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Blickpunkt Amateure

Ex-Profis im Amateurfußball: Thomas Brunner

11.12.2012, 15:01 Uhr | FUSSBALL.DE

Thomas Brunner im Trikot des 1. FC Nürnberg 1987. (Quelle: imago\Liedl)

Thomas Brunner im Trikot des 1. FC Nürnberg 1987. (Quelle: Liedl/imago)

Von Andreas Leiser

Sie spielten in vollbesetzten Arenen und waren einem Millionenpublikum bekannt. Sie waren Bundesliga-Profis und zum Teil Nationalspieler. Zum Ende ihrer Karriere oder danach erinnern sich nicht wenige Stars an ihre Wurzeln: FUSSBALL.DE stellt in einer Serie ehemalige Profikicker vor, die jetzt das Bild des Amateurfußballs mitprägen. Teil 18: Thomas Brunner, früher beim 1. FC Nürnberg, heute Trainer bei der DJK Limes in der Kreisliga im Kreis Neumarkt/Jura.

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Höhepunkte? Da gab es einige, erinnert sich die Club-Legende Thomas Brunner. Wie die Niederlage im DFB-Pokalfinale 1982 gegen den FC Bayern. "Wir führten gegen den hohen Favoriten mit 2:0, doch dann kamen die Bayern zurück ins Spiel. Am Ende stand es 2:4", sagt Brunner. "Aber auch der Aufstieg 1985 in die Bundesliga war phantastisch. Wir waren eine junge Truppe, der Zusammenhalt damals war riesig." Außerdem blieben ihm die Europapokalspiele gegen den AS Rom 1988 und der Gewinn des WM-Titels mit der U-19-Nationalmannschaft in Australien besonders im Gedächtnis. Für den 1. FC Nürnberg trug er 328 Mal das Trikot in der Bundesliga - so oft wie kein anderer.

"Zwei verschiedene paar Schuhe"

Im Jahr 2012 zählt für Brunner nur die DJK Limes. Seit zwei Jahren ist er beim Kreisligisten als Trainer tätig. Vorher war er bereits im Jugendbereich und in der sportlichen Leitung des Vereins in der Verantwortung. "Der Amateurfußball ist eine andere Welt. Wobei es mir genauso viel Spaß macht wie im Profibereich."

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Für Brunner gibt es zischen dem Amateur- und Profifußball nur wenige Parallelen. "In der Kreisliga kann man nur wenig Druck aufbauen. Da muss man die Spieler bei Laune halten. Das Training sollte jedoch in beiden Welten Spaß machen, sonst hat man keinen Erfolg. Ansonsten sind das zwei verschiedene Paar Schuhe."

Trainerjob per Zufall

Zum Trainerjob bei der DJK kam Brunner per Zufall: "Die 1. Mannschaft hatte mich vor zwei Jahren nicht besonders interessiert. Doch dann kam es zu einem Problem, als der damalige Spielertrainer sich auf sein Studium konzentrieren wollte und der Verein keinen Trainer hatte. Da ich eh fast täglich vor Ort war, habe ich mir gedacht, 'das kannst du dann auch noch übernehmen'."

Bei der DJK Limes steht vor allem die Integration der eigenen Jugend in die 1. Mannschaft im Vordergrund. "Ziel ist es, vielleicht in den nächste Jahren einmal an der Tür zur Bezirksliga anzuklopfen. Dann hätte man schon sehr viel erreicht", sagt Brunner. Viel Geld wird bei der DJK nicht investiert. Der Spaß soll im Vordergrund stehen.

"Ich kam immer von der rustikalen Seite"

Von seinen Spielern verlangt der 50-Jährige vor allem Einsatzfreude und Laufbereitschaft. Zwei Eigenschaften die auch den Profi Brunner auszeichneten. "Ich kam immer von der rustikalen Seite. Einsatz und Wille waren meine Steckenpferde. Die Sachen, die ich beherrscht habe, die habe ich zu 100 Prozent gemacht. Und die Sachen, die ich nicht beherrscht habe, habe ich einfach weggelassen", sagt Brunner verschmitzt.

Quelle: FUSSBALL.DE

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 (Quelle: abc)