24.05.2012, 10:30 Uhr | FUSSBALL.DE
Bayerns Verteidiger Breno wird in Zukunft in der Serie A auflaufen. (Quelle: imago)
Breno wird den FC Bayern München verlassen. Schon längere Zeit steht fest, dass sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister nicht verlängert wird. Der 22-Jährige wurde am Rande des Testspiels gegen die Nationalelf der Niederlande verabschiedet und hat bereits einen neuen Klub gefunden. "Breno bekommt bei uns ab dem ersten Juli einen Dreijahresvertrag", sagte Igli Tare, Sportdirektor des Serie-A-Klubs Lazio Rom, dem "kicker".
Voraussetzung für eine Wechsel zum Team des früheren Bayern-Stürmers Miroslav Klose ist allerdings, dass Breno nicht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird. Der Innenverteidiger steht vom 13. Juni an in München wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung vor Gericht und es ist noch nicht klar, wie lange der Prozess gehen wird.
Breno war im Januar 2008 für eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro aus Sao Paulo zum FC Bayern gewechselt, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Nun verlässt er den Klub ablösefrei. Seit letztem Oktober steht er unter Verdacht, seine Villa in einem noblen Münchner Vorort angezündet zu haben.
Borussia Dortmund scheint indes bei der Suche nach einer Verstärkung für die Offensive fündig geworden zu sein. Vom VfB Stuttgart soll Stürmer Julian Schieber zum Deutschen Meister wechseln. Der 23-Jährige hatte zuvor VfB-Manager Fredi Bobic mitgeteilt, dass er seinen 2013 auslaufenden Vertrag bei den Schwaben nicht verlängern wird. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung fordert Stuttgart eine Ablösesumme von neun Millionen Euro, während der BVB rund sechs Millionen bieten soll.
"Wir bedauern die Entscheidung von Julian, da er ein fester Bestandteil unserer Planungen war. Wir müssen das jetzt verdauen und werden ab sofort Optionen prüfen", sagte Bobic. In Dortmund soll der Linksfuß Angreifer Lucas Barrios ersetzen, der nach China zu Guangzhou Evergrande wechselt.
Auch der SV Werder Bremen steht vor der Verpflichtung eines neuen Stürmers. "Wenn ich den FC Bayern verlasse, dann kommt nur Werder in Frage“, sagte Nils Petersen dem "kicker". Der 23-jährige Angreifer ist beim Rekordmeister nur Edelreservist und soll sich mit den Hanseaten bereits einig sein. Die Modalitäten eines möglichen Wechsels sind allerdings noch unklar. Während Werder Petersen gerne kaufen würde, wollen die Verantwortlichen des FCB den Stürmer lediglich ausliehen.
Borussia Mönchengladbach will ebenfalls weiter aufrüsten und hat dabei einen Ersatz für Marco Reus im Visier. David Hoilett soll von den Blackburn Rovers an den Niederrhein wechseln. Der 21-Jährige stieg mit seinem Team zwar aus der englischen Premier League ab, spielte sich aber mit sieben Toren und sechs Vorlagen in den Vordergrund. Für Hoilett spricht auch, dass er ablösefrei zu haben wäre. In Deutschland ist er kein Unbekannter, früher schnürte er für Paderborn und St. Pauli die Stiefel.
Der 1. FC Nürnberg hat indes Stürmer Sebastian Polter für eine Saison vom VfL Wolfsburg ausgeliehen. "Der Schritt nach Nürnberg ist der richtige für mich. Dieter Hecking setzt auf junge Spieler, das haben Beispiele wie Tomas Pekhart, Julian Schieber oder Daniel Didavi gezeigt“, sagte der 21-Jährige. Polter kann zentral im Angriff und auf den Außenbahnen eingesetzt werden. "Ich glaube, wir haben einen sehr guten Griff getan", sagte Nürnbergs Manager Martin Bader.
Quelle: FUSSBALL.DE
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