22.11.2012, 10:06 Uhr | FUSSBALL.DE
Markus Babbel steht in Hoffenheim unter Druck. (Quelle: imago)
Nur 14. in der Bundesliga, einen Punkt entfernt von den Abstiegsrängen: Bei der TSG 1899 Hoffenheim läuft es derzeit überhaupt nicht. Zu allem Überfluss sind die Kraichgauer mit 26 Gegentoren die Schießbude der Liga. Trainer Markus Babbel steht nach dem zwölften Spieltag deshalb bereits gehörig unter Druck. Wie die "Bild" berichtet, muss Babbel jetzt siegen - sonst ist er seinen Job los.
"Die Tabelle lügt nicht, wir haben zu wenig Punkte", erklärte der 40-Jährige. "Ich habe keine Angst, bin auch nicht depressiv. Aber ich brauche jetzt natürlich Erfolge."
"Noch ein, zwei schlechte Ergebnisse, dann wird es ungemütlich für mich", erklärte Babbel gegenüber dem "kicker". Tatsache ist: So schwach war Hoffenheim seit seiner Bundesliga-Zugehörigkeit noch nie: Nie hatte die TSG nach zwölf Spielen weniger Punkte, nie kamen so wenig Zuschauer zu den Heimspielen.
Noch versucht man in der Chef-Etage, eine Trainer-Diskussion zu vermeiden. "Wir sprechen nicht über den Trainer, sondern mit ihm", dementierte Manager Andreas Müller. Dietmar Hopp ist im Urlaub, sprach vorher Babbel sein Vertrauen aus. Wie schnell sich die Meinung des Mäzens ändern kann, zeigte jedoch im letzten Jahr der Fall Holger Stanislawski.
Die nächsten Spiele werden jedenfalls nicht einfach für die taumelnde TSG: Am Sonntag kommt Bayer Leverkusen mit Top-Torjäger Stefan Kießling, es folgt das Auswärtsspiel beim abstiegskampf-erprobten 1. FC Nürnberg, dann empfängt 1899 den SV Werder Bremen. Drei Punkte aus diesen drei Spielen könnten für Babbel bereits zu wenig sein.
Quelle: FUSSBALL.DE
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