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Was läuft da mit Tuchel und Red Bull?

20.03.2013, 10:49 Uhr | FUSSBALL.DE

Absage an Schalke, Treffen mit Red Bull: Mainz-Trainer Thomas Tuchel. (Quelle: dpa)

Absage an Schalke, Treffen mit Red Bull: Mainz-Trainer Thomas Tuchel. (Quelle: dpa)

Wie lange kann der FSV Mainz 05 den Vater des Erfolges, Trainer Thomas Tuchel, noch halten? Hartnäckig halten sich Gerüchte um ein zukünftiges Engagement des 39-Jährigen beim FC Schalke oder bei Red Bull in Salzburg, Leipzig oder New York. Nun gab der Coach der Rheinhessen selbst den Spekulationen um seine Zukunft neue Nahrung, indem er ein Treffen mit den Verantwortlichen von Red Bull bestätigte.

"Ich kann sagen, dass ich mich mit Ralf Rangnick, Gerard Houllier und Dietrich Mateschitz letztes Jahr in Salzburg getroffen habe", erklärte Tuchel gegenüber Sport1. Mainz-Manager Christian Heidel sei "davon informiert" gewesen.

Zu Schalke 04 "alles gesagt"

Über die neuerlichen Gerüchte um einen baldigen Wechsel zum FC Schalke und sogar angebliche Verhandlungen mit S04-Manager Horst Heldt sei er allerdings "verwundert und verärgert". Es sei zu diesem Thema "wirklich alles gesagt worden" - und zwar schon vor dem Pokalspiel beider Mannschaften im Dezember. "Vielleicht wäre es wirklich das Beste, wenn Horst Heldt einfach mal bestätigt, dass es zwischen keinem Offiziellen von Schalke 04 und mir Gespräche gegeben hat", forderte Tuchel. Der Manager der Königsblauen kam dieser Aufforderung kurze Zeit später nach: "Es hat keinerlei Gespräche oder sonstigen Kontakt gegeben", sagte Heldt bei Sky Sport News HD.

Neue Herausforderung bei Red Bull?

Das Thema Red Bull scheint da um einiges heißer zu sein. Auch wenn Tuchel betont, dass es sich bei dem Treffen um "kein Vorstellungsgespräch" gehandelt habe. "Es gab auch kein konkretes Angebot. Es ging nicht darum, innerhalb meiner Vertragslaufzeit einen Job als Trainer dort anzunehmen." Das heißt: Danach kann sich Tuchel eine neue Herausforderung vorstellen.

Seine Arbeit in Mainz sei noch nicht beendet, sagte er. "Ich will für Identifikation und Vertragstreue stehen. Mein Vertrag geht bis 2015 und es gibt bisher keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass ich den erfüllen möchte", betonte der 39-Jährige. Nach Vertragsende wolle er jedoch am liebsten erst mal ein Jahr Pause machen, erklärte Tuchel.

Heidel riet Tuchel zum Treffen mit Rangnick und Co.

Red-Bull-Manager Rangnick spielte das Ganze gegenüber der "Bild"-Zeitung herunter: "Es müssen nirgendwo Alarmglocken angehen. Tuchel hat bis 2015 Vertrag in Mainz - und wird dort auch Trainer bleiben." Sein Mainzer Amtskollege Heidel äußerte sich ähnlich. "Ich habe Thomas sogar zugeraten, sich das anzuhören, wenn er Lust dazu hat. Und er hat mir nachher genau erzählt, wie die Gespräche waren", erklärte Heidel. "Wer Thomas kennt, weiß, dass er kein Trainer für eine Operettenliga ist. Er geht doch nicht in die Vierte Liga nach Leipzig. Auch nicht nach Salzburg. Und New York? Das ist eine schöne Stadt - aber doch kein ernsthafter Fußball!"

Leipzig auf dem Weg in die Bundesliga

Tatsächlich dürfte Leipzig ab 2015 oder 2016 - und darum geht es Tuchel - die interessanteste Option sein. Noch spielt der Klub in der Regionalliga Nordost, doch aufgrund eines riesigen Vorsprungs auf den Zweitplatzierten FSV Zwickau dürfte am Ende der Saison der Aufstieg in die 3. Liga gelingen. Langfristig peilt Rasenball die Bundesliga an - gemessen an den luxuriösen wirtschaftlichen Bedingungen des Klubs ein mehr als realistisches Ziel, das die Leipziger wohl in nicht allzu weiter Ferne erreichen dürften.

Tuchel ist seit 2009 Chef-Trainer der Mainzer, damals trat er die Nachfolge von Jörn Andersen an. Zuvor gewann Tuchel als Coach der A-Jugend des FSV die Deutsche Meisterschaft.

Quelle: FUSSBALL.DE

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