", sagte Bremens Cheftrainer Thomas Schaaf.

Auch die medizinische Abteilung gab unterdessen Entwarnung. Bereits nach der Partie gegen die Rheinhessen ließ Pizarro seine Verletzung bei einer Röntgen-Untersuchung durchleuchten. Die Diagnose ergab lediglich eine Prellung, aber keinen Bruch.

In Bremen weiß man um die Wichtigkeit des Torgaranten. "Mit Claudio Pizarro haben wir den für mich besten Stürmer der Bundesliga." Dies sagte Bremens Verteidiger Lukas Schmitz Anfang Oktober im Exklusiv-Interview mit t-online.de. Dreieinhalb Wochen später traf der so Gelobte zum 150. Mal.

Allofs vergleicht Pizarro mit Messi

Bremens Boss Klaus Allofs adelte jüngst den Nationalspieler und verlieh ihm das Prädikat "Weltklasse". Der 54-Jährige geriet geradezu ins Schwärmen und verglich Pizarro mit einem nicht ganz unbekannten Kollegen aus Südamerika. "Barcelona ist in gewisser Weise ja auch von einem Messi abhängig. Wenn man so einen Weltklassespieler hat, bleibt das nicht aus", sagte Allofs, den auch Pizarros Einstellung als "Malocher" beeindruckte: "Er hat ja nicht nur ein wunderbares Tor geschossen, sondern auch unglaublich hart gearbeitet."

Sollte Pizarro am Wochenende gegen Köln ausfallen, stünden Markus Rosenberg und Marko Arnautovic bereit. Der Österreicher ist heiß auf sein Comeback nach einer Rot-Sperre: "Ich bin froh, dass ich nicht mehr zu Hause Sky gucken muss. Ich will im Training Gas geben und den Trainer überzeugen, dass ich am Samstag spiele."

Quelle: dpa , FUSSBALL.DE

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