19.06.2011, 11:19 Uhr
Die Ultras des Wuppertaler SV haben bei einem Straßenfest für Randale gesorgt. (Foto: imago)
Hooligans des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV haben bei einem Straßenfest für Randale gesorgt. 41 Festnahmen und 16 Verletzte registrierte die Polizei nach ihrem Einsatz bei der Veranstaltung, die sie schon zwei Stunden nach Beginn für beendet erklären musste. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen die Randalierer ein. Eine Person erlitt nach einem Sturz eine Platzwunde auf dem Kopf und musste im Krankenhaus behandelt werden. Unter den Verletzten befand sich auch ein Polizist. Die Sicherheitskräfte waren bis zwei Uhr morgens im Einsatz. Gegen drei Personen wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Widerstands gegen die Staatsgewalt erstattet.
Rund 800 Menschen waren zum Straßenfest im Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf gekommen, nachdem die Veranstalter im sozialen Netzwerk Facebook zur Party eingeladen hatten. Die zunächst friedliche Veranstaltung sei eskaliert, als Ultras des WSV bengalische Lichter und Feuerwerkskörper zündeten und Besucher durch Flaschenwürfe verletzten. "Sie wollten unter dem Deckmantel der Anonymität Randale machen", meinte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger im "WDR"-Hörfunk.
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Quelle: sid
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